Morning Briefing: Die zweite Seite des China-Schocks der Wirtschaft
Quick Look
- Der China-Schock trifft die deutsche Wirtschaft doppelt: Billigimporte überfluten Märkte und der chinesische Markt wird für europäische Unternehmen unattraktiv.
- Besonders die deutsche Autoindustrie leidet, während VW, BMW, Mercedes, Audi und Porsche zusammen 27 Prozent Umsatzrückgang in China verzeichnen.
AI-generated summary
Why It Matters
Deutsche Unternehmen hatten lange von hohen Umsätzen in China profitiert und angenommen, diese würden anhalten. Gleichzeitig setzten sie wenig gegen staatlich subventionierte chinesische Billigprodukte entgegen.
der China-Schock, der gerade die deutsche Wirtschaft durchschüttelt, hat zwei Seiten: Es sind nicht nur chinesische Waren, die zu Dumping-Preisen Europas Märkte überfluten. Es ist auch ein chinesischer Markt, der sich für europäische Firmen nicht mehr rechnet wie früher. Oder wie es ein deutscher Automanager gegenüber unseren Auto-Reportern ausdrückte, wir sind ja unter uns: „Die vergangenen Monate waren einfach beschissen.“
Umgekehrt läuft es in China schlecht, vor allem für die Autoindustrie: Während der chinesische Gesamtmarkt von Januar bis August um 20 Prozent schrumpfte, beträgt das Minus von VW, BMW, Mercedes, Audi und Porsche zusammen 27 Prozent. Das China-Geschäft könnte für einzelne Konzerne schon bald zum Verlustbringer werden.
Geschlafen hat also nicht nur die deutsche Politik, die Chinas staatlich gepamperten Billigprodukten lange nichts entgegensetzte. Sondern auch die Spitzenkräfte in deutschen Unternehmen, die lange der lustigen Annahme aufsaßen, die fantastischen Geschäftszahlen aus China würden für immer frei Haus geliefert.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Das China-Geschäft wird für einzelne deutsche Konzerne zum Verlustbringer
Possible · Within months
Open Questions
- Wie lange wird der Rückgang im chinesischen Markt anhalten?
- Welche Gegenmaßnahmen planen deutsche Unternehmen und die Bundesregierung?
- Können andere Märkte den Wegfall chinesischer Umsätze kompensieren?





