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BackMutmaßliche Anschlagspläne in NRW: Zwei Männer wieder auf freiem Fuß
Mutmaßliche Anschlagspläne in NRW: Zwei Männer wieder auf freiem Fuß
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Die Welt1 hour agoCrime2 min readGermanyView translation

Mutmaßliche Anschlagspläne in NRW: Zwei Männer wieder auf freiem Fuß

Nach der Ingewahrsamnahme von drei Männern in Hagen und Unna wegen Terrorverdachts bleibt nur noch ein Tatverdächtiger in Polizeigewahrsam.

Quick Look

  • Nach der Ingewahrsamnahme von drei Männern in Hagen und Unna wegen mutmaßlicher Anschlagspläne sind zwei Syrer wieder frei.
  • Ein 33-jähriger Deutscher bleibt in Gewahrsam, da sich die Gefahrenprognose bei ihm konkretisiert hat.
  • Die Männer standen unter IS-Verdacht.

AI-generated summary

Why It Matters

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen kann Personen bei Terrorverdacht präventiv bis zu 14 Tage in Gewahrsam nehmen, sofern ein Richter dies anordnet.

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Nach der Ingewahrsamnahme von drei Männern in Hagen und Unna wegen mutmaßlicher Anschlagspläne sind zwei bereits wieder auf freiem Fuß. Das bestätigte die Polizei auf dpa-Anfrage. Bei den freigelassenen Männern handelt es sich demnach um zwei Syrer im Alter von 20 und 24 Jahren aus Hagen. Die Polizei bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Westfalenpost“.

Der dritte Mann – ein zum Islam konvertierter, 33-jähriger Deutscher – befand sich dagegen am Freitag weiterhin in Polizeigewahrsam. In seinem Fall habe die „Gefahrenprognose konkretisiert“ werden können, so die Polizei.

Laut Sicherheitskreisen besteht der Verdacht einer ideologischen Nähe zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz hatte die Männer demnach bereits seit Anfang des Jahres im Visier. Zuletzt habe sich die Gefahr der Umsetzung von Anschlagsplänen immer mehr konkretisiert.

Laut den Sicherheitskreisen waren die drei immer intensiver überwacht worden, weil sie sich weiter radikalisiert hätten. Immer wieder hatten sie demnach auch Anschlagsgedanken und Planungen untereinander ausgetauscht.

Als die Pläne konkreter wurden, habe der Verfassungsschutz seine Erkenntnisse in eine sogenannte Fallkonferenz gegeben und die Polizei den präventiven Zugriff geplant, erfuhr dpa aus Sicherheitskreisen.

„Gegen alle drei Personen liegen kriminalpolizeiliche Erkenntnisse vor“

Ein Spezialeinsatzkommando hatte die drei Männer am Donnerstagabend in Gewahrsam genommen. Nach Angaben der Ermittler wurden im Anschluss ihre Wohnungen durchsucht. Unter anderem seien Unterlagen und Datenträger beschlagnahmt worden, hieß es. Die Auswertung dauerte zunächst noch an. „Gegen alle drei Personen liegen kriminalpolizeiliche Erkenntnisse vor“, teilten die Ermittler weiter mit.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen darf in einem Terror-Verdachtsfall Personen präventiv bis zu 14 Tage in Gewahrsam nehmen, wenn ein Richter das entscheidet. Erhärtet sich der Verdacht nicht, muss der Gewahrsam aufgehoben werden.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte am Freitag: „Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz und die NRW-Polizei haben gestern gezeigt, wie gut unsere Sicherheitsarchitektur funktioniert, wenn alle Rädchen ineinandergreifen. Diese Typen haben sich in Anschlagsfantasien verloren und glaubten, unsichtbar zu sein. Aber: Unser Verfassungsschutz sieht mehr, als ihnen lieb ist, und unsere Polizei schlägt zu, bevor sie es tun.“

Open Questions

  • Welche konkreten Beweise liegen gegen den verbliebenen Verdächtigen vor?
  • Wann wird über eine mögliche Haftprüfung entschieden?

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This article was originally published by Die Welt.

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