
Ein Richter in Utah hat entschieden, dass Tyler Robinson wegen Mordes und sechs weiterer Punkte vor Gericht muss. Die Anklage darf die Todesstrafe beantragen.
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Tyler Robinson wird beschuldigt, Charlie Kirk erschossen zu haben.
Der mutmaßliche Attentäter von Charlie Kirk muss sich in den USA wegen Mordes vor Gericht verantworten. Das entschied am Dienstag ein Richter in Provo im US-Bundesstaat Utah. Die Staatsanwaltschaft habe genügend Beweise vorgelegt, um den 23 Jahre alten Tyler Robinson anzuklagen, erklärte Richter Tony Graf. »Aus diesen Gründen sowie auf der Grundlage der Aktenlage und der Schriftsätze der Parteien« ordne er die Überstellung des Angeklagten zur Hauptverhandlung an.
Graf erlaubte der Anklage zudem, die Todesstrafe zu beantragen. Die Staatsanwaltschaft erklärte, Robinson habe Kirk von einem Dach aus in einer Entfernung von mehr als 122 Metern erschossen – obwohl er gewusst habe, dass er daneben schießen und andere Menschen töten könnte.
Kurz nach der Entscheidung des Richters legte Robinson über seinen Anwalt erstmals ein Plädoyer ab: nicht schuldig in allen Anklagepunkten.
Anklage in sieben Punkten
Grafs Entscheidung war mit Spannung erwartet worden. Sie gilt als wichtiger Schritt in einem der meistbeachteten Mordfälle des Landes. Graf hätte Robinson auch unter einer geringeren Mordanklage vor Gericht bringen können, die eine Mindeststrafe von 15 Jahren und lebenslange Haft vorsieht.
Robinson wird in sieben Punkten angeklagt, darunter »aggravated murder«. Wird er in diesem besonders schweren Fall des Mordes schuldig gesprochen, droht ihm die Todesstrafe. Die weiteren sechs Anklagepunkte wiegen weniger schwer, darunter Behinderung der Justiz und Zeugenbeeinflussung.
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Hauptverhandlung gegen Tyler Robinson
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