
Ein Überblick über aktuelle Themen: Vom Tod des norwegischen Königs über die Top-Begriffe der Jugend bis hin zum Alltag in einer forensischen Einrichtung.
Ein Sammelsurium aktueller Themen: Würdigung des verstorbenen norwegischen Königs Harald V., Vorstellung der Top-3-Jugendwörter 2026, Reaktionen auf Donald Trumps Umbenennungspläne für den Lake Ontario sowie ein Einblick in die Jugendforensik in Wehnen.
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Harald V. war König von Norwegen und besuchte fast alle Orte des Landes. Die Jugendforensik Wehnen behandelt junge Straftäter mit psychischen Erkrankungen.
»Mich hat immer wieder überrascht, wie groß der Respekt für Harald selbst unter Gegnern der Monarchie war«, sagt Jan. »Selbst wer lieber in einer Republik leben wollte, verstand, dass an ihm nicht zu rütteln war. Es ist oft eine Floskel, dass Monarchen ihr Land vereinen. Bei ihm stimmte es.«
Harald besuchte 353 von insgesamt 357 Orten in Norwegen. Am Ende schon stur entgegen dem Rat seines Umfelds und gebeugt auf Krücken. »Die letzten vier Besuche wollte er diesen Herbst auch noch schaffen«, sagt Jan. »Dazu wird es jetzt nicht kommen.«
»Crashout«, »Peak« oder »Ragebait«: Das sind die Begriffe, die es in die Top drei bei der Wahl zum Jugendwort 2026 geschafft haben.
Schnell erklärt für die Zielgruppe Ü30:
»Crashout«: Jemand verliert die Fassung, rastet aus oder reagiert extrem emotional. Kann offenbar sowohl ernsthaft als auch ironisch verwendet werden. Beispiel: »Wenn mein Akku gleich ausgeht, gehe ich Crashout.«
»Peak«: das Beste vom Besten oder der absolute Höhepunkt. Beispiel: »Das Konzert war peak.«
»Ragebait«: Inhalte in sozialen Medien, die triggern sollen. Etwa Falschbehauptungen oder wilde Meinungen. Lässt sich auch auf das echte Leben übertragen: Einige Jugendliche nutzen es, um Äußerungen oder Aktionen anderer zu kommentieren, die als provozierend oder dumm aufgefasst werden.
Und damit zum mächtigsten Ragebaiter der Welt: Donald Trumps Anordnung, den Lake Ontario in »Lake America« umzubenennen, hat Befremden ausgelöst. Viel mehr aber auch nicht. Das Auswärtige Amt in Berlin jedenfalls bleibt bei der alten Formulierung. Ein Sprecher sagte: »Das ist eine amerikanische Entscheidung. Die hat erst mal keine weiteren Auswirkungen auf andere Länder.«
In der Jugendforensik im niedersächsischen Wehnen leben psychisch kranke oder suchtkranke junge Männer, die Straftaten begangen haben: Raubüberfälle, Körperverletzungen, Tötungen. Sie bleiben in einer forensischen Einrichtung, bis Gerichte sie nicht mehr für gefährlich halten, im äußersten Fall lebenslang. Vier Monate lang begleitete meine Kollegin Julia Kopatzki den Alltag in der Jugendforensik. Sie wollte wissen, wie man weitermacht, wenn man so jung hier landet, mit ungewisser Zukunft. Bei ihrem ersten Besuch im Februar führten Patienten sie über die Station. An einem Alarmknopf blieb einer von ihnen stehen. Es sei gut, dass es diese Sicherheitsmaßnahmen gebe, sagte er. Schließlich seien sie psychisch kranke Straftäter. Der Satz blieb Julia im Gedächtnis. »Manche Patienten scheinen sich selbst nicht über den Weg zu trauen«, sagt sie. »Aufgabe der Therapie ist auch, ihnen zu zeigen, dass sie ihrer Erkrankung nicht ausgeliefert sind.«
Bei einem Unwetter im Landkreis Waldshut kam ein Kind ums Leben, eine weitere Person wurde schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen hat Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls eingeleitet.
Nach einem Unfall mit zwei Lastwagen und einem Transporter ist die A5 zwischen Heidelberg und dem Autobahnkreuz Weinheim in Richtung Heidelberg voll gesperrt. Ein Rettungshubschrauber ist im Einsatz; Autofahrer müssen mit längeren Verzögerungen rechnen.
Nach einem Rohrbruch wurde in der badischen Gemeinde Zaisenhausen das Wasser im gesamten Ortsnetz abgestellt. Die Reparaturarbeiten laufen, ein Zeitpunkt für die Wiederherstellung der Versorgung ist derzeit noch nicht bekannt.

Der Unternehmer Klaus-Michael Kühne ist mit 89 Jahren verstorben. Zudem fordern Verbraucherschützer ein Verbot manipulativer Trinkgeld-Optionen bei digitalen Bezahlgeräten, da diese Gäste zu höheren Beträgen drängen könnten.
Ein etwa 60 Tonnen schweres Windrad-Turmsegment fiel bei Neumarkt in der Oberpfalz von einem Schwertransporter in einen Graben, wodurch die B299 gesperrt wurde. Niemand wurde verletzt.

Eine 112 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde auf einem Siemens Energy Gelände in Nürnberg gefunden und erfolgreich entschärft. Rund 2000 Mitarbeitende mussten evakuiert werden, und der Luftraum über Nürnberg war während der Entschärfung gesperrt.