Mit zahlreichen Missionen sollen in den kommenden Jahren Lander, Drohnen und Rover zum Erdtrabanten gebracht werden; ESA beteiligt sich an einer der Missionen.
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Die NASA intensiviert ihre Pläne, dauerhaft Menschen auf dem Mond leben zu lassen, und treibt sie mit Hochdruck voran. Mit Dutzenden Missionen sollen dafür in den kommenden Jahren Lander, Drohnen und von Menschen steuerbare Rover-Vehikel zum Erdtrabanten gebracht werden, wie NASA-Chef Jared Isaacman bei einer Pressekonferenz mitteilte. «Amerika kehrt zum Mond zurück - und dieses Mal, um zu bleiben.» Alleine in diesem Jahr soll es dafür noch drei unbemannte Missionen zum Mond geben, an der dritten soll auch die europäische Raumfahrtagentur Esa beteiligt sein. Die Lander sollen von der Raumfahrtfirma Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos gebaut werden, die Drohnen vom Unternehmen Firefly Aerospace und die Rover von den Firmen Astrolab und Lunar Outpost. Etwa ab den frühen 2030er Jahren soll die Mondstation - die laut NASA Hunderte Quadratkilometer groß werden könnte - dann dauerhaft von Menschen bewohnbar sein. Isaacman warf Mondpläne komplett um. NASA-Chef Isaacman hatte die Mondpläne der Behörde erst vor wenigen Monaten umgeschmissen und den Plan einer dauerhaften menschlichen Präsenz auf dem Erdtrabanten angekündigt. Hintergrund ist auch der globale Konkurrenzkampf im All. Schon seit Jahren gibt es einen neuen Wettlauf von Raumfahrtnationen zum Mond. Größter Konkurrent der USA ist China mit dem vorgegebenen Ziel, bis 2030 Menschen auf den Mond zu bringen. Auch Russland hat das vor, aber mit Verzögerungen wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten zu kämpfen. Im April waren mit der «Artemis 2»-Mission der NASA erstmals seit mehr als 50 Jahren wieder Menschen in der Nähe des Mondes. Victor Glover, Christina Koch, Reid Wiseman und Jeremy Hansen waren vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gestartet und dann um den Mond herumgeflogen, bevor sie wieder zur Erde zurückkehrten und im Pazifik nahe San Diego landeten. Bei ihrem Flug entfernten sie sich weiter von der Erde als jemals Menschen zuvor.

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