
AI-generated summary
Der Nasdaq-Index profitiert weiterhin von der KI- und Tech-Story, die dem Gegenwind durch höhere Zinsen trotzen kann. Vorangegangene schwächere Arbeitsmarktdaten hatten die Erwartungen an eine Zinserhöhung der Fed gedämpft.
Die großen Technologiewerte geben an der Wall Street erneut den Ton an. Nvidia, Meta und Microsoft ziehen den Index zu einem neuen Höchststand. Steigende Anleiherenditen bremsen die Kauflaune der Anleger nicht.
Angetrieben von Kursgewinnen bei Tech-Schwergewichten hat der US-Technologieindex Nasdaq am Montag ein neues Rekordhoch erzielt. Er ging mit einem Plus von 1,1 Prozent auf 27.477 Punkte aus dem Handel. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte machte anfängliche Verluste im Handelsverlauf wett und zeigte sich leicht fester bei 51.267 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gewann ebenfalls an Fahrt und zog um 0,7 Prozent auf 7773 Zähler an. "Die KI- und Tech-Story treibt den Markt weiterhin an. Sie ist so stark, dass sie dem Gegenwind durch höhere Zinsen trotzen kann", sagte Dennis Dick, Analyst bei Triple D Trading.
Vor allem große Technologiewerte gaben den Ton an: Die Aktien von Nvidia kletterten erneut um rund zwei Prozent. Die Anteilsscheine von Meta Platforms, Microsoft und Tesla legten zwischen 1,3 und rund zwei Prozent zu. Vor Wochenschluss hatten schwächer als erwartet ausgefallene Daten vom US-Arbeitsmarkt die Erwartungen gedämpft, dass die US-Notenbank noch in diesem Monat die Zinsen anheben könnte.
Der Einkaufsmanagerindex für die Service-Unternehmen sank auf 54,9 Punkte von 55,4 Zählern im Vormonat, wie aus der am Montag veröffentlichten monatlichen Umfrage des Institute for Supply Management (ISM) hervorgeht. Je weiter das Barometer über der Schwelle von 50 Punkten liegt, desto mehr Wachstum signalisiert es. Die Verlangsamung im Dienstleistungssektor dämpfte die Erwartungen an eine Zinserhöhung der US-Notenbank Fed im Oktober weiter. Händler sehen die Wahrscheinlichkeit für eine Zinspause nun bei 80 Prozent.
Die Märkte in Schach hielten weiter Anleiherenditen in der Nähe von Mehrjahreshochs. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe lag zuletzt bei 5,328 Prozent. Sorgen bereiteten vor allem die steigende Schuldenlast in den USA, umfangreiche Anleiheemissionen und die hohe Energiekosten. Auf der anderen Seite des Atlantiks standen vor allem die angespannten Staatsfinanzen in Frankreich im Fokus.
Nachdem der Euro im vergangenen Monat bereits um etwa 2,5 Prozent gefallen ist, rutschte er am Montag zeitweise um bis zu 0,8 Prozent auf 1,1162 Dollar ab. Der Kursverfall stützte den Dollar, der zudem von den gestiegenen Renditen von US-Staatsanleihen profitierte. Der Dollar-Index stieg um 0,3 Prozent auf 102,217 Punkte.
Bei den Einzelwerten sorgten Übernahmen für kräftige Kursbewegungen. Die Aktien von PTC schossen um gut ein Drittel nach oben, nachdem der französische Konzern Schneider Electric ein Kaufangebot über 22,6 Milliarden Dollar vorgelegt hatte. In Paris stieß die Offerte Anlegern dagegen sauer auf. Der französische Technologiekonzern büßte rund zehn Prozent ein. Die Papiere von RXO stiegen mehr als 20 Prozent, nachdem der Spediteur C.H. Robinson den Kauf des Transportvermittlers für 5,8 Milliarden Dollar angekündigt hat. Dagegen fielen C.H.-Robinson-Aktien gut zehn Prozent.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Fed wird im Oktober die Zinsen pausieren, da die ISM-Daten und Arbeitsmarktsignale eine restriktive Politik weniger wahrscheinlich machen.
Likely · Within weeks
Übernahmen im Technologiesektor werden weiterhin für erhebliche Kursbewegungen bei Einzelwerten sorgen.
Very likely · Within months

Spanish unions CCOO and UGT have announced a one-day general strike over high rents and housing shortages, to take place before the general election on November 29th. The trigger was the forced eviction of 87-year-old María del Carmen Abascal in Madrid two weeks ago, which sparked nationwide protests.

In Germany, high fuel prices and government e-car bonuses led to a record high in electric car registrations of 34.5 percent in September. While private purchases rose sharply, experts criticized the lack of planning security for manufacturers due to changing funding policies.

France's rising national debt poses a challenge for the next ECB president and poses risks for the entire euro area, regardless of who succeeds Christine Lagarde.
The Mainz administrative court rejected the organizer's urgent application, meaning that the marquee on the exhibition grounds is not allowed to open for the planned 20th Mainz Oktoberfest. The city of Mainz confirms that the necessary building and fire protection permits are missing and that the tent is considered a permanent structure. The organizer was initially unavailable.

The federal government has initiated the process for the possible privatization of the state gas company Sefe. The Ministry of Economic Affairs has published a call for tenders for legal consulting services on reprivatization; law firms can apply until October 27th. Among other things, Sefe operates the largest German gas storage facility and is a central player in the German gas supply. The nationalization took place in 2022 after the failure of the Russian supplier Gazprom, and the federal government is now planning to return the majority to Sefe by the end of 2028 due to EU requirements. The company's value is estimated at around six billion euros.

The fuel discount of 16.7 cents per liter was intended to relieve drivers, but fuel prices rose again just a few days after its introduction. Super E10 cost a nationwide average of 2.137 euros per liter on Sunday - 2.3 cents more than on Thursday. Diesel prices rose by 0.9 cents to 2.253 euros. Cheap offers under two euros are becoming rarer, while the industry association En2x emphasizes that the discount will be passed on in full, but points to increased world market prices.