Nationalpark Sächsische Schweiz bittet Wanderer um Mithilfe bei Rauchverbot
Quick Look
- Der Nationalpark Sächsische Schweiz bittet Wanderer angesichts steigender Temperaturen und hoher Besucherzahlen um Mithilfe bei der Einhaltung des Rauch- und Feuerverbots.
- Bei Verstößen soll die 112 gerufen werden.
- Die Waldbrandgefahr steigt.
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Why It Matters
Angesichts steigender Temperaturen, Trockenheit und zunehmenden Wochenendbetriebs bittet der Nationalpark Sächsische Schweiz Wandernde in der Region, ihre Mitmenschen aktiv auf das Rauch- und Feuerverbot im Nationalpark hinzuweisen. Aktuell gilt die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe Drei für den Bereich der Landeshauptstadt, den Kreis Meißen und Teile des Landkreises Bautzen.
Angesichts steigender Temperaturen, Trockenheit und zunehmenden Wochenendbetriebs bittet der Nationalpark Sächsische Schweiz Wandernde in der Region, ihre Mitmenschen aktiv auf das Rauch- und Feuerverbot im Nationalpark hinzuweisen. «90 Prozent aller Waldbrände gehen vom Menschen aus. Und wir haben nun einmal mehr Besuch als der durchschnittliche Wald», sagte Nationalpark-Sprecher Hanspeter Mayr der Deutschen Presse-Agentur in Dresden.
Zwar gebe es 150 Hinweisschilder zur Waldbrandgefahr sowie zum Feuer- und Rauchverbot im Nationalpark. Dennoch: «Wenn Sie Menschen sehen, die Feuer machen, dann bitten sie sie, das auszumachen. Und wenn sie da auf kein Verständnis treffen, dann rufen Sie bitte die 112 an», bittet Mayr Wochenendbesucher und Touristen im Nationalpark.
Aktuell gilt die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe Drei für den Bereich der Landeshauptstadt, den Kreis Meißen und Teile des Landkreises Bautzen. Im Verlaufe des Wochenendes kann auch in der Sächsischen Schweiz zu hoher Waldbrandgefahr kommen, teilt die Nationalparkverwaltung mit. «Jeder Feuerfunke kann zu einem großen Brand führen», heißt es weiter.
Wegen der hohen Anzahl an Besuchern und hoher Waldbrandgefahr hatte die Polizeidirektion Dresden die Ranger des Nationalparks am Himmelfahrtswochenende bei Kontrollen unterstützt. Dies sei an diesem Wochenende voraussichtlich nicht nötig, da das Risiko noch nicht derart erhöht ist, schätzt Mayr.
Open Questions
- Wie viele Verstöße gab es bisher?
- Wie hoch ist die aktuelle Waldbrandgefahrenstufe genau?

