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Die EU hat die Zollfreigrenze für Kleinsendungen aus Drittstaaten abgeschafft, um den Import von Billigwaren zu regulieren.
Insgesamt waren 287 Kandidatinnen und Kandidaten für den Preis nominiert, 208 Einzelpersonen und 79 Organisationen. Auch Donald Trump soll erneut darunter gewesen sein. Wie schon 2025 ging der US-Präsident erwartungsgemäß leer aus.
»Mit der Auszeichnung von Pillay stärkt das Nobelkomitee die internationale Justiz«, sagt mein Kollege Mathieu von Rohr. »Es hat sich dabei aber für eine Persönlichkeit entschieden, statt den Internationalen Strafgerichtshof oder den Internationalen Gerichtshof als Institutionen zu ehren.«
Pillays Lebenswerk sei bedeutsam, weil es den Kampf gegen die Apartheid verbindet mit der juristischen Verfolgung von sexualisierter Gewalt und von Völkermord. »Pillay wirkte am historischen Ruanda-Urteil mit, das Vergewaltigungen als mögliche Völkermordhandlungen anerkannte«, so Mathieu. »Zugleich ist die Auszeichnung aktuell politisch aufgeladen: Die von ihr geleitete Uno-Untersuchungskommission kam 2025 zu dem Schluss, dass Israel in Gaza einen Völkermord begehe – einen Vorwurf, den Israel zurückweist.«
Unter den deutschen Politikern war Gerhard Schröder mal ein Champion der Herzen, unter anderem wurde er wegen seiner Begeisterung für Wurstwaren und Bier an vielen Stammtischen gefeiert. In der Gegenwart scheint der Altbundeskanzler des Öfteren von allen guten Geistern und Umfragewerten verlassen. Am Mittwoch hat Schröder die Geburtstagsfeier des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau besucht und steht seither massiv in der Kritik. Heute sagte Vizeregierungssprecher Steffen Meyer, auch der aktuelle deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz sei »zutiefst empört« über das Treffen.
Die SPD müsse sich fragen lassen, wie lange sie Schröders Treiben noch hinnehmen will, schreibt mein Kollege Mathieu von Rohr in seinem Kommentar zum Auftritt des Altbundeskanzlers in Moskau. »Man ist von Schröder vieles an Geschmacklosigkeiten gewöhnt. Das darf aber nicht dazu führen, dass jede weitere Grenzüberschreitung nur noch ein müdes Schulterzucken auslöst. Die SPD muss ihn endlich aus der Partei ausschließen.«
Manchmal sind negative Wirtschaftsnachrichten keineswegs unerfreuliche News. Heute wurde bekannt, dass die Umsätze jener asiatischen Shoppingplattformen einbrechen, die zuletzt mit ihrer oft nicht nachhaltigen Billigware europäische Märkte überschwemmt hatten. Die neuen EU-Regeln für den Import von Billigwaren wirken sich offensichtlich auf auswärtige Onlinehändler wie die asiatischen Plattformen Shein, Temu und AliExpress aus. Laut dem Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland gingen die Umsätze der Plattformen im dritten Quartal in Deutschland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 35,5 Prozent zurück.
Die Zollfreigrenze von 150 Euro für Warensendungen aus Nicht-EU-Staaten ist im Juli weggefallen. Seitdem ist jede Sendung aus Drittstaaten zollpflichtig. Für Kleinsendungen bis 150 Euro ist pro Warengruppe eine Pauschale von drei Euro fällig. Ab November gilt zudem eine Bearbeitungsgebühr von zwei Euro.
»Für Shein und Temu kommen die Umsatzeinbrüche nicht überraschend«, sagt meine Kollegin Katharina Koerth. Die Unternehmen versuchten schon länger, ihre Strategien den erwarteten Zollgebühren auf Einzelpakete anzupassen. »Beide Unternehmen betreiben inzwischen Lager in Europa und importieren dorthin Waren in größeren Mengen. Shein will außerdem höherpreisige Produkte anbieten und sein Angebot an Modemarken erweitern.«
Auch wenn die Paketflut jetzt schwächer werde, dürfte sie nicht komplett abreißen, so Katharina. »Die EU muss sich deshalb weiter anstrengen, unsichere Waren aus dem Verkehr zu nehmen und ihre Gesetze durchzusetzen.«
Fünf Jahre lang hat ein Team von Forscherinnen und Forschern gebraucht, um die weltgrößte Population freier Riesenschildkröten zu zählen – nun hat das Team festgestellt, dass auf dem Aldabra-Atoll der Seychellen rund 180.000 Tiere der einst gefährdeten Art Aldabrachelys gigantea leben. Bekannt gegeben hat die Zahl die britische Universität Exeter, deren Forscher mit statistischen Analysen an dem Projekt gemeinsam mit der Seychelles Island Foundation beteiligt waren. Die Direktorin der Foundation, sie heißt Frauke Fleischer-Dogley, wertete die Daten als »wundervolle Nachricht für die Seychellen, für die Welt und für jeden, der mitgearbeitet hat, um die Aldabra-Schildkröten zu schützen«. Auf dem Tiefpunkt im 19. Jahrhundert wurden weniger als 1000 Tiere auf dem Aldabra-Atoll im Indischen Ozean gezählt, die damals intensiv gejagt wurden. Die von der Universität Exeter als bahnbrechend bewertete Studie wurde im Fachmagazin »Ecology and Evolution« veröffentlicht.
Wir können alles. Außer Hochdeutsch – und Englisch: Flavia Zaka, 40, Juristin und Baden-Württembergs First Lady, hat in einem Interview Fragen zu einer Landesgartenschau auf Englisch beantwortet und sieht sich deshalb in sozialen Medien Kritik ausgesetzt. Zaka ist die Ehefrau von Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir und wurde in Albanien geboren; als sie zwölf Jahre alt war, wanderte ihre Familie nach Kanada aus. »Ich kann verstehen, dass viele Menschen denken, dass ich Deutsch sprechen sollte«, sagte sie der »Schwäbischen Zeitung«. »Natürlich möchten diejenigen, für die Schwäbisch ihre vertrauteste Sprache ist, diese Sprache gepflegt, geschützt und von Menschen in repräsentativen Positionen vertreten sehen.«
AI outlook — possibilities, not facts
Einführung einer Bearbeitungsgebühr von zwei Euro für Kleinsendungen ab November.
Very likely · Within months

The co-pilot of a Flydubai flight attempted to crash the plane into Ben Gurion Airport, according to UAE investigators. The 9/11-inspired attack was thwarted by the intervention of the crew and passengers; the plane landed safely in Saudi Arabia.

The USA has criticized the International Criminal Court since its founding in 1998. The argument of self-determination and democracy has been put forward in different tones by different US administrations under Bush, Obama and Trump.

The US has announced new sanctions against the International Criminal Court (ICC) to prevent investigations against US citizens. The measures include asset freezes and travel restrictions for court employees.

The US government plans to livestream the execution of assassin Nidal Hasan. Catholic bishops and the UN condemn the plan as barbaric and a violation of the ban on torture.

After an attack by a co-pilot on the pilot of a FlyDubai flight to Tel Aviv, investigations indicate a planned act. While the perpetrator comes from Oman, US President Trump expresses suspicion of Iranian involvement.

Germany and seven other countries criticize US sanctions against the ICC. They emphasize the independence of the court while the US under Marco Rubio attacks the court for persecuting US citizens.