Novartis erzielt positive MS-Studienergebnisse und plant Zulassung
Pharmakonzern verzeichnet Erfolg mit Remibrutinib, muss aber Zelltherapie-Studien nach Todesfällen aussetzen.
Quick Look
- Novartis hat mit dem Medikament Remibrutinib in MS-Studien positive Ergebnisse erzielt und plant die weltweite Zulassung.
- Die Aktie stieg um knapp fünf Prozent.
- Gleichzeitig wurden Studien zu einer Zelltherapie nach drei Todesfällen ausgesetzt.
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Why It Matters
Novartis hat in Phase-III-Studien mit Remibrutinib positive Ergebnisse bei der Behandlung von Multipler Sklerose erzielt.
Frankfurt. Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat in entscheidenden Studien mit seinem Medikament Remibrutinib zur Behandlung von Multipler Sklerose (MS) positive Ergebnisse erzielt. Das Unternehmen plane nun, weltweit die Zulassung für das Mittel bei schubförmiger MS zu beantragen, teilte Novartis am Dienstag mit. Die Aktien des Konzerns legten daraufhin um fast fünf Prozent zu.
Die positive Entwicklung wurde jedoch durch einen Rückschlag in einem anderen Forschungsbereich getrübt: Nach drei Todesfällen musste Novartis mehrere Studien zu einer experimentellen Zelltherapie aussetzen.
Im Fokus der Anleger standen jedoch die positiven Daten zu Remibrutinib. In den beiden Phase-III-Studien habe the Wirkstoff die jährliche Rückfallquote der Patienten im Vergleich zum Medikament Aubagio des französischen Konkurrenten Sanofi signifikant gesenkt.
Darüber hinaus seien entzündliche Hirnläsionen verringert und das Fortschreiten körperlicher Einschränkungen verzögert worden. Novartis hob auch die gute Verträglichkeit des Wirkstoffs hervor: So habe es in den Studien keine Hinweise auf Leberschäden gegeben.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Weltweite Beantragung der Zulassung für Remibrutinib bei schubförmiger MS
Very likely · Within months
Open Questions
- Wann wird die Zulassung für Remibrutinib offiziell beantragt?
- Wie sieht die Zukunft der ausgesetzten Zelltherapie-Studien aus?






