Nvidias neue Strategie: Beteiligungen an Start-ups statt reiner technologischer Konkurrenz
Jensen Huang macht Nvidia zum weltwertvollsten Unternehmen und setzt nun auf Start-up-Beteiligungen statt reinen Wettbewerb.
Quick Look
- Nvidia-Chef Jensen Huang setzt auf eine neue Strategie: Statt die Konkurrenz nur technologisch zu übertrumpfen, beteiligt sich das Unternehmen massiv an Start-ups und Rivalen.
- In acht Monaten gab es über 50 Finanzierungsrunden.
AI-generated summary
Why It Matters
Nvidia hat sich unter Jensen Huang zum wertvollsten Unternehmen entwickelt.
Jedes Jahr eine neue, leistungsfähigere Generation an Grafikprozessoren: Damit hat Jensen Huang Nvidia zum weltweit wertvollsten Unternehmen gemacht. Inzwischen verfolgt der Ingenieur aus dem Silicon Valley eine andere Strategie. Nicht die Konkurrenz technologisch zu übertrumpfen, sondern sie zu Teilhabern des eigenen Erfolgs zu machen, ist die jüngste Innovation von Nvidia.
Das allein ist schon besorgniserregend. Denn der global größte Chipkonzern unterhöhlt damit den Wettbewerb. Es kommt aber noch schlimmer. Nvidia sitzt inzwischen nicht nur bei den Rivalen von heute mit am Tisch, sondern zunehmend auch bei denen von morgen.
In den ersten acht Monaten des Jahres hat sich das Unternehmen an 53 Finanzierungsrunden mit einem Volumen von mehr als 100 Millionen Dollar beteiligt. Das haben die Fachleute von Dealroom ausgerechnet. Damit hat der Chipkonzern die weltweit bekanntesten Wagniskapitalgeber wie Andreessen Horowitz und Sequoia hinter sich gelassen, die allesamt weniger Transaktionen abschlossen.
Open Questions
- Wie reagieren Kartellbehörden auf die Investitionen?
- Wer sind die konkreten Zielunternehmen der Finanzierungsrunden?







