Oktoberfest: 38-Jähriger stirbt nach Reanimation im Wiesn-Camp
Zahlreiche Vorfälle auf dem Oktoberfest: Körperverletzungen, sexuelle Belästigungen und Drogenverstöße überschatten das Volksfest.
Quick Look
- Ein 38-Jähriger verstarb nach einer Reanimation auf einem Oktoberfest-Campingplatz.
- Zudem kam es zu Fällen von sexueller Belästigung, Körperverletzung und hohen Sicherheitsleistungen wegen Kokainkonsums.
AI-generated summary
Why It Matters
Das Oktoberfest in München zieht jährlich Millionen Besucher an und ist regelmäßig Schauplatz polizeilicher Ermittlungen.
Der Mann war betrunken auf dem Gelände in Riem gefunden worden. Zwei Männer sind zu groß für den Olympia-Looping und rasten aus. Am Wochenende lässt sich zum Endspurt noch einmal die Sonne blicken.
Ein Mann ist unter laufender Reanimation von einem Oktoberfest-Campingplatz in Riem ins Krankenhaus gebracht worden und dort gestorben. Laut Polizei hatten Rettungskräfte den 38-Jährigen am Donnerstag kurz vor Mitternacht auf dem Gelände aufgefunden.
Die Todesursache ist noch unklar. Nach Einschätzung der Polizei war der Mann alkoholisiert. Hinweise auf Fremdeinwirkung konnte sie nicht feststellen. Das für Todesermittlungen zuständige Kommissariat 12 hat den Fall übernommen.
Ein 22-jähriger Mann soll gestern Abend im Festzelt Schottenhamel zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren sexuell belästigt haben. Die drei saßen an einem Tisch, kannten sich zuvor aber nicht. Der Mann soll der 16-Jährigen ans Gesäß gegriffen haben. Als sie ihn daraufhin aufforderte, den Tisch zu verlassen, soll er der 15-Jährigen mit beiden Händen ins Gesicht gefasst und versucht haben, sie zu küssen.
Der Wiesn-Courage-Preis geht in diesem Jahr an die Wiesnbedienung Daria Aigner. Die 25-jährige, die in der Augustiner-Festhalle arbeitet, habe „als Erste erkannt, dass ein Gast in Lebensgefahr war“ und dem Bewusstlosen 15 Minuten lange eine Herzdruckmassage gegeben.
Ein 39-Jähriger und ein 41-Jähriger wollten am Donnerstagabend mit dem Olympia-Looping fahren. Dabei gerieten sie laut Polizei mit den Mitarbeitern über die maximale Körpergröße für die Fahrt in Streit. Die Grenze liegt bei 1,95 Metern, die beiden waren größer.
Ein kleiner, bunter Vogel hat sich am Donnerstagnachmittag ins Hofbräuhaus-Zelt verirrt. Der zutrauliche Nymphensittich landete auf der Schulter einer Bedienung und ließ sich von den Anwesenden mit Nüssen versorgen.
Für einen 31 Jahre alten Security-Mitarbeiter ist das Oktoberfest vorbei. Der Mann aus dem niedersächsischen Hildesheim soll am Mittwochabend im Eingangsbereich eines Festzelts gegenüber einem unfolgsamen Besucher derart rabiat zu Werke gegangen sein, dass gegen ihn jetzt wegen Körperverletzung ermittelt wird.
Die Zahl der Aufgriffe wegen Rauschgiftdelikten hat gegenüber dem Vorjahr um mittlerweile fast 50 Prozent zugenommen. Besonders dreist führte sich am Mittwochnachmittag ein 36 Jahre alter Brite aus Nordirland auf. Er musste 30 000 Euro Sicherheitsleistung zahlen.
What to Watch
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Polizei veröffentlicht Abschlussbilanz am kommenden Sonntag.
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Open Questions
- Was war die genaue Todesursache des 38-Jährigen?
- Wie entwickeln sich die Kriminalitätszahlen zum Ende des Oktoberfests?

