
Am zweiten Wiesnwochenende strömen Massen nach München. Neben vollen Zelten berichten Behörden über Taschendiebstahl, Drohnenflüge und ein Wiesn-Verbot für einen Grapscher.
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Das Oktoberfest in München zieht jährlich Millionen Besucher an. Im Jahr 1980 verübte ein Rechtsextremer einen Bombenanschlag am Haupteingang.
Im vergangenen Jahr kam es am mittleren Wiesnsamstag zu einem kritischen Gedränge auf der Wiesn. Wie voll wird es diesmal? Der Ansturm ist schon am Morgen groß.
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Das zweite Wiesnwochenende steht an - und es herrschen sommerliche Temperaturen an diesem Herbsttag in München. Schon jetzt strömen Massen auf die Festwiese.
Wie groß der Andrang wird? Das wird von den Sicherheitskräften genau beobachtet, um ein Gedränge wie im vergangenen Jahr zu vermeiden. Damals musste am zweiten Wiesnsamstag das Festgelände wegen Überfüllung geschlossen werden. Bei vielen Menschen, die im Gedränge standen, brach Panik aus. Wie durch ein Wunder passierte nichts. Die Stadt hat daraufhin ihr Sicherheitskonzept nachgeschärft.
Auch am Freitag war die Wiesn bereits sehr voll. Am Samstag werden noch mehr Besucherinnen und Besucher erwartet.
Ein Wiesn-Drama - Dreharbeiten am Flohzirkus
Auf der Wiesn spielen sich jeden Tag Dramen ab, eines davon wird demnächst auf Netflix zu sehen sein. Denn Simon Verhoeven dreht in diesen Tagen auf der Theresienwiese eine romantische Komödie über eine Wiesnbedienung. 4000 waren dafür gesucht worden.
Der Film sei hochkarätig besetzt, soviel hatte die Produktionsfirma Wiedemann und Berg im Vorfeld verraten, aber keine Namen genannt. Auf der Wiesn bleibt aber natürlich nichts im Verborgenen und so hat Reporterin Susi Wimmer am Freitag das Drehteam erwischt. Mit dabei in der Rom-Com ist Michaela May, so viel sei hier schon einmal verraten. Und auch kleine Flöhe dürften eine Rolle spielen.
Die Wiesn startet in das zweite Wochenende
Wenige Minuten nach 9 Uhr am zweiten Wiesnsamstag am Eingang Esperantoplatz und einer der Ordner muss schon ein Machtwort sprechen, weil das Gedränge der Massen, die feiern wollen, am Einlass zu groß ist. Wie schon am ersten Wochenende werden die Besucherinnen und Besucher in Etappen eingelassen, einige wollen das aber augenscheinlich nicht einsehen, immer wieder preschen Menschen vor. "Was ist denn hier los, habt ihr nur Grütze im Kopf?", schimpft der Sprecher irgendwann. Doch dann setzt die Musik ein - und am Ende kommen natürlich alle aufs Gelände.
Gedenken an Opfer des Oktoberfest-Anschlags
Fast ein halbes Jahrhundert ist es her, doch viele Betroffene leiden bis heute: Am Abend des 26. September 1980 explodierte am Haupteingang des Oktoberfests die Bombe eines rechtsextremen Attentäters. Zwölf Menschen starben, rund 200 wurden verletzt. Am Morgen gedachten ihnen Vertreter der Stadt, der Hinterbliebenen und der DGB-Jugend, die das Gedenken über Jahre aufrechterhalten hatte.
In diesem Jahr lenkten die Veranstalter den Blick auch auf diejenigen, die als Erste zur Stelle waren und geholfen haben. Einer von ihnen war Ramin Assisi. Er berichtete, wie er das Blut eines Mannes mit weggefetztem Bein mit einem Gürtel stillte, und betonte, dass auch seelische Wunden ohne Versorgung nicht heilen.
Münchens Zweite Bürgermeisterin Mona Fuchs sagte, dass dieser Tag die Stadt dazu verpflichte, den Betroffenen solidarisch und empathisch zur Seite zu stehen.
Grapscher erhält Wiesn-Verbot
Für einen 32-Jährigen ist das 191. Oktoberfest wegen wiederholter sexueller Übergriffe schon wieder vorbei. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Mann wiederholt Frauen belästigt und begrapscht. Das Kreisverwaltungsreferat erließ ein generelles Betretungsverbot für das Festgelände.
Taschendieb im Schottenhamel-Zelt festgenommen
Die Münchner Polizei hat einen 51-Jährigen nach einem versuchten Taschendiebstahl im Schottenhamel-Zelt festgenommen. Nun läuft ein Ermittlungsverfahren.
Polizei zieht Drohne über dem Oktoberfest aus dem Verkehr
Wegen eines Verstoßes gegen die Flugbeschränkungszone über dem Oktoberfest ist ein 50-jähriger Drohnenpilot vorübergehend festgenommen worden. Zuvor hatten Spezialkräfte die Steuerung der Drohne übernommen.
Erst piksen, dann prosten
Der Impfservice auf dem Oktoberfest hat laut Stadt die bisherigen Erwartungen übertroffen. In den ersten sechs Tagen wurden 322 Leute entweder gegen Grippe, Corona oder beides geimpft.
Stadt rät zum „Italienerwochenende“: Lieber die Seiteneingänge nutzen
Heute startet das sogenannte Italienerwochenende. Um die Besucherströme zu steuern, empfiehlt die Stadt, zum Reservierungswechsel die Wirtsbudenstraße zu meiden und über Seiteneingänge auf das Gelände zu kommen.
Ire schlägt Security-Mitarbeiter ins Gesicht
Aus falscher Solidarität hat ein Wiesnbesucher aus Irland einem Security-Mitarbeiter im Augustiner-Zelt ins Gesicht geschlagen, als dieser einen Australier aus dem Zelt leiten wollte.
40-Jähriger zeigt Hitlergruß
Ein 40-Jähriger hat im Hacker-Zelt den rechten Arm zum Hitlergruß erhoben und „Heil Hitler!“ gebrüllt. Zeugen alarmierten die Polizei.
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Fortführung des Impfservices bis zum 4. Oktober
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Six dead people were rescued after a massive explosion in a house in Athens' old town Plaka. The victims are believed to include an elderly couple and four US citizens. Experts suspect a gas leak as the cause.
Catania Airport in Sicily was temporarily closed to all air traffic due to volcanic ash from Mount Etna and an overnight thunderstorm. Takeoffs and landings are suspended until 4 p.m.
Due to large amounts of volcanic ash on Mount Etna, Catania Airport in Sicily was temporarily closed to all air traffic. All takeoffs and landings were canceled until 4 p.m.
After deadly drone attacks in Kiev and Russia, Ukrainian President Volodymyr Zelenskyj is calling for tougher sanctions against Moscow. He is also asking international partners for $27 billion for defense.
Catania Airport in Sicily has been temporarily closed to all air traffic due to heavy volcanic ash from Mount Etna and an overnight thunderstorm. The red warning level applies.

After renewed deadly Russian air strikes on Zaporizhzhia and other Ukrainian regions, President Zelenskyj is calling for tougher sanctions from the USA and the EU. At the same time, he confirms Ukrainian drone attacks on Russian industrial facilities.