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Der Artikel beschreibt steigende Ölpreise aufgrund blockierter Öltransportwege im Nahen Osten, gleichzeitig reagieren globale Finanzmärkte auf US-Zinserwartungen, steigende Staatsanleiherenditen und eskalierende Spannungen im US-China-Handel sowie Technologiekonflikt. Es werden Unternehmensentwicklungen bei Meta, MGM Resorts, Oracle und PepsiCo erwähnt.
Belastend wirkt sich weiterhin der hohe Ölpreis aus. Rohöl der für Europa wichtigsten Sorte Brent zur Lieferung im November verteuert sich um 3,1 Prozent auf 106 Dollar je Barrel (159 Liter). Bereits am Dienstag und Mittwoch war der Brent-Preis gestiegen.
Anleger seien hin- und hergerissen zwischen der Hoffnung auf eine Beilegung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran und der Aussicht auf eine vorerst anhaltend schwierige Versorgungslage, erklären Experten.
Grund für den Preisanstieg beim Öl ist die anhaltend angespannte Situation im Nahen Osten. Die für den Öltransport wichtige Straße von Hormus ist nach wie vor kaum befahrbar. Am Mittwoch hatte der Sekretär des Obersten iranischen Nationalen Sicherheitsrats, Mohsen Rezaei, erklärt, die Straße von Hormus werde nicht wieder geöffnet, solange die Bedingungen des Irans nicht erfüllt seien.
Mit den hohen Energiepreisen bleiben auch die Inflations- und Zinsängste am Markt präsent. Kyle Rodda, Marktanalyst bei capital.com, schreibt, starke Nachfragesignale aus Industrie und Dienstleistungssektor deuteten darauf hin, dass Angebot und Nachfrage in der US-Wirtschaft weiter aus dem Gleichgewicht seien. Das wiederum erhöhe das Risiko weiterer Zinserhöhungen in den USA.
Thomas Altman von QC-Partners schreibt, die Überlegungen der USA zu einem Exportstopp von Diesel riefen global betrachtet neue Inflationssorgen hervor. Aber: „Neue Wirtschaftsdaten zeigen, dass die Volkswirtschaften weltweit bislang gut mit dem höheren Zinsniveau zurechtkommen.“
Die Renditen der Staatsanleihen sind zuletzt wieder angestiegen, nachdem starke US-Wirtschaftsdaten an den Märkten zu steigenden Zinserwartungen geführt hatten. Die Verzinsung der zehnjährigen Papiere setzt sich an den Anleihemärkten immer deutlicher jenseits der psychologisch wichtigen Fünf-Prozent-Marke fest.
Die 30-jährigen US-Staatsanleihen rentierten in der Spitze mit 5,4583 Prozent und damit so hoch wie seit 2004 nicht mehr. Während die Zinsen für kurzlaufende US-Anleihen die Zinserwartungen widerspiegeln, zeigen die Papiere mit 30-jähriger Laufzeit die Bereitschaft der Investoren, die Staatsverschuldung langfristig zu finanzieren.
Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe legte am Mittwoch auf 5,13 Prozent zu – und erreichte damit den höchsten Stand seit fast 20 Jahren. Sie zog aber eines der geringsten Interessen an, die es bei einer Auktion dieser Laufzeit je gegeben hat. Kyle Rodda zufolge ist dies ein Hinweis darauf, dass die Zurückhaltung der Anleger gegenüber US-Staatspapieren nicht nur mit einer aus ihrer Sicht unzureichenden Inflationskompensation zusammenhänge, sondern auch mit schwindendem Vertrauen in die Anlageklasse selbst.
Bei Xis erster Reise in die USA seit fast drei Jahren stehen die Spannungen zwischen den Supermächten in den Bereichen Handel und Technologie im Vordergrund. „Auf dem Tisch liegen Zölle, Exportbeschränkungen, Künstliche Intelligenz, Taiwan und der Irankrieg“, konstatierte Jürgen Molnar, Stratege bei Robomarkets.
Für den Abend ist ein Staatsbankett geplant, an dem auch die Chefs von US-Konzernen wie etwa Apple, Nvidia, OpenAI oder JPMorgan teilnehmen sollen. Trump sagte am Nachmittag vor Beginn der formellen Gespräche, seit seiner ersten Wahl 2016 hätten Xi und er eine „wirklich großartige Freundschaft“ aufgebaut, die auf gegenseitigem Respekt und den wesentlichen Interessen beider Völker beruhe.
Passend dazu kündigte Xi an, China werde zwei Pandas in den Zoo von Atlanta schicken. Er bezeichnete die Tiere als „Botschafter der Freundschaft“. Zudem wolle China in den kommenden fünf Jahren 100.000 junge US-Bürger zu Austausch- und Studienbesuchen einladen. Beide Länder müssten friedlich koexistieren und der Wettbewerb solle positiv und mit Grenzen geführt werden, sagte Xi weiter.
Er erklärte außerdem, China und die USA trügen gemeinsam die Verantwortung dafür, dass Künstliche Intelligenz stets unter menschlicher Kontrolle bleibe. Trump wiederum kündigte Ergebnisse bei diesem Thema an. Er sagte: „Die Entscheidungen, die wir heute in diesen Bereichen treffen, können den Frieden und den Wohlstand für Jahrzehnte fördern.“
Im Vorfeld des dreitägigen Staatsbesuchs hatte die US‑Regierung zuletzt die Zollpause im Handelskonflikt mit China verlängert. US-Finanzminister Scott Bessent zufolge sei die Vereinbarung bis zum 10. Januar verlängert worden. Im Oktober 2025 hatten sich Xi und US-Präsident Donald Trump bei einem Gipfeltreffen im südkoreanischen Busan auf eine Pause im Handelskonflikt verständigt.
US-Notenbankdirektor Michael Barr geht davon aus, dass die Fed nach der jüngsten Zinserhöhung aufgrund der hartnäckigen Inflation wahrscheinlich mehrfach nachlegen muss. Dem FedWatch-Tool der CME Group zufolge preisen Händler die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im Oktober mit 68 Prozent ein.
Meta Platforms: Konzernchef Mark Zuckerberg präsentierte am Mittwoch unerwartet ein neues KI-Taschengerät namens „Charm“: ein kleines Gerät mit einem etwa zwei Zoll großen Bildschirm und einem 5G-Modem, mit dem man jedoch nicht telefonieren kann. Nutzer können damit auf den KI-Assistenten „Muse“ des Unternehmens zugreifen. Zuckerberg erklärte, er sehe „persönliche Superintelligenz“ als den nächsten großen technologischen Durchbruch.
Analysten verwiesen jedoch darauf, dass ähnliche Produkte in der Vergangenheit gescheitert sind. „Solange ‚Charm‘ keine einzigartigen Funktionen bieten kann, dürfte es eher ein ‚Nice-to-have‘-Gerät für Technik-Enthusiasten bleiben, als zu einem Massenprodukt zu werden“, sagte Linda Sui, Gründerin des Analysehauses Smart Analytics Global. Die Papiere des Facebook-Mutterkonzerns legen um etwa 3,7 Prozent zu.
MGM Resorts: Die Rücknahme eines milliardenschweren Übernahmeangebots macht den Aktien des US-Kasinobetreibers MGM Resorts zu schaffen. Die Titel verlieren an der Wall Street über zehn Prozent auf 33,89 Dollar. Damit fallen sie auf den tiefsten Stand seit sieben Monaten.
Oracle: Ein Medienbericht über Probleme bei einem Rechenzentrumsprojekt von Oracle hat die Anleger verunsichert. Die Papiere des US-Softwarekonzerns büßen 3,4 Prozent ein. Oracle wolle sich vor möglichen Kostensteigerungen bei einem großen Rechenzentrumsprojekt in New Mexico schützen und habe dem Projektentwickler Blue Owl dazu eine Erklärung über sogenannte höhere Gewalt übermittelt, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider.
Unternehmen berufen sich üblicherweise auf höhere Gewalt, um von vertraglichen Verpflichtungen entbunden zu werden, wenn unvorhersehbare Probleme auftreten. Oracle beabsichtige, Zahlungen aufzuschieben, falls das Projekt mit dem Namen „Jupiter“ ins Stocken geraten und nicht wie geplant 2028 ans Netz gehen sollte, hieß es im Bloomberg-Bericht weiter.
PepsiCo: Ein Medienbericht über neue Preiserhöhungspläne belastet die Aktien des US-Getränkeherstellers. Die Titel geben etwa 0,8 Prozent nach. PepsiCo wolle die Preise für einige Chips und Limonaden bis zum Jahresende oder Anfang 2027 anheben, berichtete Bloomberg unter Berufung auf Insider. Zuvor hatte PepsiCo in diesem Jahr die Preise für Produkte wie Lay's und Doritos um bis zu 15 Prozent gesenkt. Grund dafür war der Widerstand von Kunden gegen frühere Anhebungen.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Fed wird voraussichtlich im Oktober 2026 die Zinsen erhöhen.
Likely · Within weeks
Die Spannungen zwischen den USA und China im Bereich Technologie und Handel werden voraussichtlich anhalten.
Likely · Within months
PepsiCo wird die Preise für einige Chips und Limonaden bis zum Jahresende oder Anfang 2027 anheben.
Likely · Within months

Starbucks is closing 250 stores in North America by the end of the week, including some in the USA. The affected locations were not named. The closures affect branches with poor financial results or inadequate customer experience. Employees should be transferred or given severance pay. It's the second major wave of closures under CEO Brian Niccol, with expected charges of $300 million.

US stock markets were mixed as investors kept an eye on the Middle East crisis and rising bond yields. The S&P 500 and Nasdaq closed almost unchanged, while the Dow Jones fell slightly. Meta rose 4.5 percent after unveiling an AI wearable device, while MGM Resorts fell 11 percent after withdrawing its takeover offer.
In Berlin, several hundred people demonstrated against the presentation of the Axel Springer Award to the US investor Peter Thiel, who is co-founder of Palantir and supports Trump. Protesters criticized his role in military technology and his controversial statements on freedom and democracy.

Top economists such as Marcel Fratzscher from DIW and Joachim Ragnitz from Ifo warn against weakening the planned abolition of the zero-deduction pension after 45 years of contributions, as this could endanger the entire pension reform. The federal government is currently discussing compromises such as increasing the contribution years to 46 or 47 or limiting them to hard physical work, while supporters of preservation such as Manuela Schwesig point to strong public resistance.

The German ECB director Isabel Schnabel is stepping down early at the beginning of 2027 and moving to the International Monetary Fund. She will take over the management of the money and capital markets department. Her departure sparks speculation about a possible package solution to fill several top ECB positions, including the successor to Christine Lagarde and Philip Lane.

The major US indices are off to a cautious start to the trading day, weighed down by high oil prices, concerns about inflation and uncertainty about US government finances. Investors await the meeting between Trump and Xi as Brent oil prices continue to rise due to the tense situation in the Middle East.