Breaking
CNLou Yu, the master of Chinese traditional studies, passed away at the age of 92ITEcofin, political agreement reached on market supervision. Giorgetti: "A success"SEErik Esbjörnsson: The award a mark in support of international justicePLStorm on the Baltic Sea. Ferries from Sweden to Poland canceledPLNew news for drivers before the weekend. The minister announced fuel pricesINTLEx-OpenAI staff say they were fired for raising safety concernsGLOBALPilot killed in attacks by Iran-backed Houthis on Riyadh airport; Saudi-led coalition vows 'firm' responseINTLTrump Admin Freezes Green Cards at Major Tech Firms, Probes Student Exchange VisasRURussia explained the importance of redirecting grain shipments to the BalticTRDefense from journalist Mehmet Akif Ersoy: You can be sure that I cannot leave the houseCNLou Yu, the master of Chinese traditional studies, passed away at the age of 92ITEcofin, political agreement reached on market supervision. Giorgetti: "A success"SEErik Esbjörnsson: The award a mark in support of international justicePLStorm on the Baltic Sea. Ferries from Sweden to Poland canceledPLNew news for drivers before the weekend. The minister announced fuel pricesINTLEx-OpenAI staff say they were fired for raising safety concernsGLOBALPilot killed in attacks by Iran-backed Houthis on Riyadh airport; Saudi-led coalition vows 'firm' responseINTLTrump Admin Freezes Green Cards at Major Tech Firms, Probes Student Exchange VisasRURussia explained the importance of redirecting grain shipments to the BalticTRDefense from journalist Mehmet Akif Ersoy: You can be sure that I cannot leave the house
BackOnlinehandel: Umsätze asiatischer Shoppingplattformen brechen ein
Onlinehandel: Umsätze asiatischer Shoppingplattformen brechen ein
NEWS
Handelsblatt1 hour agoBusiness1 min readGermanyView translation

Onlinehandel: Umsätze asiatischer Shoppingplattformen brechen ein

Erlöse sanken im dritten Quartal um 35,5 Prozent – Höhere Abgaben für Kleinsendungen und Wegfall der Zollfreigrenze zeigen Wirkung.

Quick Look

  • Die asiatischen Online-Plattformen Shein, Temu und AliExpress verzeichneten im dritten Quartal in Deutschland einen Umsatzeinbruch von 35,5 Prozent auf 566 Millionen Euro.
  • Grund dafür sind neue Zollregeln und Abgaben für Kleinsendungen.

AI-generated summary

Why It Matters

Die Zollfreigrenze von 150 Euro für Warensendungen aus Nicht-EU-Staaten ist im Juli weggefallen. Seit November gilt zudem eine Bearbeitungsgebühr.

Font size

Berlin. Die asiatischen Plattformen Shein, Temu und AliExpress haben im dritten Quartal in Deutschland deutlich weniger umgesetzt.

Die Erlöse gingen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 35,5 Prozent auf 566 Millionen Euro zurück, wie der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (BEVH) mitteilte. Das rasante Wachstum von Temu und Shein sei ins Stocken geraten, sagte Hauptgeschäftsführerin Alien Mulyk.

Als Grund für die schlechtere Entwicklung nannte sie die Verteuerung von Kleinsendungen aus Drittstaaten. „Den margenschwachen Niedrigpreisprodukten aus Asien setzen die höheren Abgaben deutlich zu“, sagte Mulyk. Der Marktanteil der drei größten asiatischen Plattformen im deutschen Onlinehandel ist den Angaben zufolge auf 3,1 Prozent gesunken, nachdem er zuvor stark gestiegen war und einen Rekordwert erreicht hatte. Im zweiten Quartal hatte der Marktanteil noch 5,3 Prozent betragen.

Die Zollfreigrenze von 150 Euro für Warensendungen aus Nicht-EU-Staaten ist im Juli weggefallen. Seitdem ist jede Sendung aus Drittstaaten zollpflichtig. Für Kleinsendungen bis 150 Euro ist pro Warengruppe eine Pauschale von drei Euro fällig. Ab November gilt zudem eine Bearbeitungsgebühr von 2 Euro. Mit den Maßnahmen möchte die Politik die Einfuhr großer Mengen billiger Waren aus Drittstaaten in den europäischen Markt eindämmen.

Dem BEVH geht dies dennoch nicht weit genug. „Um für fairen Wettbewerb zu sorgen, muss die EU die Marktüberwachungsbehörden stärken und bestehendes Recht durchsetzen“, so Mulyk.

Der Onlinehandel in Deutschland verlor im dritten Quartal insgesamt an Schwung. Die Umsätze lagen 2,9 Prozent über dem Vorjahresquartal. Die Inflation ist dabei nicht berücksichtigt. Zwischen April und Juni war der Markt noch um gut 5 Prozent gewachsen. Als Ursache nannte der Verband eine schlechtere Konsumstimmung.

Open Questions

  • Wie reagieren Shein und Temu langfristig auf die neuen Gebühren?
  • Werden andere EU-Länder ähnliche Maßnahmen verschärfen?

Related Topics

This article was originally published by Handelsblatt.

Related Stories

More on this topicshein