OpenAI: Entwickler von ChatGPT warnt Mitarbeiter vor Sexfallen
Nach der Festnahme eines Mitarbeiters verschärft OpenAI die Sicherheitsvorkehrungen für seine Angestellten.
Quick Look
Nach der Festnahme eines OpenAI-Mitarbeiters wegen Spionageverdachts in San Francisco warnt das Unternehmen seine Angestellten vor Industriespionage, Erpressungsversuchen und dem Ausspähen sensibler Informationen durch Dritte.
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Why It Matters
Ein OpenAI-Mitarbeiter wurde festgenommen, weil er verdächtigt wird, eine Abhörvorrichtung in einem Konferenzraum platziert zu haben.
Mitarbeiter würden auch gewarnt, dass ihnen Geld für Geschäftsgeheimnisse geboten werden könne, oder, dass ihre Unterhaltungen in Cafés belauscht werden könnten, heißt es unter Berufung auf informierte Personen. Auch Beschäftigte anderer KI-Schwergewichte bekämen solche Warnungen zu hören.
Mitarbeitern von OpenAI wird dem Bericht zufolge außerdem empfohlen, sich draußen nicht mit Logos der Firma zu zeigen und selbst im Büros keine Informationen auf Whiteboards zu hinterlassen – für den Fall, dass Putzkräfte zum Ausspähen angeworben worden seien.
In der Branche arbeiten zu einem großen Teil junge Leute, die mitunter auch mal von einer KI-Firma zur anderen wechselten. Zum Stereotyp des Silicon Valley gehört auch ein angeblich hoher Anteil von Männern, die gewiefter im Umgang mit Technik sind als in zwischenmenschlichen Beziehungen.
Ein möglicher Spion bei OpenAI
Erst vor wenigen Tagen wurde ein Mitarbeiter von OpenAI festgenommen. Dem Bürger Saudi-Arabiens wird vorgeworfen, eine Aufnahme-Vorrichtung in einem vom Topmanagement genutzten Konferenzraum in San Francisco platziert zu haben. Zum genauen Ziel dieser Aktion gab es bisher keine Angaben.
Einem Gerichtsdokument zufolge hatte der Mann für sich, seine Frau und ein weiteres Familienmitglied für den 12. Oktober einen Flug nach Saudi-Arabien gebucht, »one-way«, also ohne Rückflug-Ticket. Festgenommen worden war der 35-Jährige am 9. Oktober.
»Wenn man einen Typ erwischt, bedeutet das, dass noch ein halbes Dutzend andere da draußen sind«, kommentierte im Artikel des »Wall Street Journal« Randy Watt von der Firma SRW, die Unternehmensführungskräfte berät. Watt erklärte, dass Kriminelle möglicherweise nicht nur nach technischen oder strategischen Informationen suchten, sondern auch nach persönlichen Geheimnissen. Diese könnten dazu genutzt werden, Personen auszubeuten oder zu erpressen.
Open Questions
- Welches konkrete Ziel verfolgte der festgenommene Mitarbeiter?
- Gibt es weitere Verdächtige innerhalb der KI-Branche?






