
Oppositionsführer erhielt die meisten Empfehlungen, verfügt aber noch über keine gesicherte Mehrheit
AI-generated summary
Bei der Parlamentswahl am 27. Oktober erreichte weder das Regierungsbündnis von Premierminister Benjamin Netanjahu noch Eisenkots Oppositionsblock die erforderliche Mehrheit von 61 der 120 Sitze. Der Anti-Netanjahu-Block weigert sich eigentlich, mit arabischen Parteien zusammenzuarbeiten, doch arabische Politiker sprachen sich dennoch für Eisenkot aus.
Der israelische Präsident Izchak Herzog hat sich entschieden, den Auftrag zur Regierungsbildung an Oppositionsführer Gadi Eisenkot zu vergeben. Herzogs Büro teilte die Entscheidung am Samstagabend mit. Der 66 Jahre alte Oppositionspolitiker Eisenkot hatte bei den Beratungen des Präsidenten mit den Parteien in den vergangenen Tagen die meisten Empfehlungen erhalten, verfügt aber noch über keine gesicherte parlamentarische Mehrheit.
Komplexe Regierungsbildung erwartet
Die Regierungsbildung gilt als sehr schwierig und komplex, da bei der Parlamentswahl am 27. Oktober weder das Regierungsbündnis von Premierminister Benjamin Netanjahu noch Eisenkots Oppositionsblock die erforderliche Mehrheit von 61 der 120 Sitze erreichen konnte.
Der von dem ehemaligen Generalstabschef Eisenkot angeführte Anti-Netanjahu-Block weigert sich eigentlich, mit arabischen Parteien zusammenzuarbeiten, die ihm eine Mehrheit sichern könnten - doch arabische Politiker sprachen sich in den Konsultationen dennoch für Eisenkot aus.
Neue Koalitionsmöglichkeiten eröffnet zudem eine Annäherung des Oppositionsbündnisses an die bisher mit Netanjahu verbündeten ultraorthodoxen Parteien. Zusammen kämen sie auf die erforderlichen 61 Sitze. Streitpunkt ist vor allem die Wehrpflicht für ultraorthodoxe Religionsschüler.
Eisenkot hat nun 28 Tage Zeit, eine Koalition zu bilden - mit der Möglichkeit einer Verlängerung um 14 Tage. Scheitert dieser Versuch, überträgt das Staatsoberhaupt den Auftrag für 28 Tage an ein anderes Mitglied des Parlaments.
Netanjahu ruft zu "Regierung der nationalen Einheit" auf
Israels amtierender Premier Netanjahu hatte kurz zuvor in einer Videobotschaft die Oppositionsparteien zur Bildung einer "Regierung der nationalen Einheit" aufgerufen. Wer eine solche Regierung führen solle, sagte Netanjahu nicht. Zugleich warnte Netanjahu die Opposition vor einer Regierung, die auf die Unterstützung der beiden arabischen Parteien angewiesen wäre. Eine solche Regierung würde nach seiner Darstellung Israel von innen heraus zerstören.
Eisenkot bezeichnete Netanjahus Rede auf X als "billige PR-Masche". Der Mann, der die israelische Gesellschaft gespalten und Zwietracht gesät habe, spreche erst dann von Einheit, wenn ihm bewusst werde, dass seine Tage im Amt gezählt seien.
Netanjahu habe nie eine Vereinbarung eingehalten, die er mit politischen Partnern unterzeichnet habe, so Eisenkot. Wenn die Likud-Partei und deren Verbündete plötzlich an "Einheit" und einer breiten Regierung interessiert seien, könnten sie gern öffentlich ihr Bündnis mit den Extremisten auflösen und ihre Bereitschaft zum Beitritt in eine Regierung unter Eisenkot verkünden, sagte er.
AI outlook — possibilities, not facts
Eisenkot wird innerhalb von 28 Tagen eine Koalition bilden oder der Auftrag wird an ein anderes Parlamentsmitglied übertragen.
Possible · Within weeks

President Isaac Herzog has tasked Gadi Eisenkot with forming a government in Israel. At the consultations, parties backed Eisenkot with 67 of the 120 parliamentary seats, while Benjamin Netanyahu had 46 MPs behind him. Eisenkot has 28 days to gather a majority of at least 61 MPs, with a possible one-time extension of 14 days.

Following the Republican defeat in the November 3 midterm elections, Donald Trump appointed Stephen Miller as White House chief of staff and fired Susie Wiles. Miller, architect of the controversial immigration policy, is considered a polarizing figure. Critics, including former Senator Thom Tillis, warn that the next two years will be confrontational.

Israeli President Izchak Herzog has tasked opposition politician Gadi Eisenkot with forming a government. Eisenkot, chairman of the center party Jashar, has 28 days, a one-time extension of 14 days is possible.

According to media reports, Israeli President Isaac Herzog has instructed opposition leader Gadi Eisenkot to form a new government. Disturbance comes from the current Prime Minister Benjamin Netanyahu.

Israel's incumbent Prime Minister Benjamin Netanyahu is calling for a government of national unity that should also include the right-wing extremist parties in his current coalition. Opposition politician Gadi Eisenkot described the call for X as a “cheap PR ploy”. President Izchak Herzog wants to award the contract to form a government on Sunday, with Eisenkot being favored with the support of 67 of the 120 parliamentary seats, according to information from N12.

US President Donald Trump has offered UFC boss Dana White the post of White House spokesman and urged him on Truth Social to accept the offer. It was initially unclear whether this was a serious offer or part of a campaign against the Democratic Party. The speaker position has been vacant for weeks.