Für große Teile Deutschlands gilt eine amtliche Warnung vor schweren Sturmböen. In Freiburg kam es zu einem großflächigen Stromausfall, zudem wird vor einer Sturmflut an der Nordseeküste gewarnt.
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Ein Sturmtief zieht über Deutschland hinweg und führt zu amtlichen Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes.
Teile Deutschlands müssen sich auf einen stürmischen Sonntag einstellen – und es kann durchaus gefährlich werden. Für größere Gebiete im Norden, in der Mitte, im Westen und Südwesten galt am Sonntagmorgen eine amtliche Warnung vor Sturmböen und schweren Sturmböen.
Laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) kann der Wind in Höhen oberhalb von 600 Metern Geschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometern pro Stunde erreichen. „In exponierten Lagen muss mit schweren Sturmböen um 100 Kilometer pro Stunde gerechnet werden“, hieß es. In nicht so hoch gelegenen Gebieten seien bis zu 70 Stundenkilometer möglich. Laut Wetterdienst können bei solchen Windgeschwindigkeiten Äste abbrechen und Gegenstände herumfliegen. Möbel, die draußen nicht angebunden sind, sollten gesichert und Abdeckungen befestigt werden.
Im weiteren Tagesverlauf soll der Wind dem DWD zufolge nach kurzer Pause erneut zulegen. An der Nordsee und in höheren Lagen sei mit schwerem Sturm bis hin zu orkanartigen Böen oder Orkanböen zu rechnen. Erst in der Nacht zum Montag soll der Wind nachlassen.
Wegen des Unwetters ist es zu einem großflächigen Stromausfall in Freiburg und der Region gekommen. Die Uniklinik konnte deshalb nicht mehr alle Notfälle in der Notaufnahme versorgen. Nur noch lebensbedrohliche Notfälle sollen in die Klinik kommen, wie es auf einem Instagram-Post der Klinik heißt. Andere Patienten sollen demnach auf umliegende Notaufnahmen und Notfallpraxen ausweichen. Der reguläre Klinikbetrieb konnte inzwischen wieder aufgenommen werden.
Mehrere Tausend Haushalte waren in der Stadt und dem Dreisamtal zeitweise ohne Strom, wie ein Polizeisprecher erklärte. Durch die starken Winde sei am Morgen ein Blechdach in ein Umspannwerk im Freiburger Stadtteil Littenweiler geflogen und habe einen Kurzschluss verursacht. Die meisten Haushalte waren am Vormittag wieder am Netz.
Für Teile des Schwarzwaldes gilt seit der Nacht eine Unwetterwarnung. Die Experten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) rechnen unter anderem mit orkanartigen Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde und starken Regenfällen mit bis zu 80 Litern pro Quadratmeter.
Indes warnte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie vor einer Sturmflut an der deutschen Nordseeküste. In der Nacht zum Montag werde das Hochwasser an der ostfriesischen Küste und im Elbegebiet 1,5 bis 2 Meter, im Wesergebiet etwa 1,5 Meter und an der nordfriesischen Küste 2 bis 2,5 Meter höher als das mittlere Hochwasser eintreten. In Hamburg soll das Wasser am Pegel St. Pauli am Montagmorgen gegen 4.00 Uhr auf 2 Meter über dem mittleren Hochwasser steigen.
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Nachlassenden Wind in der Nacht zum Montag
Very likely · Within hours

The climate lawyer Roda Verheyen and the engineer Klaus Vossenkaul receive the German Environmental Prize. Federal President Steinmeier recognized her commitment to climate justice and innovative wastewater treatment at the award ceremony in Aachen.

Parts of Germany are struggling with the storm “Manja” on Sunday. The German Weather Service warns of squalls and hurricane-force winds, and there is a risk of a storm surge in the North Sea. In Freiburg, a wind-related short circuit leads to a widespread power outage.

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An Australian TV reporter joined a passer-by in rescuing a motorist from a sinking SUV during live coverage of severe flooding in Morayfield.
Storms “Austen” and “Manja” cause rain and wind in Germany. According to “Austen”, 161,000 households in France are without electricity, and in the southeast there were previously four deaths due to storms.

Just in time for winter, severe autumn storms with squalls, rain and thunderstorms hit large parts of Germany. The DWD has issued warnings for the northwest and other regions.