Österreich verlängert Spritpreisbremse für Oktober und November
Quick Look
- Die österreichische Regierung verlängert die Spritpreisbremse für die Monate Oktober und November.
- Durch Senkung der Mineralölsteuer um 6,7 Cent und Reduktion der Gewinnmarge der Mineralölkonzerne um 3,5 Cent pro Liter soll der Preis für Benzin und Diesel um mehr als zwölf Cent je Liter fallen.
- Die Maßnahme wird als Teil des Kampfes gegen die Inflation begründet, wobei Bundeskanzler Christian Stocker auf geopolitische Spannungen im Nahen Osten und mögliche inflationäre Effekte durch US-Politik verweist.
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Why It Matters
Die Spritpreisbremse ist ein staatliches Maßnahme zur Senkung der Kraftstoffpreise durch Senkung der Mineralölsteuer und Einfluss auf die Gewinnmargen der Mineralölunternehmen. Sie wurde zuvor bereits eingesetzt und wird nun für Oktober und November verlängert.
Die österreichische Regierung hat eine Neuauflage der Spritpreisbremse für Oktober und November beschlossen. Der Preis für Benzin und Diesel soll dadurch um mehr als zwölf Cent je Liter sinken. Die Mineralölsteuer werde um 6,7 Cent herabgesetzt, teilte die Regierung mit. Das entspricht beim Diesel dem EU‑Minimum. Die Gewinnmarge der Mineralölkonzerne werde um 3,5 Cent pro Liter reduziert, das verringere auch die Mehrwertsteuer. Daraus ergebe sich die Gesamtentlastung von mehr als 12 Cent.
Der Kampf gegen die Inflation sei für die Regierung eine der obersten Prioritäten, wie das Bundeskanzleramt in Wien mitteilte. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) begründete den Schritt mit der Eskalation im Nahen Osten und mit Blick auf den US-Präsidenten einer damit verbundenen »Trumpflation«. »Die Politik der Bundesregierung soll dazu beitragen, dass die Menschen in Österreich zukunftsfroh sein können«, sagte Stocker.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.
What to Watch
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Die Spritpreisbremse wird über November hinaus verlängert, falls die Inflation weiterhin über dem Zielwert liegt.
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Open Questions
- Wie lange wird die Maßnahme über November hinaus fortgesetzt?
- Gibt es Pläne zur dauerhaften Reform der Mineralölbesteuerung?
- Wie reagieren die Mineralölkonzerne offiziell auf die Gewinnmargenbeschränkung?




