Pharma: Das zweifelhafte Milliardengeschäft mit Frauen in den Wechseljahren
Investoren und Pharmafirmen stecken Milliarden in Produkte für Frauen in der Menopause. Dennoch fehlt es an wirksamen Therapien.
Quick Look
- Investoren und Pharmakonzerne investieren Milliarden in Produkte für Frauen in den Wechseljahren.
- Trotz des Booms und großer Aufmerksamkeit fehlt es vielen betroffenen Frauen jedoch an wirksamen Therapien.
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Why It Matters
Jahrzehntelang wurden Beschwerden in den Wechseljahren in der Öffentlichkeit und von Pharmakonzernen kaum beachtet.
Aus dem Handelsblatt-Archiv: Investoren und Pharmafirmen stecken Milliarden in Produkte für Frauen in der Menopause. Dennoch fehlt es an wirksamen Therapien. Ein deutscher Anbieter profitiert.
München. Jahrzehntelang haben sich Investoren und Pharmakonzerne kaum für die Beschwerden von Frauen in den Wechseljahren interessiert – obwohl dies im Laufe ihres Lebens mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung betrifft. Doch nun werden Hitzewallungen plötzlich zum heißen Geschäft.
Finanzinvestoren und private Geldgeber pumpen Milliarden in den Verkauf von Produkten für Frauen in den Wechseljahren. Telemedizinanbieter werben für Hormontherapien. In Unternehmen werden Programme für Frauen in der Menopause gerade zum neuesten „Mitarbeiter-Benefit“.
Vorbei ist die Zeit, in der Frauen die Beschwerden still ertrugen und in der Öffentlichkeit das Thema Menopause ausgeblendet wurde. Influencerinnen und Promis wie Oprah Winfrey oder Serena Williams bewerben Menopause-Produkte, der Hashtag #menopause hat auf Tiktok Milliarden Aufrufe.
Das lange überfällige Momentum ist da. Doch den wenigsten Frauen wird wirksam geholfen. Verfehlt der Investitionsboom das eigentliche Problem?
Open Questions
- Welche konkreten Therapien fehlen auf dem Markt?
- Welcher deutsche Anbieter profitiert genau von dem Trend?






