
Erstmals ist die Kapazität von Solaranlagen in China größer als die von Kohlekraftwerken, doch der Ausbau verlangsamt sich.
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China plant, den CO₂-Ausstoß ab 2030 zu senken und bis 2060 Klimaneutralität zu erreichen. Gleichzeitig bleibt Kohle ein zentraler Energieträger für die Industrie und zur Sicherung der Stromversorgung.
Wie die Energiebehörde des Landes mitteilte, waren Photovoltaikanlagen Ende Juli mit 1286 Gigawatt installierter Leistung die größte Stromerzeugungsart. Die installierte Leistung von Kohlekraftwerken lag demnach bei 1285 Gigawatt. Nach Angaben des chinesischen Staatsfernsehens entfiel auf Solarstrom damit ein Anteil von 31,5 Prozent an der gesamten installierten Stromerzeugungskapazität.
China treibt den Ausbau von Stromgewinnung aus Sonnenenergie seit Jahren voran. Besonders im Westen und Nordwesten des Landes säumen Solarzellen ganze Landstriche. Peking strebt an, dass der CO₂-Ausstoß von 2030 an sinkt, um bis 2060 Klimaneutralität zu erreichen.
Die Meldungen aus Peking kommen zu einer Zeit, in der sich der Ausbau von Photovoltaikanlagen verlangsamt. Wie die Energiebehörde mitteilte, baute die Volksrepublik von Januar bis Juli dieses Jahres zusammengerechnet 62 Prozent weniger Solarkapazität zu als im selben Vorjahreszeitraum. Hintergrund sind abgeschaffte Preisgarantien für Solarstromprojekte.
Trotz der Ambitionen bei erneuerbaren Energien zählt China auch zu den größten Emittenten des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid. Denn China setzt auch weiter auf die Kohleproduktion.
Strom aus Kohle ist für China billig und dient dem Land einerseits als Rückhalt in Energiekrisen. Andererseits bedarf es im Wettlauf gegen die USA um die Vorherrschaft bei künstlicher Intelligenz enormer Mengen an Strom für Rechenzentren. Außerdem nutzt China das Verfahren der Kohlevergasung, um chemische Stoffe herzustellen, für die sonst Erdöl benötigt wird – ein Rohstoff, bei dem China abhängig von Importen ist.

Chinas installierte Photovoltaikleistung hat mit 1,286 Gigawatt erstmals die Kohlekraftleistung von 1,285 Gigawatt übertroffen, wie die Energiebehörde meldete. Trotz dieses Fortschritts bleibt China ein großer CO2-Emittent aufgrund weiterhin hoher Kohlenutzung und Kohlevergasung für chemische Produktion. Der Solaranlagenbau verlangsamt sich derzeit um 62 Prozent gegenüber dem Vorjahr wegen wegfallender Preisgarantien.

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Erstmals übertreffen Chinas Photovoltaikanlagen mit 1286 Gigawatt die installierte Leistung von Kohlekraftwerken. Trotz dieses Meilensteins verlangsamt sich der Ausbau der Solarkapazität infolge geänderter Preisregulierungen für Solarprojekte deutlich.

Ende Juli übertrafen Photovoltaikanlagen mit 1286 Gigawatt installierter Leistung erstmals Kohlekraftwerke in China. Trotz dieses Meilensteins verlangsamt sich der Ausbau aufgrund weggefallener Preisgarantien, während das Land weiterhin stark auf Kohle setzt.
Solaranlagen sind in China erstmals die größte Stromquelle geworden. Mit 1.286 Gigawatt installierter Leistung übertreffen Photovoltaikanlagen Ende Juli knapp die Kohlekraftwerke. Dennoch verlangsamt sich der weitere Ausbau zuletzt.

Solaranlagen haben in China erstmals Kohle als größte Stromquelle abgelöst. Die installierte Leistung von Photovoltaikanlagen lag Ende Juli bei 1.286 Gigawatt, während Kohlekraftwerke 1.285 Gigawatt erreichten.