
Die geplante Rentenreform könnte das Blockmodell bei der Altersteilzeit verbieten, was Banken als wichtiges Instrument für den Personalumbau verlieren würden.
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Die Alterssicherungskommission schlägt im Rahmen der Rentenreform vor, das Blockmodell der Altersteilzeit abzuschaffen. Banken nutzen dieses Modell häufig für den Personalumbau.
Bei der Restrukturierung setzen viele Banken auf die Frühverrentung. Mit der Rentenreform könnte das aber schwieriger werden. Die Institute wollen darum intervenieren.
Frankfurt. Die privaten Banken in Deutschland befürchten, dass ihnen ein wichtiges Werkzeug bei Restrukturierungen und bei Arbeitsplatzabbau genommen wird: Die Altersteilzeit im Blockmodell.
Hintergrund sind die Vorschläge der Alterssicherungskommission bei der geplanten Rentenreform in Deutschland. Dort heißt es, „Altersteilzeit im Blockmodell soll nicht mehr länger möglich sein“.
Beim Blockmodell arbeiten Beschäftigte während der ersten Hälfte der Altersteilzeit in Vollzeit und in der zweiten Hälfte gar nicht mehr, wobei sich beide Teile jeweils über mehrere Jahre strecken können.
Sollte das Blockmodell tatsächlich abgeschafft werden, käme dies wohl bei privaten Banken „einer Abschaffung der Altersteilzeit gleich, weil bei uns 99 Prozent der Beschäftigten in Altersteilzeit das Blockmodell wählen“, erklärte Carsten Rogge-Strang, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands der privaten Banken, gegenüber Bloomberg News.
Mitglieder des Verbands sind unter anderem Commerzbank, Deutsche Bank, Aareal Bank und Hamburg Commercial Bank.
„Es ist legitim, im Zuge der Rentenreform auch die Altersteilzeit in den Blick zu nehmen“, sagte Rogge-Strang. „Eine Abschaffung des Blockmodells hätte aber keine positiven Effekte und würde Branchen mit hoher Transformationsdynamik ein wichtiges Instrument für den sozialverträglichen Personalumbau nehmen.“

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