
AI-generated summary
Der russische Angriff auf die Ukraine begann im Februar 2022. Seitdem hat sich der Konflikt zu einem abnutzungsintensiven Stellungskrieg entwickelt, wobei beide Seiten versuchen, durch Angriffe auf Infrastruktur und logistische Ziele Vorteile zu erlangen. Der Winter erhöht die Bedeutung von Energieversorgung als strategisches Ziel.
Im russischen Krieg gegen die Ukraine gibt es vor dem nächsten Winter nur wenig Bewegung entlang der Frontlinie. Beide Seiten konzentrieren sich auf Luftschläge gegen Ziele im Hinterland des Gegners.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat massive Angriffe auf ukrainische Energieanlagen angeordnet. (Archivbild) Foto: Alexander Zemlianichenko/Pool AP/dpa
Bischkek. Im Krieg in der Ukraine kommen die russischen Truppen laut Darstellung von Kremlchef Wladimir Putin immer schneller voran. Russische Einheiten seien im Donezker Gebiet bis auf wenige Kilometer an die Städte Slowjansk, Kramatorsk und Druschkiwka herangerückt, behauptete er in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek vor Vertretern staatlicher Medien. Die Stadt Swjatohirsk sei erneut unter russischer Kontrolle; und in Dobropillja gebe es bereits Straßenkämpfe.
Putins Angaben zu angeblichen Erfolgen an der Front widersprechen den Einschätzungen ukrainischer und westlicher Beobachter, die zuletzt übereinstimmend eine Verlangsamung des russischen Vormarsches feststellten.
In der Südukraine stieß die russische Armee dem Kremlchef zufolge im Gebiet Saporischschja zudem bis in das Zentrum der Stadt Orichiw vor. In der Nordostukraine verlaufe die Frontlinie nur noch rund zwölf Kilometer von der Gebietshauptstadt Sumy entfernt, meinte Putin weiter. In der ostukrainischen Region Charkiw sei auf dem Ostufer des Flusses Oskil eine größere Gruppierung der ukrainischen Streitkräfte eingeschlossen worden.
Beobachter: Weitgehender Stillstand an der Front
An vielen Frontabschnitten gab es zuletzt nach Einschätzung ukrainischer und westlicher Beobachter kaum noch Veränderungen. Zudem seien die ukrainischen Truppen im östlichen Donezker Gebiet bei Lyman und in der Südukraine zu erfolgreichen Gegenangriffen übergegangen. Aus dem Gebiet Dnipropetrowsk seien die russischen Einheiten auch weitgehend wieder verdrängt worden.
Beide Kriegsparteien setzten zuletzt stärker auf Luftangriffe weit hinter der Front. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als viereinhalb Jahren gegen die von Putin befohlene russische Invasion. Dabei greift Moskau schon seit längerem Kraftwerke und Umspannwerke an, was vor allem in den Wintermonaten zu Strom- und Heizungsausfällen führt. Im Gegenzug konzentrierte Kiew seine Drohnenangriffe auf die für den russischen Export wichtige Erdölindustrie.
Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Angriffe auf Energieinfrastruktur werden im kommenden Winter zunehmen, um die ukrainische Widerstandsfähigkeit zu untergraben.
Likely · Within months
Die Ukraine wird ihre Drohnenangriffe auf die russische Erdölindustrie fortsetzen oder ausweiten, um die Kriegsfinanzierung Russlands zu schwächen.
Likely · Within months
Die USA und der Iran haben gegenseitige Angriffe gemeldet. US-Luftangriffe töteten nach iranischen Angaben mindestens elf Menschen, darunter ein Kind bei einer Hochzeit. Der Iran reagierte mit Angriffen auf US-Ziele in Jordanien, Kuwait, Bahrain und irakischem Kurdistan. Die Spannungen trieben die Ölpreise in die Höhe, wobei Brent-Öl auf 95,44 Dollar pro Barrel stieg.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat wegen Kiews Drohnenattacken alle Fluggesellschaften vor Gefahren über Russland gewarnt und den russischen Luftraum als faktisch geschlossen bezeichnet. Kremlchef Wladimir Putin reagierte in Bischkek und sprach von Staatsterrorismus, während er Verhandlungen mit Terroristen ausschloss. Die USA hatten um eine Unterbrechung von Angriffen auf Moskau und St. Petersburg gebeten, und ein weiterer Staat bat um eine Pause für Angriffe auf Wladiwostok, wo das Östliche Wirtschaftsforum stattfindet.

Militärexpertin Kelly Grieco warnt, dass ein Krieg gegen Iran die US-Abschreckung im Indopazifik schwächen könnte und die Fähigkeit der USA, eine Offensive gegen Teheran durchzuhalten, in Frage stellt.

Der nigrische Präsident Mohamed Bazoum wurde nach Angaben des Kreml und internationaler Experten vor einem Putschversuch durch das russische Afrika-Korps gerettet. Der Artikel beschreibt die wachsende Abhängigkeit der Sahel-Staaten Niger, Mali und Burkina Faso von russischer Militärhilfe im Kampf gegen islamistische Terrorgruppen, gleichzeitig jedoch zunehmende interne Spannungen in den Armeen und Zweifel an der Effektivität Russlands als Schutzmacht.

Die USA haben nach Angaben von Präsident Donald Trump iranische Ziele nahe der Straße von Hormus angegriffen als Vergeltung für den gescheiterten Versuch des Iran, Seeminen zu verlegen. Trump drohte mit weiteren Angriffen, sollte der Iran reagieren. Das US-Militär bestätigte die Angriffe gegen die Revolutionsgarden und erklärte, sie seien eine Reaktion auf Angriffsversuche gegen Handelsschifffahrt und US-Soldaten. Axios berichtete, die Angriffe seien Teil eines von Trump und seinen Beratern entwickelten Plans zur Schwächung iranischer Radar- und Raketenkapazitäten. In der Nacht zum Montag gab es erstmals seit Ende Juli gegenseitige Angriffe zwischen den USA und dem Iran.

Schulleiter Rajendra Dawadi evakuierte innerhalb von 14 Minuten Schüler und Lehrkräfte seiner Schule im Himalaya-Tal, nachdem er panische Anrufe von Eltern erhielt. Die Schule wurde anschließend von der Flut vollständig zerstört. Über 1000 Menschen kamen bei der Katastrophe ums Leben.