
Investitionszurückhaltung bei Firmenkunden belastet Softwarekonzern – Aktie bricht ein
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Teamviewer spürt die Investitionszurückhaltung von Firmenkunden und ist seit der Übernahme von 1E stärker vom US-Markt abhängig.
Frankfurt. Die Investitionszurückhaltung der Firmenkunden macht Teamviewer erneut zu schaffen. Der Spezialist für Fernwartungssoftware gab am Dienstag einen weiteren Umsatz- und Gewinnrückgang bekannt. Darüber hinaus senkte das Softwarehaus seine Gesamtjahresziele. Es rechnet nun mit einem Umsatzrückgang von ein bis zwei Prozent. Bisher hatte das Unternehmen ein Wachstum von bis zu drei Prozent prognostiziert. Die Teamviewer-Aktien brachen um mehr als 24 Prozent daraufhin ein.
Seit der Übernahme der Softwarefirma 1E ist Teamviewer abhängiger vom US-Markt. 1E bietet Programme an, die IT-Probleme frühzeitig erkennen und automatisch beheben. Das Unternehmen beliefert vor allem US-Behörden oder Firmen, die für staatliche Stellen arbeiten. Teamviewer rechnet für das laufende Jahr mit einem Umsatzrückgang von ein bis zwei Prozent. Bisher hatte der Softwareanbieter ein Wachstum von bis zu drei Prozent prognostiziert. Er hatte seine Ziele für 2026 vor rund einem Jahr schon einmal zurückgeschraubt.
Zu den Aussichten für das kommende Jahr äußerte sich Firmenchef Oliver Steil dennoch optimistisch und verwies auf das um 13 Prozent gewachsene Geschäft mit Großkunden. „Deshalb sind wir sehr zuversichtlich, das Wachstum 2027 und darüber hinaus beschleunigen zu können, da Kunden die Digitalisierung und Automatisierung des Arbeitsplatzes zunehmend vorantreiben.“

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