Rassistische Angriffe in Berlin: Polizei ermittelt nach Vorfällen in Köpenick und Alt-Hohenschönhausen
Quick Look
- In Berlin kam es zu zwei rassistischen Übergriffen.
- In Köpenick wurde eine 25-jährige Frau wegen ihres Kopftuchs attackiert, in Alt-Hohenschönhausen wurde ein 29-jähriger Mann aufgrund seiner Hautfarbe von einer Gruppe angegriffen und verletzt.
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Why It Matters
Die Polizei berichtet von zwei separaten rassistisch motivierten Vorfällen in Berlin innerhalb kurzer Zeit.
Eine mit einem Kopftuch bekleidete 25 Jahre alte Frau ist in Berlin-Köpenick rassistisch beleidigt und angegriffen worden. Eine andere Frau soll sie nach Aussagen einer Zeugin am Freitagabend aufgrund ihres Kopftuchs zunächst beleidigt haben, wie die Polizei mitteilte. Danach sei die Angreiferin mit erhobenen Fäusten auf die junge Frau zugerannt und habe sie gegen die Schulter geschlagen.
Die 36 Jahre alte Zeugin ging eigenen Angaben zufolge dazwischen. Die Angreiferin ging daraufhin weg, habe dabei aber weitere Beleidigungen und «nationalsozialistisch motivierte» Äußerungen gerufen.
Zu einem weiteren rassistischen Vorfall soll es nur wenig später in Alt-Hohenschönhausen gekommen sein. Betroffen war der Polizei zufolge ein 29 Jahre alter Mann, der beim Aussteigen aus der Tram zunächst von einem Mann aufgrund seiner Hautfarbe beleidigt worden sei. Daraufhin sei eine Gruppe mit vier weiteren Angreifern auf ihn zugekommen und habe versucht, ihn gemeinschaftlich zu schlagen. Schließlich habe einer der Täter dem Mann ins Gesicht geschlagen.
Ein Zeuge habe ihn schließlich in eine einfahrende Tram gebracht, um ihn vor weiteren Angriffen zu schützen. Der 29-Jährige erlitt ein Hämatom am Kopf, eine medizinische Behandlung habe er abgelehnt. Die Täter konnten entkommen.
Open Questions
- Konnte die Polizei die Täter identifizieren?
- Gibt es Videoaufnahmen der Vorfälle?