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RB Leipzig besiegt HSV 5:0 – Demichelis atmet auf, Polzin unter Druck
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FAZ1 hour agoSports2 min readGermanyView translation

RB Leipzig besiegt HSV 5:0 – Demichelis atmet auf, Polzin unter Druck

Quick Look

  • RB Leipzig gewann am dritten Bundesliga-Spieltag deutlich mit 5:0 gegen den Hamburger SV.
  • Tidiam Gomis, Antonio Nusa, Willi Orban, Christopher Nkunku und Romulo trafen für Leipzig.
  • Beim HSV blieb Trainer Merlin Polzin nach dem zweiten 0:5 in Folge in der Kritik.

AI-generated summary

Why It Matters

RB Leipzig hatte vor dem Spiel gegen den HSV zwei enttäuschende Ergebnisse erzielt, darunter eine 1:4-Niederlage in der Champions League gegen Como und eine Pleite gegen Werder Bremen. Trainer Demichelis stand unter Druck, eine Reaktion zu zeigen.

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Martín Demichelis kann bei RB Leipzig aufatmen, beim Hamburger SV dürfte nach dem nächsten peinlichen Torlos-Auftritt langsam Krisenstimmung herrschen. Die Sachsen setzten sich am dritten Spieltag der Fußball-Bundesliga mühelos mit 5:0 (2:0) gegen den Tabellenletzten durch und verschafften dem in der Kritik stehenden argentinischen Coach eine deutlich ruhigere Woche. HSV-Trainer Merlin Polzin muss dagegen das zweite 0:5 nacheinander verarbeiten.

Tidiam Gomis (12. Minute) traf vor 47.800 Fans erstmals im Leipziger Stadion, Norwegens WM-Teilnehmer Antonio Nusa (28.) erhöhte nach einem eklatanten Hamburger Abwehrfehler. RB-Abwehrchef Willi Orban (72.) traf nach einer einstudierten Standardsituation, Christopher Nkunku (74.) schoss das erste Tor nach seiner Rückkehr, Romulo (77.) setzte den Schlusspunkt.

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„Überrascht, wie viel Negativität hereingebracht wurde"

Bundestrainer Jürgen Klopp muss bei seiner ersten Kadernominierung am Donnerstag allerdings sehr wahrscheinlich auf den jungen Leipziger Assan Ouédraogo verzichten, der mit einer Schulterverletzung früh vom Feld musste; Ouédraogo war bei der WM nachnominiert worden.

Nach dem blamablen Champions-League-Auftritt in Como (1:4) hatte Demichelis wie schon nach der Bremen-Pleite eine Reaktion gefordert. Nun hatte der Argentinier daran sogar eine Siegpflicht gekoppelt. Den Erfolg bekam der Trainer, dem Sportchef Marcel Schäfer auch vor der Partie noch einmal den Rücken gestärkt hatte. „Wir waren überrascht, wie viel Negativität hereingebracht wurde“, sagte der 42-Jährige bei DAZN. Natürlich seien es zwei Spiele gewesen, die nicht den Ansprüchen entsprachen.

Nervös zeigten sich die Sachsen nicht, auch zu einer aggressiven Anfangsoffensive ließ man sich nicht verleiten. Im Gegenteil: Man setzte auf Ballbesitz, legte sich den HSV zurecht. Nach acht Minuten klärte Jordan Torunarigha vor Gomis gerade noch zur Ecke. Auch ein Schuss von Benjamin Henrichs (12.) wurde noch abgefälscht. Die Führung, den Eindruck musste man gewinnen, war gegen die harmlosen und bisweilen unsortierten Hamburger dennoch nur eine Frage der Zeit.

In einem schlichten Spielzug schickte Brajan Gruda den Niederländer Ezechiel Banzuzi auf der rechten Seite in die Tiefe, der flache Pass in den Strafraum fand den völlig alleingelassenen Gomis. Für den zum Mittelstürmer umfunktionierte Linksaußen, der gegen Gladbach schon zwei Treffer vorbereitet hatte, war es das erste Saisontor.

Leipzig kontrollierte das Spiel weiterhin mühelos – und der HSV half beim Tore schießen. Als letzter Mann verlor Shafiq Nandja im Aufbau den Ball an Nusa, der Norweger ließ sich diese Chance nicht entgehen und traf mühelos.

Nur drei Minuten später änderte sich die Leipziger Stimmung schlagartig. Nationalspieler Ouédraogo hielt sich nach einem Zweikampf mit Albert Grönbaek mit schmerzverzerrtem Gesicht die rechte Schulter. Der 20-Jährige hatte bereits den gesamten August wegen einer Kapselverletzung an dieser Schulter gefehlt. Nun droht wieder ein längerer Ausfall und das Verpassen der ersten Klopp-Länderspiele.

Der HSV kam besser ins Spiel, es gelangen sogar die ersten beiden Abschlüsse auf das Leipziger Tor. Doch sowohl David Møller Wolfe (49.) als auch Zakaria El Ouahdi (54.) scheiterten an Maarten Vandevoordt. Das bisweilen naive Abwehrverhalten behielt man sich aber bei. Bei einem Konter (55.) rannten vier Leipziger gegen einen HSV-Verteidiger auf das Tor zu, vergaben die Chance jedoch kläglich. Fünf Minuten später verpasste der für Ouédraogo eingewechselten Nkunku per Seitfallzieher das dritte Tor.

Das besorgte dann Orban – mit einer Variante vom Trainingsplatz. Nusa schlug seinen Freistoß von der linken Strafraumgrenze an den langen Pfosten, dort musste der eingelaufene Routinier nur noch den Fuß hinhalten. Mühelos traf auch Nkunku nach einem Gegenstoß. Sein Tor bejubelte der Franzose wie zu alten Leipziger Zeiten – für seinen Sohn blies er einen roten Ballon auf. Das dritte RB-Tor binnen fünf Minuten schoss der lange verletzte Romulo nach einem Konter nach HSV-Einwurf.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Assan Ouédraogo wird aufgrund seiner Schulterverletzung mehrere Wochen ausfallen und die ersten Länderspiele unter Jürgen Klopp verpassen.

    Likely · Within weeks

Open Questions

  • Wie lange wird Assan Ouédraogo aufgrund seiner Schulterverletzung ausfallen?
  • Kann RB Leipzig die positive Leistung gegen den HSV in den nächsten Spielen bestätigen?
  • Wird Merlin Polzin beim HSV trotz der zweiten 0:5-Niederlage im Amt bleiben?

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This article was originally published by FAZ.

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