
EU-Außenminister beraten über Sanktionen, während Russland Vorwürfe zurückweist und militärische Fortschritte in Donezk meldet
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Nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle beschuldigt Deutschland Russland, während Moskau dies als Provokation zurückweist.
Acht Verletzte bei russischen Angriffen auf Odessa
Russland hat nach ukrainischen Angaben erneut die Schwarzmeer-Hafenstadt Odessa attackiert. Dabei seien acht Menschen verletzt worden, teilt der Leiter der Militärverwaltung der Stadt, Serhij Lyssak, auf Telegram mit. Zudem seien Infrastruktur und Wohngebäude beschädigt worden. So sei ein 24-stöckiges Hochhaus getroffen worden. In den vergangenen Monaten hat Russland die Zahl und Intensität seiner Drohnenangriffe auf die Region Odessa deutlich erhöht. Das Gebiet gilt als einer der wichtigsten Knotenpunkte für den ukrainischen Außen- und Binnenhandel.
Putin wirft Deutschland Beweisfälschung vor
Der russische Präsident Wladimir Putin wirft Deutschland vor, nach dem Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig Beweise fingiert zu haben, um Moskau dafür verantwortlich zu machen. Mit den Vorwürfen gegen Russland versuche die Bundesregierung, von innenpolitischen Problemen und den sinkenden Umfragewerten von Bundeskanzler Friedrich Merz abzulenken, sagt Putin vor Journalisten. Belege liefert er nicht.
Ukraine wirbt für Debatte über russische Vermögenswerte
Die Regierung in Kiew wirbt für neue Gespräche über die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte zugunsten der Ukraine. Es sei „ein fairer Ansatz, ernsthafte Diskussion darüber zu beginnen, wie wir stillgelegte, eingefrorene Vermögenswerte nutzen könnten“, sagt Außenminister Andrij Sybiha beim EU-Außenministertreffen in Irland.
Wadephul dringt auf neue EU-Sanktionen gegen Russland
Nach dem versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle beraten die EU-Außenminister über weitere Sanktionen gegen Russland. Bundesaußenminister Johann Wadephul kündigte vor Beginn eines Ministertreffens am Mittwoch in Irland umfangreiche Vorschläge für Strafmaßnahmen an. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärte vor den Beratungen, die Tat weise alle Merkmale von staatlich unterstütztem Terrorismus auf.
Medwedew: Deutschland verdient direkte Angriffe
Der für seine scharfen Äußerungen bekannte Kremlpolitiker, Dmitri Medwedew, droht Deutschland auf Telegram wegen der Sanktionen nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Halle/Leipzig mit Bestrafung. „Sie verdienen einen direkten Schlag gegen alle deutschen Produktionsstätten für Militärtechnik“, so Medwedew.
Frankreich bestellt russischen Diplomaten wegen Leipzig-Angriffs ein
Frankreich beordert wegen des versuchten Drohnenangriffs auf den Flughafen Leipzig/Halle einen Vertreter der russischen Botschaft in Paris ins Außenministerium. Er habe den russischen Geschäftsträger einbestellt, um zu protestieren, sagt der französische Außenminister Jean-Noël Barrot.
Putin: Russische Truppen rücken in Donezk vor
Russische Truppen haben nach den Worten von Präsident Wladimir Putin im August 270 Quadratkilometer in der ukrainischen Region Donezk erobert. Zudem sei eine große Gruppe ukrainischer Soldaten eingekesselt worden, sagt Putin nach einem Gipfeltreffen in Kirgistan.
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EU-Außenminister beschließen weitere Sanktionen gegen Russland.
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Nach einem versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle plant die EU neue Sanktionen gegen Russland. Während westliche Politiker von staatlich gefördertem Terrorismus sprechen, weist Moskau die Vorwürfe als unbewiesene Provokation zurück.
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