Die Bank sollte an den Anschlag auf den Berliner CSD erinnern und wurde nun mutwillig beschädigt.
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Die Bank wurde am 6. August als Zeichen der Solidarität nach einem Anschlag während des CSD aufgestellt. Bei diesem Anschlag wurde eine Frau getötet und 31 Menschen verletzt.
Eine Bank in Regenbogenfarben, die im Berliner Tiergarten an den Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) erinnern sollte, ist zerstört worden. Das berichtete der Queerbeauftragte des Berliner Senats, Alfonso Pantisano (SPD), am Dienstag auf seinem Instagram-Kanal und postete ein entsprechendes Bild. „Heute Morgen erreicht mich dieses Foto aus dem Berliner Tiergarten – und ich bin gerade wirklich fassungslos“, schrieb er.
„Und heute morgen liegt sie so da. Zerstört. Ganz im Ernst: Was stimmt mit Menschen nicht?“, schrieb er weiter. Die Regenbogenbank und ein neu gepflanzter Baum sollten ein Ort zum Innehalten sein, ein Ort der stillen Anteilnahme und ein Zeichen der Solidarität mit der queeren Community. Die Beschädigung des Ortes überschreite für ihn eine Grenze, schrieb Pantisano.
Nach Auskunft des Bezirksamtes Mitte wurde die Bank in der Nacht zerstört und im Laufe des Vormittags bereits abtransportiert. Sie solle wiederhergestellt werden, sagte ein Sprecher.
Der Bezirk Mitte hatte die Bank am 6. August aufgestellt und zudem den Baum ersetzt, der nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag gefällt werden musste. Eineinhalb Wochen zuvor hatte ein 21-Jähriger am Rande der CSD-Veranstaltung einen Lieferwagen in eine Menschenmenge und anschließend gegen einen Baum gesteuert. Danach attackierte er weitere Opfer mit einer Machete. Eine Frau aus Polen wurde getötet, 31 weitere Menschen wurden verletzt. Der Attentäter wurde tags darauf bei einem Polizeieinsatz erschossen.
Ein 18 Jahre alter Autofahrer hat in der Oberpfalz eine eineinhalbstündige Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert, nachdem er sich einer Kontrolle entzogen hatte. Laut Polizei hatte er möglicherweise Betäubungsmittel konsumiert und Marihuana dabei gehabt. Die Fahrt endete, als er rückwärts in einen zivilen Polizeiwagen krachte. Ein Beamter verletzte sich dabei am Unterarm.

Am Umspannwerk Turnow-Preilack in Brandenburg wurden Sprengvorrichtungen entdeckt. Die Polizei sicherte den Fundort, Entschärfer waren im Einsatz. Es besteht laut Behördenangaben aktuell keine Gefahr für die Bevölkerung.
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