Reporter springt während der Sendung in die Fluten – und rettet einen Autofahrer
Während einer Live-Berichterstattung über Überschwemmungen in Morayfield beobachtete ein ABC-Reporter, wie ein Geländewagen im Hochwasser versank. Er sprang ins Wasser und rettete den Fahrer.
Quick Look
Ein australischer TV-Reporter hat während einer Live-Berichterstattung über schwere Überschwemmungen in Morayfield zusammen mit einem Passanten einen Autofahrer aus einem sinkenden Geländewagen gerettet.
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Why It Matters
In der Region Morayfield nördlich von Brisbane kam es zu schwere Überschwemmungen mit Regenfällen von teilweise 170 Litern pro Quadratmeter.
Es sind Sekunden, die über Leben und Tod entschieden haben: Will Murray, Reporter des australischen Senders ABC, berichtete am Donnerstag über Überschwemmungen in Morayfield nördlich von Brisbane, als er einen Mann in einem Geländewagen entdeckte, der im Hochwasser stecken blieb.
Das Fahrzeug trieb und begann zu sinken. Murray alarmierte die Rettungskräfte. Doch als der Fahrer plötzlich aus seinem Blickfeld verschwand, entschied sich der Journalist, selbst einzugreifen.
„Zunächst konnte ich ihn noch sehen, aber innerhalb von Sekunden verschwand er aus meinem Blickfeld. Da entschied ich mich, ins Wasser zu springen“, erinnert sich Murray gegenüber ABC.
„Mit etwas Glück ging die Tür auf“
Gemeinsam mit dem Passanten Daniel Hainey versuchte Murray, den Fahrer aus dem Wagen zu befreien. Zunächst scheiterten sie daran, eine Tür zu öffnen. Schließlich stemmte Murray seine Füße gegen das Auto und zog mit aller Kraft an der hinteren Beifahrertür. „Mit etwas Glück ging die Tür auf“, berichtet er ABC.
Die beiden Männer konnten den Fahrer aus dem Wagen ziehen, bevor das Auto vollständig unterging. Murrays Kamerafrau hielt die Rettung mit ihrer Kamera fest. In der Region hatte es schwere Überschwemmungen gegeben. Teilweise fielen 170 Liter Regen pro Quadratmeter.
Wie gefährlich der Einsatz war, wurde Murray erst im Nachhinein bewusst. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters beschrieb er die Situation als furchteinflößend. „Es ist schrecklich, mitanzusehen, wie jemand in einer solchen Notlage ist“, sagte er.
Das Aufatmen nach der gelungenen Rettung sei dafür umso größer gewesen. „Das war einer der schönsten Momente meines Lebens – einfach die Erleichterung, ihn in Sicherheit und wohlauf zu sehen. Das allein hat mir genügt“, sagte Murray zu Reuters.
Open Questions
- Wie geht es dem geretteten Autofahrer gesundheitlich?



