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Deutschland hat in der neuen Pisa-Studie schlechte Ergebnisse erzielt, insbesondere in den Grundkompetenzen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Dies hat eine Debatte über die Ursachen und notwendige Reformen im Bildungssystem ausgelöst.
Nach dem schlechten Abschneiden deutscher Schüler bei der neuen Pisa-Studie hat der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder (CDU), eine mangelnde Grundschulreife vieler Erstklässler beklagt und Tests für Viereinhalbjährige angekündigt. „Wenn Kinder in die Grundschule kommen, müssen sie Deutsch sprechen können und bestimmte Fähigkeiten beherrschen“, sagte Schnieder den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Freitag. Dazu gehöre, einen Stift halten, mit der Schere schneiden und Schnürsenkel zubinden zu können.
„Im Moment sind sehr viele Kinder bei der Einschulung gar nicht grundschulreif“, beklagte der Ministerpräsident. Das müsse sich ändern „durch verbindliche Sprachtests mit viereinhalb Jahren und verbindliche Tests der Grundfähigkeiten, die ein Grundschulkind braucht“. Dafür habe die Landesregierung die Weichen gestellt.
Er sei auch offen für einen nationalen Bildungsgipfel, sagte Schnieder. „Ich bin offen für alles, was dazu dient, das Bildungssystem besser zu machen.“ Deutschland habe keine Rohstoffe – „die Kinder sind unsere größten Schätze“. Der Schlüssel liege in der frühkindlichen Bildung, sagte der CDU-Politiker: „Wir müssen vorne anfangen, damit wir hinten raus nicht reparieren müssen.“
Bildungsministerin Karin Prien sieht die Schulen in Deutschland vor erheblichen Herausforderungen. „Die Schülerschaft hat sich verändert, keineswegs nur durch Zuwanderung, sondern auch durch Erziehungsmethoden, durch die Art und Weise, wie Familien leben, die Anzahl der Alleinerziehenden, den Einfluss von Bildschirmzeiten und durch Social Media“, sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Landesregierung Rheinland-Pfalz wird verpflichtende Sprach- und Fähigkeitstests für Viereinhalbjährige einführen.
Likely · Within months
Es wird eine bundesweite Debatte über frühkindliche Bildungstests und Grundschulreife führen.
Very likely · Within weeks

After the first week of the headscarf ban for schoolgirls under 14 in Austria, education unions draw a predominantly positive conclusion. Although official figures are lacking, schools report largely smooth implementation, with individual cases being resolved through discussions. However, critics warn of potential conflicts and the constitutionality of the law.
After the poor Pisa results, Rhineland-Palatinate Prime Minister Gordon Schnieder (CDU) announced mandatory language tests for four-and-a-half-year-old children as well as checks on basic skills. He is open to a national education summit, while the SPD is calling for a crisis meeting at the federal level.
In Baden-Württemberg, the new school year begins with a legal right to all-day care for first graders and the introduction of compulsory junior classes for children who need language support. Despite falling vacancies, the supply of teachers remains tight.

According to OECD education director Andreas Schleicher, half of German 15-year-olds use AI chatbots for school every week, which contributes to poorer performance. In the interview he calls for a new pedagogy and stricter rules for smartphones.
According to the latest Pisa study, the performance of German 15-year-olds in reading, mathematics and natural sciences has reached its lowest level since measurements began 25 years ago.

In view of poor PISA results, experts are calling for the introduction of an educational history register in Germany. A nationwide database should make educational gaps visible and enable evidence-based support measures, as is already happening in countries like Canada.