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Die Situation an der Straße von Hormus ist durch den Irankrieg blockiert. Die USA planen eine wirtschaftliche Isolierung des Iran.
Die Rohölpreise sind in dieser Woche deutlich angezogen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete rund 93 Dollar. Das sind über fünf Prozent mehr als am Montag.
Eine Entspannung der Lage ist weiterhin nicht in Sicht, weil sich kein Ende des Irankriegs abzeichnet. »Die Situation an der Straße von Hormus ist festgefahren«, sagte Rohstoffexpertin Barbara Lambrecht von der Commerzbank. Weiterhin passieren nur wenige Öllieferungen aus den Fördergebieten am Persischen Golf die Meerenge.
Preise könnten durch angekündigten US-»Wirtschaftskrieg« weiter steigen
US-Präsident Donald Trump kündigte zuletzt an, den Iran wirtschaftlich komplett isolieren zu wollen. Neue Sanktionen, die Trump bisher nicht konkreter benannte, könnten vor allem China treffen. Die Volksrepublik ist der größte Abnehmer von iranischem Öl.
Schon durch die bestehende US-Seeblockade exportiert der Iran jedoch deutlich weniger Öl. Dennoch drohen schärfere Sanktionen der Rohstoffexpertin Lambrecht zufolge, das Ölangebot auf den globalen Märkten weiter zu verknappen.
Am Donnerstag erreichten die Ölpreise ihren höchsten Stand seit mehr als drei Wochen. Vor Beginn des Irankriegs im Februar kostete ein Barrel rund 70 Dollar.
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Weitere Preisanstiege bei Rohöl durch Angebotsverknappung.
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