Sachsen startet behördenübergreifende Cyberabwehr
Neues Netzwerk aus LKA, Verfassungsschutz und Generalstaatsanwaltschaft soll auf digitale Angriffe reagieren
Quick Look
- Sachsen führt eine behördenübergreifende Cyberabwehr ein, um auf zunehmende digitale Angriffe zu reagieren.
- Das Netzwerk aus LKA, Verfassungsschutz und Generalstaatsanwaltschaft soll den Informationsaustausch verbessern und an das nationale Zentrum angebunden werden.
AI-generated summary
Why It Matters
Die Einrichtung der Cyberabwehr ist ein zentrales Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag der sächsischen CDU-SPD-Minderheitsregierung.
Sachsen reagiert mit einer behördenübergreifenden Cyberabwehr auf zunehmende digitale Attacken. Es handele sich um ein Netzwerk, in dem unter anderem Fachleute aus dem Landeskriminalamt, dem Verfassungsschutz und aus der Zentralstelle zur Bekämpfung von Cybercrime bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden zusammengeschlossen sind, teilte die Staatskanzlei mit.
Im Fall eines Angriffs auf Behörden oder Unternehmen solle ein gemeinsames Cyberlagebild einen schnellen Informationsaustausch ermöglichen. So solle die Aufklärung solcher Taten beschleunigt werden. Die sächsische Cyberabwehr solle zudem an das Nationale Cyber-Abwehrzentrum des Bundes angeschlossen werden.
«Die Bedrohungen im Cyberraum nehmen zu, werden professioneller und richten im schlimmsten Fall große Schäden an. Staat und Verwaltung müssen hier Schritt halten und über Zuständigkeitsgrenzen hinweg für Sicherheit sorgen», erklärte die Daniela Dylakiewicz, Beauftragte des Freistaates für Informationstechnologie.
Mit der Einrichtung der Cyberabwehr werde ein zentrales Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag der CDU-SPD-Minderheitsregierung umgesetzt.
Open Questions
- Wann genau erfolgt die Anbindung an das nationale Cyber-Abwehrzentrum?
- Wie hoch ist das Budget für die neue Behördenstruktur?

