Nach einer viralen Abrechnung einer 18-jährigen Schülerin mit den Zuständen am Hagenower Gymnasium ist die Schulleiterin verschwunden und eine Debatte über das Bildungssystem entbrannt.
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Ein Abiturjahrgang am Robert-Stock-Gymnasium verzeichnete eine Durchfallquote von 18 von 51 Schülern. Dies führte zu einer öffentlichen Abrechnung durch eine Schülerin über Unterrichtsausfälle und Personalmangel.
Zwei Buchstaben im Impressum markieren den Kollateralschaden eines Schuldramas: Am Hagenower Robert-Stock-Gymnasium ist die Schulleiterin verschwunden, nachdem eine 18-jährige Abiturientin mit einer viral gegangenen Wutrede das System frontal gegrillt hat.
Auslöser war ein Abiturjahrgang mit einer grotesk hohen Durchfallquote von 18 von 51 Schülern, worauf Ellenor Bockentin bei der Zeugnisvergabe erst charmant Anekdoten servierte und dann off script Lehrerchaos, marode Materialien und institutionelles Wegducken anprangerte – inklusive eines finalen Fuck-you-Moments, der auf TikTok zum Medienereignis wurde.
Danach folgten der übliche News-Zyklus samt Social-Media-Eskalation, Stellungnahmen von Schulamt, Ministerium und Gewerkschaft sowie Berichte von Eltern, die schon vor der Rede über Unterrichtsausfälle, Personalmangel, Mathe-Misere und eine Kultur des Schuldabwälzens geklagt hatten.
Beweisen lässt sich nicht jeder Vorwurf, doch die Gemengelage aus Corona-Folgen, Lehrerwechseln, fachfremdem Unterricht und strukturellen Defiziten wirkt weniger wie ein Ausrutscher als wie ein Symptom eines Bildungssystems, das in Mecklenburg-Vorpommern ohnehin seit Jahren auf Sparflamme sendet.
Ellenor selbst bleibt dabei zugleich Rebellin und erstaunlich nüchterne Protagonistin: Sie bereut eher den Ton als den Impuls, wiederholt die zwölfte Klasse nicht und verlässt die Bühne Richtung Ausbildung – während die Schule nun evaluiert wird und die eigentliche Pointe bitter bleibt, dass erst ein viraler Clip Bewegung in ein lange bekanntes Problem brachte.

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Die Universität Gent hat den Forscher Nathan Cofnas suspendiert. Cofnas hatte zuvor Plagiatsvorwürfe gegen den Cambridge-Professor Jason Arday erhoben, der kürzlich verstorben aufgefunden wurde. Die Universität spricht von einer vorläufigen disziplinarischen Untersuchung.

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