
Einblick in die Erforschung von Neutrinos, die Geschichte der Nobelpreise und die diesjährigen Verleihungen.
AI-generated summary
Die Verleihung der Nobelpreise geht auf das Testament von Alfred Nobel aus dem Jahr 1895 zurück. IceCube ist ein Neutrino-Observatorium im antarktischen Eis.
Halzen erkannte demnach, dass sich das Eis am Südpol zur Verfolgung von Teilchen nutzen lässt, die als Neutrinos bekannt sind. Seine Vision und seine wissenschaftliche Führungsrolle seien von grundlegender Bedeutung für „IceCube“ gewesen – ein Kubikkilometer Eis, das mit Sensoren ausgestattet ist. Mit dem Observatorium können Forscher Neutrinos aus extrem energiereichen Prozessen im fernen Universum erfassen.
Neutrinos – auch Geisterteilchen genannt – zählen zu den geheimnisvollsten Elementarteilchen. Sie besitzen keine elektrische Ladung und fast keine Masse und reagieren nur sehr schwach mit normaler Materie. Daher ist der Nachweis äußerst schwierig. Ein Neutrino sei ein geisterhafter Bote aus dem Weltraum, sagte der Vorsitzende des Physik-Nobelkomitees, Mark Pearce. Im Mittel treffen in jeder Sekunde zehn Milliarden Neutrinos auf jeden Quadratzentimeter der Erdoberfläche. Wenigstens einige davon nachweisen sollen große Detektoranlagen wie „IceCube“ im antarktischen Eis.
Im vergangenen Jahr waren die Quantenforscher John Clarke (Großbritannien), Michel Devoret (Frankreich) und John Martinis (USA) mit dem Preis geehrt worden.
Die Nobelpreise gehen auf den Dynamit-Erfinder und Preisstifter Alfred Nobel (1833–1896) zurück. Er legte in seinem Testament fest, dass diejenigen mit den Preisen ausgezeichnet werden sollten, die der Menschheit im vergangenen Jahr in den einzelnen Preiskategorien den größten Nutzen erwiesen haben. Die Physik war dabei die erste Kategorie, die Nobel in seinem Testament erwähnte. Erster Physik-Nobelpreisträger ist 1901 der Deutsche Wilhelm Conrad Röntgen für seine Entdeckung der nach ihm benannten Röntgenstrahlen gewesen.
Dotiert sind die begehrten Auszeichnungen in diesem Jahr mit zwölf Millionen schwedischen Kronen – umgerechnet rund einer Million Euro – pro Preiskategorie. Überreicht werden die Nobelpreise traditionell an Nobels Todestag, dem 10. Dezember.
In dieser Woche werden außerdem die Nobelpreise für Chemie (7. Oktober), Literatur (8. Oktober), Frieden (9. Oktober) und am Montag kommender Woche der Preis der Schwedischen Reichsbank für Wirtschaftswissenschaften (12. Oktober) bekanntgegeben. Letzterer wird erst seit 1969 verliehen und geht als einziger der Preise nicht auf Alfred Nobel zurück.
Erstmals in der Nobelpreis-Geschichte werden die Preisträger in den Kategorien Physik, Chemie und Wirtschaftswissenschaften in diesem Jahr von einer Frau verkündet, nämlich von der gebürtigen Belgierin Ellen Moons. Sie ist seit Jahresbeginn die Generalsekretärin der KVA und die erste Frau in diesem Amt seit der Gründung der Akademie 1739.
AI outlook — possibilities, not facts
Bekanntgabe der Nobelpreise für Chemie, Literatur, Frieden und Wirtschaftswissenschaften
Very likely · Within days

Physicist Francis Halzen receives the Nobel Prize in Physics for his key role in the development of the IceCube Neutrino Observatory in Antarctica, which enabled the detection of high-energy cosmic neutrinos.

The Nobel Prize in Physics goes to particle researcher Francis Halzen for his contributions to the “IceCube” neutrino observatory at the South Pole.
Belgian-American astrophysicist Francis Halzen will receive the Nobel Prize in Physics for his vision and leadership of the IceCube neutrino observatory at the South Pole, which enabled the discovery of high-energy neutrinos from space.
The 2026 Nobel Prize in Physics goes to Francis Halzen for his work on the “IceCube” neutrino observatory in the Antarctic ice. The award is worth the equivalent of around one million euros.
Belgian-American scientist Francis Halzen will receive the 2024 Nobel Prize in Physics for using the South Pole ice to track neutrinos and enabling the IceCube Observatory.

Belgian astrophysicist Francis Halzen receives the Nobel Prize in Physics for his research into the “IceCube” neutrino observatory. This was announced by the Royal Swedish Academy of Sciences in Stockholm.