
Bei seiner ersten Langbahn-EM feiert Nachwuchsschwimmer Liebmann den bisher größten Erfolg seiner Karriere. Sven Schwarz gewinnt Silber.
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Europameisterschaften im Schwimmen auf der Langbahn.
»Mit der Goldmedaille habe ich geliebäugelt. Es ist unglaublich, was im letzten Jahr passiert ist«, sagte Liebmann. Er habe vor dem Rennen eine Taktikbesprechung mit dem nicht anwesenden Trainer Bernd Berkhahn gehabt und diese wohl auch ganz gut umgesetzt. »Je schneller man vorn angeht, umso größer sind die Chancen hinten heraus«, sagte der Sieger.
Für Liebmann ist es bei seiner ersten Europameisterschaft auf der Langbahn der größte Erfolg der bisherigen Karriere. Auch die Vorläufe am Dienstag hatte er gewonnen. »Ich bin es relativ zügig angegangen, um keine Risiken einzugehen«, sagte Liebmann danach.
Sven Schwarz schwamm auf den zweiten Platz und holte Silber. »Man konnte ihn nicht schlagen, da war er einfach zu stark«, lobte Silbermedaillengewinner Schwarz den ersten deutschen Europameister über 800 Meter. Für Schwarz ist es ebenfalls die erste Medaille bei einer Langbahn-EM. Der Langstreckenexperte aus Hannover ist aber bereits Vizeweltmeister über 800 und 1500 Meter Freistil. Auch über 1500 Meter zählen Liebmann und Schwarz zu den Medaillenkandidaten. Liebmann ist auf der längsten Beckendistanz sogar Weltjahresbester. Die Vorläufe stehen am Freitag an.
Europameisterin über 50 Meter Schmetterling wurde die Schwedin Sarah Sjöström. Die 32-Jährige, die erst vor knapp einem Jahr Mutter geworden war, holte ihren 18. EM-Titel und zog damit mit der deutschen Schwimm-Ikone Franziska van Almsick gleich. Keine Schwimmerin hat mehr Goldmedaillen bei Europameisterschaften gewonnen.
Liebmann ist Deutschlands nächste große Schwimmhoffnung, gerade hat er eine Fabelzeit über 800 Meter Freistil aufgestellt. Der Erfolg hat mit seinem Umzug nach Magdeburg zu tun.
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Liebmann und Schwarz starten bei den Vorläufen über 1500 Meter.
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