Um in Deutschland die Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen, sind laut einer Prognos-Studie im Auftrag der KfW rund sechs Billionen Euro nötig. Experten äußern scharfe Kritik und warnen vor Wettbewerbsnachteilen.
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Deutschland will bis 2045 gesetzlich festgeschrieben klimaneutral sein.
Um das Klimaziel für das Jahr 2045 zu erreichen, müssten in Deutschland nach einer Studie etwa 6000 Milliarden Euro investiert werden, also sechs Billionen Euro. Das hat das Prognos-Forschungsinstitut im Auftrag der Förderbank KfW berechnet.
„Regelrecht aberwitzig“ nennt FDP-Generalsekretär Martin Hagen diesen Betrag gegenüber „Bild“.
Energieökonom Manuel Frondel rechnet mit noch höheren Kosten. „Ich halte sechs Billionen Euro eher für die Untergrenze“, sagt der Leiter des Bereiches „Umwelt und Ressourcen“ am RWI der Zeitung. Denn die Rechnung gehe davon aus, dass alte Anlagen erst am Ende ihrer Lebensdauer ersetzt werden. Zudem dürfte die Umstellung von Erdgas auf grünen Wasserstoff energieintensive Betriebe belasten und ihre Abwanderung begünstigen, meint der Ökonom.
Wettbewerbsnachteile prognostiziert auch Michael Eilfort, Vorstand der Stiftung Marktwirtschaft. „Die deutsche ‚Energiewende‘ mit Ausstieg sowohl aus fossiler Kohle als auch aus CO2‑freiem Atomstrom hat noch kein Land der Welt kopiert“, sagt er gegenüber „Bild“. Zudem warnt er vor den Folgen für die Bürger: „Der Bevölkerung müsste man ehrlich sagen: Ein ‚Weiter so‘ beim Heizen, Fliegen, Autofahren und Sozialstaatsniveau sowie Klimaneutralität 2045 schließen sich schlicht aus.“
Bis 2045 will Deutschland klimaneutral sein, also nicht mehr Treibhausgase ausstoßen, als wieder gespeichert werden können. Das ist gesetzlich festgeschrieben. Firmen, Staat und Privathaushalte müssten laut neuen Berechnungen des Prognos-Forschungsinstituts für Deutschlands Klimaziel pro Jahr 290 Milliarden Euro investieren – also weit mehr als aktuell. Den Großteil der Investitionen müssten demnach Verbraucher und Unternehmen stemmen, auf den Staat entfielen nur 12 Prozent.
KfW-Vorstandschef Stefan Wintels sprach von einer „anspruchsvollen, aber machbaren Herausforderung“. Der Großteil, nämlich 45 Prozent, werde im Bereich Verkehr anfallen, gefolgt von den Sektoren Energie (25 Prozent), Gebäude (22 Prozent) und Industrie (acht Prozent).
Deutschland ist laut KfW-Angaben zweitgrößter Exporteur von Klimaschutzgütern. „Der Markt wächst rasant, deutsche Unternehmen können davon profitieren. Der Umstieg auf klimafreundliche Technologien dürfte zudem die Energiekosten senken, mit positiven Auswirkungen auf Unternehmen und private Haushalte.“

The highest warning level, red, was declared in Mallorca due to the storm “Adam”. Up to 90 liters of precipitation per square meter per hour is expected, and in the worst phase even up to 160 liters. Authorities warned of torrents and floods, sent cell phone alerts and suspended school classes on Monday. There were also delays and cancellations at the airport.

A fast-growing wildfire near San Clemente in Southern California has destroyed at least six homes. Around 16,000 people are affected by evacuation orders while 800 firefighters are battling the flames.

Deforestation in the Brazilian Amazon has fallen to its lowest level since records began in 1988, according to the government. Between August 2025 and July 2026, the rainforest lost 3,335 square kilometers, a decline of almost 42 percent from the previous year. The Lula government attributes this to its efforts to reverse the surge under Bolsonaro.

Severe storms have caused massive flooding in Istanbul. Hundreds of people had to be rescued and at least two people were killed. The governor called for people to stay at home while rescue efforts continue.

In Muhos, Finland, over 300 hectares of forest were cleared for a planned Google data center without required environmental reviews and permits. The authorities have stopped the work. Conservationists warn of consequences for waterways as the community hopes for new jobs.

According to Climate Focus' Forest Declaration Assessment report, global deforestation is far from the goal of halting forest destruction by 2030. Despite a slight decrease in 2025 compared to 2024, deforestation rates remain above the levels necessary to achieve the target. The situation in the Congo Basin is particularly critical, while Brazil is showing progress under Lula. The future of the Tropical Forest Fund TFFF depends on the outcome of the Brazilian runoff election.