Breaking
RUA man was injured as a result of an attack by an Ukrainian Armed Forces FPV drone on a car in ShebekinoESNYPD shoots suspect after fatal stabbing in Times SquareRUIran launches missile and drone attacks on US facilities in Jordan and Bahrain after US strikes kill four in IranGLOBALManchester City agree £125m transfer for Enzo Fernandez from ChelseaFROutbreak of violence between the United States and Iran: markets under tension, civilian victims and threats of reprisalsCNGermany accuses Russia of planning drone attack at Leipzig airport, EU and NATO supportRUA resident of Rostov-on-Don disappeared after a flood in NepalUSG-20 Finance Ministers Meet in North Carolina to Discuss Iran Sanctions and Global GrowthARIsrael is concerned about the Mecca Defense Alliance between Türkiye, Pakistan and Saudi ArabiaCRYPTO-FRPump.fun regularly transfers SOL to Kraken, weighing on the price of the Solana tokenRUA man was injured as a result of an attack by an Ukrainian Armed Forces FPV drone on a car in ShebekinoESNYPD shoots suspect after fatal stabbing in Times SquareRUIran launches missile and drone attacks on US facilities in Jordan and Bahrain after US strikes kill four in IranGLOBALManchester City agree £125m transfer for Enzo Fernandez from ChelseaFROutbreak of violence between the United States and Iran: markets under tension, civilian victims and threats of reprisalsCNGermany accuses Russia of planning drone attack at Leipzig airport, EU and NATO supportRUA resident of Rostov-on-Don disappeared after a flood in NepalUSG-20 Finance Ministers Meet in North Carolina to Discuss Iran Sanctions and Global GrowthARIsrael is concerned about the Mecca Defense Alliance between Türkiye, Pakistan and Saudi ArabiaCRYPTO-FRPump.fun regularly transfers SOL to Kraken, weighing on the price of the Solana token
BackSelenskyj fordert Ende der zivilen Luftfahrt in Russland – Liveblog zum Ukrainekrieg
Selenskyj fordert Ende der zivilen Luftfahrt in Russland – Liveblog zum Ukrainekrieg
BREAKING
FAZ49 minutes agoWorld3 min readGermany

Selenskyj fordert Ende der zivilen Luftfahrt in Russland – Liveblog zum Ukrainekrieg

Quick Look

  • Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisiert westliche Partner für Sommerurlaube während des Krieges und fordert ein Ende der zivilen Luftfahrt in Russland aufgrund der Gefahr durch Drohnen und Raketen.
  • Gleichzeitig steigen die Opferzahlen nach nächtlichen Angriffen auf Kiew, während die EU über weitere Unterstützung berät und Russland mit einer 'vernichtenden' Antwort droht.

AI-generated summary

Why It Matters

Der Krieg in der Ukraine dauert seit dem russischen Angriff im Februar 2022 an. Die Ukraine verlässt sich auf westliche Militärhilfe, insbesondere Luftabwehrsysteme, um russische Angriffe abzuwehren. Russland nutzt eine sogenannte Schattenflotte älterer Schiffe unter fremden Flaggen, um Sanktionen zu umgehen. Die EU und NATO beraten über weitere Unterstützung, während Russland mit Eskalation droht.

Font size

Liveblog Ukrainekrieg :

Selenskyj fordert ein Ende der zivilen Luftfahrt in Russland

01.09.2026, 21:33Lesezeit: 1 Min.

Selenskyj warnt vor Reisen in den russischen Luftraum (Archivbild).dpa

Drohnen und Raketen machen den russischen Luftraum unkalkulierbar +++ Selenskyj kritisiert Partner für Urlaube und „Diplomatie nach Plan“ +++ Tote und Verletzte nach nächtlichem Angriff auf Kiew +++ alle Neuigkeiten im Liveblog

Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite.

Robert Dikomeit

Selenskyj kritisiert Partner für ihren Sommerurlaub

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Vertreter der internationalen Partnerstaaten dafür kritisiert, dass sie Sommerurlaub machen, während sein Land ums Überleben kämpft. „Die vergangenen zwei Wochen waren Europa und die ganze Welt, die uns hilft, in den Ferien“, klagte Selenskyj vor Journalisten. Russland habe die Zeit für Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur genutzt, auch um damit den am Dienstag landesweit begangenen Beginn des Schuljahres zu stören.

Selenskyj warf den westlichen Partnern vor, „Diplomatie nach Plan“ zu betreiben. Ihre Herangehensweise sei: „Wenn Urlaub ist, dann ist eben Urlaub.“ Für ihn aber sei das eine „sehr unangenehme Tatsache“. Er hatte in den vergangenen Wochen immer wieder die internationale Gemeinschaft um Hilfe gebeten.

Wen er konkret meinte, sagte Selenskyj nicht. Erst vor knapp einer Woche waren EU-Ratspräsident António Costa, der britische Premierminister Andy Burnham und andere Staats- und Regierungschefs zum ukrainischen Unabhängigkeitstag nach Kiew gereist. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der französische Präsident Emmanuel Macron nahmen per Videoschalte an den Beratungen mit weiteren Hilfszusagen teil.

Insbesondere die ukrainische Hauptstadt Kiew steht seit mehreren Wochen unter verstärktem russischen Beschuss mit Drohnen und ballistischen Raketen. Kiew drängt die westlichen Partnerstaaten immer wieder zu stärkeren Lieferungen von knapp gewordener Munition für Flugabwehrsysteme.

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

Kallas nennt Russland in Zusammenhang mit Sprengstoff-Drohne

Nach Angaben der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas deutet vieles darauf hin, dass Russland etwas mit der am Leipziger Flughafen gefundenen Sprengstoff-Drohne zu tun hat. Sie stelle diese Verbindung her, aber es sei letztlich an den Deutschen zu sagen, was hinter dem Vorfall stecke, sagte sie am Rande eines EU-Verteidigungsministertreffens. Dann könne auch darüber gesprochen werden, was die EU zusätzlich tun könne.

Kallas sagte, man sehe auch in anderen Ländern, dass die Russen immer stärker provozierten. Es stelle sich also die Frage, was man dagegen tue, um sie davon abzuschrecken, noch weiterzugehen. Die Bundesregierung hat sich öffentlich bislang nicht dazu geäußert, was Ermittler bislang zu dem Fund der Sprengstoff-Drohne herausgefunden haben. Die Bekanntgabe von Informationen wird aber heute Nachmittag erwartet.

Der deutsche Verteidigungsstaatssekretär Sebastian Hartmann sagte zu einer möglichen Reaktion der EU: „Ohne jetzt einzelnen Schritten vorzugreifen, ist es ein europäisches Interesse, deutlich zu machen, dass wir diese hybride kriegerische Auseinandersetzung wahrnehmen und das Einwirken in unsere Gesellschaft.“ Als Handlungsmöglichkeiten nannte Hartmann EU-Sanktionen und ein noch schärferes Vorgehen gegen die russische Schattenflotte.

Kallas beim informellen Treffen der Verteidigungsminister der EU-Staaten am Dienstag. dpa

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

Russland droht mit „vernichtender“ Antwort bei Eskalation in Ostseeregion

Russland droht mit einer „vernichtenden“ Reaktion auf feindselige Handlungen in der Ostseeregion. Bei einer weiteren Eskalation ⁠der militärpolitischen Lage werde die Antwort an die Urheber „leichtsinniger antirussischer Aktionen“ entschlossen ausfallen, sagt die Sprecherin des Außenministeriums, Marija Sacharowa. „Und sie müssen wissen: Diese wird für sie vernichtend sein.“

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

Bericht: Ratcliffe drängte Moskau zu schneller Ukraine-Einigung

In westlichen Medien kursieren unterschiedliche Theorien dazu, warum John Ratcliffe, der Direktor des amerikanischen Geheimdiensts CIA, am Dienstag voriger Woche in Moskau war. Nun hat das exilrussische Portal „Agenstwo“ eine Version veröffentlicht, die der Darstellung der „New York Times“ aus der vergangenen Woche ähnelt.

Unter Berufung auf eine kremlnahe Quelle hieß es, Ratcliffe sei mit der Aufforderung an die russische Führung nach Moskau gereist, so schnell wie möglich eine Einigung über die Beendigung des Ukrainekrieges zu erzielen. Der CIA-Direktor sei dabei davon ausgegangen, dass sich die militärische und wirtschaftliche Lage Russlands verschlechtere und dass es für Moskau vorteilhafter sei, jetzt ein Abkommen zu schließen, als auf eine weitere Schwächung zu warten.

Weiter hieß es, der russische Herrscher Wladimir Putin sei ursprünglich bereit gewesen, sich mit Ratcliffe zu treffen, und habe seinen Terminkalender für mögliche Gespräche freigehalten. Nachdem Putin jedoch der Inhalt der von dem Amerikaner überbrachten Botschaft bekannt geworden sei, habe man das Treffen für nicht sinnvoll gehalten. Ratcliffes Botschaft habe so geklungen, als stünde der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj „bereits auf dem Poklonnaja-Hügel (im Park des Sieges westlich des Moskauer Zentrums, d.Red.) und würde den Kreml durch ein Fernglas betrachten“, wurde die Quelle zitiert. „Jedem ist klar, dass das nicht stimmt.“

Zuvor war bekannt worden, dass Ratcliffe in Moskau den Leiter des russischen Auslandsnachrichtendiensts SWR, Sergej Naryschkin, sowie den Leiter des Inlandsgeheimdiensts FSB, Alexandr Bortnikow, traf. „Agentswo“ berichtete nun, nach einem dieser Treffen sei der Inhalt des Gesprächs an Putin weitergeleitet worden. Daraufhin habe der Kreml ein persönliches Treffen des Herrschers mit dem CIA-Direktor abgelehnt.

Die „New York Times“ hatte zuvor berichtet, dass Ratcliffe Bortnikow eine „düstere Einschätzung“ der Lage Russlands im Krieg übermittelt habe. Der Kreml hatte mitgeteilt, dass Ratcliffe sich nicht mit Putin getroffen habe, der Präsident jedoch umgehend über die Ergebnisse der Kontakte des CIA-Direktors mit den russischen Geheimdiensten informiert worden sei.

Das amerikanische Portal Axios berichtete, Ratcliffe habe die Idee eines trilateralen Gipfeltreffens zwischen dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump, Putin und Selenskyj aufgebracht. Der Kreml teilte dazu mit, ein solches Treffen sei nur möglich, um „Vereinbarungen zu fixieren“ – im Moskauer Sprachgebrauch ist damit ein für Putin vorteilhaftes Abkommen gemeint, das Kiew entscheidend schwächt.

Die amerikanischen Medien „Wall Street Journal“ und „Politico“ hatten von einem anderen Inhalt der Moskau-Reise, der ersten eines CIA-Chefs nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine von 2022, berichtet: Ratcliffe habe Moskau gewarnt, dass ein möglicher Angriff auf NATO-Staaten, vor allem auf die baltischen Staaten, nicht hinnehmbar sei. Trump selbst bestritt diese Version sowie eine weitere, wonach es um Iran ging, und bezeichnete Ratcliffes Reise als „teilweise routinemäßig“.

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

54 Schiffe der russischen Schattenflotte angegriffen

Die Ukraine hat im August 54 Schiffe von Russlands sogenannter ⁠Schattenflotte angegriffen, wie der Kommandeur der ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme, Robert Browdi, mitteilte. Unter dem Druck von Sanktionen nutzt Russland eine Flotte aus älteren Schiffen, die oft unter der Flagge anderer Staaten fahren und ‌so ihre Herkunft verschleiern.

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

Angriff auf Hafeninfrastruktur im Raum Odessa

Die Hafeninfrastruktur in der südukrainischen Schwarzmeer-Region Odessa ist nach Behördenangaben Ziel eines russischen Angriffs geworden. Der Schlag habe auch ‌der Energieinfrastruktur gegolten, teilte der ukrainische Rettungsdienst auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Zudem sei durch den Beschuss ein Feuer in einem Wohnhaus ‌ausgebrochen, bei dem ein ‌Mensch verletzt worden sei.

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

EU-Verteidigungsminister beraten über Unterstützung

Die Verteidigungsministerinnen und Verteidigungsminister der EU beraten am Dienstag im irischen Wicklow über die weitere Unterstützung der Ukraine in ihrem Abwehrkrieg gegen Russland. Dabei wird es unter anderem um die Zusammenarbeit mit der ukrainischen Rüstungsindustrie gehen. Auch die Zukunft der EU-Mission Eumam zur Ausbildung ukrainischer Soldaten soll besprochen werden. Weiteres Thema der Gespräche in dem Küstenort südlich von Dublin wird die EU-Weltraum-Strategie für Sicherheit und Verteidigung sein. Zudem beraten die Ministerinnen und Minister über die Lage am Golf und im Nahen Osten.

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

Zahl der Toten und Verletzten nach Angriffen auf Kiew steigt

Bei den nächtlichen Angriffen auf Kiew und Umgebung sind nach ‌Behördenangaben mindestens neun Menschen getötet worden. Wie der Katastrophenschutz auf dem ‌Kurznachrichtendienst Telegram mitteilte, ‌wurden in der ukrainischen Hauptstadt acht Menschen getötet. Fünf Personen seien verletzt worden, darunter drei Kinder. ​

In der Stadt ⁠Boryspil in der Region Kiew kam den Behörden zufolge ein Mensch ums Leben. Neun ​weitere, darunter ein Kind, seien hier verletzt worden, ⁠teilte Gouverneur Tymur Tkatschenko ‌auf Telegram mit. Raketen und Drohnen hätten dort ein Wohnhaus und ein Geschäftsgebäude beschädigt.

Russlands ⁠Verteidigungsministerium erklärte, Militär- ⁠und Energieanlagen in Kiew und Odessa sowie in ⁠den ​umliegenden Regionen angegriffen ⁠zu haben.

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

Tote nach nächtlichem Angriff auf Kiew

Russland hat die ukrainische Hauptstadt und das umliegende Gebiet in der Nacht abermals mit Drohnen und Raketen angegriffen. Gegen 2:30 waren in kurzem Abstand laute Einschläge zu hören. Ersten Angaben vom Morgen zufolge kamen dadurch mindestens 7 Personen ums Leben. Laut dem Chef der ukrainischen Eisenbahn sind sechs davon Bahnmitarbeiter. Die Angriffe galten offenbar vorwiegend der Eisenbahninfrastruktur.

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

Vanessa Angermann

Vor Schulanfang: Nächtliche Angriffe mit Raketen auf Kiew

Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht abermals mit Raketen und Drohnen angegriffen. Der Gouverneur des Gebiets Kiew, Tymur Tkatschenko, warf den russischen Streitkräften vor, gezielt zivile Infrastruktur und Wohngebäude anzugreifen. Die Militärverwaltung der Millionenmetropole erklärte auf der Plattform Telegram, es seien drei Tote und fünf Verletzte zu beklagen.

Tkatschenko schrieb auf Telegram, in der Stadt Boryspil sei ein mehrstöckiges Wohnhaus beschädigt worden. 48 Menschen wurden demnach in Sicherheit gebracht. Ein Mensch sei ums Leben gekommen, als eine Industrieanlage in Boryspil getroffen worden sei. In der Ukraine beginnt heute offiziell das neue Schuljahr.

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

Litauens Präsident: Moskau-Treffen von CIA-Chef hat Ziele erreicht

Litauens Staatspräsident Gitanas Nauseda ist nach eigenen Angaben von den Vereinigten Staaten über den Inhalt der Gespräche von CIA-Chef John Ratcliffe in Moskau unterrichtet worden. „Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt sagen, dass das Treffen die gesteckten Ziele erreicht hat, und es zielte darauf ab, die Spannungen in der Region zu reduzieren“, sagte Nauseda litauischen Medienberichten zufolge in Vilnius. „Ich hoffe sehr, dass diese Botschaft das Kreml-Regime rechtzeitig erreicht hat.“ Nähere Angaben machte er unter Verweis auf das mit Washington vereinbarte Vorgehen nicht.

Ein unangekündigter Besuch von Ratcliffe in Moskau in der vergangenen Woche hatte Spekulationen über den Zweck der Reise und mögliche Gesprächsinhalte ausgelöst. Offiziell wurde darüber kaum etwas bekannt. In US-Medien hieß es unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen, dass Ratcliffe bei der Visite am Mittwoch Russland vor einer Attacke auf NATO-Verbündete gewarnt haben soll. Angesprochen auf die Berichte, dementierte der Kreml und wies mit dem Finger auf den Westen. Auch der amerikanische Präsident wies die Darstellung zurück.

„Wir sollten nicht verheimlichen, dass das Treffen nicht zufällig zustande kam und dass die Absicht darin bestand, bestimmte Botschaften zu übermitteln, die zu diesem Zeitpunkt übermittelt werden mussten“, sagte Nauseda. Generell aber werde dem Treffen aber zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. So sei die regionale Sicherheitslage zwar weiterhin angespannt, habe sich in letzter Zeit aber nicht dramatisch verschlechtert, sagte das litauische Staatsoberhaupt.

In den baltischen Staaten und auch Polen gibt es Befürchtungen, dass Russland wegen seiner Probleme im Ukraine-Krieg vermehrt NATO-Staaten provozieren könnte. In Litauen hat die Regierung vor möglichen Sabotageversuchen und hybride Angriffen auf kritische Infrastruktur gewarnt – und daher zuletzt die Sicherheitsmaßnahmen an wichtigen Transport- und Energieanlagen verstärkt.

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

Irem Yildirim

G20-Treffen in den USA: Klingbeil irritiert über Einladung Russlands

Die USA haben Russland zu einem G20-Finanzministertreffen eingeladen und damit Protest bei Deutschland und anderen europäischen Partnern hervorgerufen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) äußerte sich am Montag in Asheville im US-Bundesstaat North Carolina irritiert über das US-Vorgehen. Er habe deshalb zusammen mit anderen Europäern ein gemeinsames Foto mit dem russischen Finanzminister Anton Siluanow verhindert.

Der russische Minister nahm an dem G20-Treffen erstmals seit dem Angriff auf die Ukraine vor gut vier Jahren wieder persönlich teil. Klingbeil nannte dieses Signal der US-Regierung von Präsident Donald Trump „irritierend“. Er hätte sich Klarheit der Gastgeber gewünscht, dass man den russischen Minister „nicht wie einen normalen Gast hier empfängt“, sagte der Bundesfinanzminister.

Er habe Siluanow bei der Arbeitssitzung zudem „direkt ins Gesicht gesagt, dass die russische Regierung diesen Krieg beenden muss“, sagte Klingbeil weiter. In einer Vorbesprechung der Europäer habe er zudem „klar gemacht, dass ich mich nicht mit dem russischen Finanzminister auf ein gemeinsames Foto stellen werde“. Er sei „dankbar“, dass andere Europäer seinem Beispiel gefolgt seien.

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf X teilen

Per E-Mail teilen

Feuer in Drohnen-Fabrik: Polens Geheimdienst prüft Sabotage

In Polen ist in einem Werk zur Herstellung von Kampfdrohnen ein Feuer ausgebrochen. Der Brand in der Fabrik WB Electronics in Skarzysk

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Die EU wird zusätzliche Sanktionen gegen die russische Schattenflotte beschließen.

    Likely · Within weeks

  • Russland wird seine Angriffe auf die ukrainische Energie- und Eisenbahninfrastruktur intensivieren.

    Very likely · Within days

  • Die westlichen Partner werden die Lieferungen von Luftabwehrmunition an die Ukraine erhöhen.

    Likely · Within weeks

Open Questions

  • Welche konkreten Maßnahmen werden die EU-Verteidigungsminister beschließen?
  • Wie wird Russland auf die Anschuldigungen hinsichtlich der Sprengstoff-Drohne in Leipzig reagieren?
  • Wird es zu einem Treffen zwischen Trump, Putin und Selenskyj kommen, wie von Axios berichtet?
  • Wie effektiv sind die ukrainischen Angriffe auf die russische Schattenflotte?

Related Topics

This article was originally published by FAZ.

Related Stories

Iran blockiert IAEA-Zugang zu Uranbeständen trotz Rahmenabkommen
Developing·37 minutes ago

Iran blockiert IAEA-Zugang zu Uranbeständen trotz Rahmenabkommen

Der Iran verweigert der IAEA weiterhin Auskunft über seine rund 440 Kilogramm hoch angereichertes Uran, obwohl Experten warnen, dass die Menge für mehrere Atomwaffen ausreichen könnte. Trotz eines im Juni geschlossenen Rahmenabkommens mit den USA zur Kriegsbeendigung und möglichen Aufsicht durch die IAEA wurde bislang nichts umgesetzt. Die Inspektoren haben keinen Zugang zu über 20 Standorten des iranischen Atomprogramms.

Handelsblatt
1 min read
Deutschland verschärft Konfrontation mit Russland: Konsulatsschließung, Botschaftereinbestellung und Sanktionen gegen Schattenflotte
Developing·1 hour ago

Deutschland verschärft Konfrontation mit Russland: Konsulatsschließung, Botschaftereinbestellung und Sanktionen gegen Schattenflotte

Die Bundesregierung plant die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn, bestellt den Botschafter wiederholt ein wegen Cyberangriffen und erhöht den Druck auf die russische Schattenflotte. Zudem soll das Russische Haus in Berlin gekündigt werden, während Deutschland Artikel 4 des NATO-Vertrags nicht aktiviert, obwohl Estland dies tat.

Handelsblatt
2 min read
Fähre vor Zypern gesunken: Deutsche Staatsbürger überleben Unglück
Developing·1 hour ago

Fähre vor Zypern gesunken: Deutsche Staatsbürger überleben Unglück

Bei dem Fährunglück vor Zypern am Sonntag sind acht Menschen ums Leben gekommen, 239 gerettet und 20 Personen, darunter zwei Kinder, werden noch vermisst. Auch deutsche Staatsbürger waren an Bord der Fähre „Filo Jet“, sie haben das Unglück überlebt. Der Kapitän, Besatzungsmitglieder und der Unternehmensdirektor stehen wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht. Ein Taucheinsatz zur Bergung des Wracks in 500 Metern Tiefe hat begonnen.

Die Welt
2 min read
Iran und USA im Konflikt: Angriffe, Waffenruhe und diplomatische Annäherung
Developing·1 hour ago

Iran und USA im Konflikt: Angriffe, Waffenruhe und diplomatische Annäherung

Israel und die USA griffen den Iran am 28. Februar an, wobei der iranische Oberste Führer Ali Chamenei getötet wurde. Nach Gegenangriffen des Irans vereinbarten Iran und USA am 8. April eine zweiwöchige Waffenruhe, die unter Bedingungen verlängert wurde. Am 15. Juni wurde ein Rahmenabkommen zur Kriegsbeendigung erzielt, gefolgt von erneuten US-Angriffen ab Juli. Der Iran kündigte Angriffe auf Jordanien an, meldete Tote bei US-Angriffen und lehnte Zusammenarbeit mit der IAEO ab. Gleichzeitig signalisierte Präsident Peseschkian Bereitschaft zu diplomatischen Lösungen, während die Ölpreise aufgrund von Angriffen im Hormus-Steig stiegen.

Die Zeit
3 min read
Spanien beschließt 309-Millionen-Euro-Hilfspaket für Migrantenkrise in Ceuta
Developing·2 hours ago

Spanien beschließt 309-Millionen-Euro-Hilfspaket für Migrantenkrise in Ceuta

Die spanische Regierung hat ein Hilfsprogramm von 309 Millionen Euro für die Nordafrika-Exklave Ceuta beschlossen, die von einem Massenandrang von rund 72.000 Migranten aus Marokko betroffen war. Die Mittel sollen noch in diesem Jahr fließen und entsprechen 16 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Exklave. Trotz Rückkehr der meisten Migranten bleiben etwa 5000 im Gebiet, was zu Spannungen mit Einheimischen führt.

Handelsblatt
1 min read
More on this topicselenskyj