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BackFähre vor Zypern gesunken: Deutsche Staatsbürger überleben Unglück
Fähre vor Zypern gesunken: Deutsche Staatsbürger überleben Unglück
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Fähre vor Zypern gesunken: Deutsche Staatsbürger überleben Unglück

Quick Look

  • Bei dem Fährunglück vor Zypern am Sonntag sind acht Menschen ums Leben gekommen, 239 gerettet und 20 Personen, darunter zwei Kinder, werden noch vermisst.
  • Auch deutsche Staatsbürger waren an Bord der Fähre „Filo Jet“, sie haben das Unglück überlebt.
  • Der Kapitän, Besatzungsmitglieder und der Unternehmensdirektor stehen wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht.

AI-generated summary

Why It Matters

Die Fähre „Filo Jet“ fuhr von Kyrenia im Norden Zypern nach Mersin in der Türkei, als sie kurz nach dem Auslaufen kentern und sank. Ursachen sind noch unklar.

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Bei dem Fährunglück am Sonntag vor der Insel Zypern mit mehreren Toten waren auch deutsche Staatsbürger an Bord. Nach dpa-Informationen war eine einstellige Zahl Deutscher auf der Fähre, sie haben das Unglück überlebt. Einige wenige mussten stationär versorgt werden.

Die Express-Fähre „Filo Jet“ war am Sonntag kurz nach dem Auslaufen aus der Hafenstadt Kyrenia (türkisch: Girne) im Norden Zyperns auf dem Weg ins südtürkische Mersin gekentert. Aus noch ungeklärten Gründen drang Wasser ein, der Katamaran lief voll, kippte zur Seite – und sank schließlich wenige Kilometer vor der Küste. Das Wrack liegt in rund 500 Metern Tiefe.

Bei dem Unglück kamen offiziellen Angaben zufolge acht Menschen ums Leben, 239 Menschen konnten gerettet werden, 20 Personen, darunter mindestens zwei Kinder, werden noch vermisst.

Inzwischen sind der festgenommene Kapitän, sieben Besatzungsmitglieder und der Unternehmensdirektor vor das Amtsgericht Kyrenia gestellt worden. Wie der nordzyprische Sender BRT berichtet, wird gegen die Verdächtigen der Vorwurf der „Tötung durch Fahrlässigkeit und Unachtsamkeit“ erhoben. Nach Angaben der Richterin Hazal Hacimulla sollen insgesamt 16 Menschen vor Gericht vorgeladen werden und aussagen.

Am Dienstagmorgen meldete die Deutsche Presse-Agentur außerdem den Beginn eines Taucheinsatzes eines Spezialschiffes, mit dessen Robotertechnik das in 500 Meter Tiefe liegende Wrack der am Sonntag gesunkenen Fähre erreicht werden soll. Wie die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu meldete, sollen neben dem Wrack auch die noch vermissten 20 Personen lokalisiert werden.

Die Behörden erklärten, sie rechneten noch im Laufe des Tages mit ersten Informationen des türkischen Schiffes „TCG Isin“, die dann an den Krisenstab weitergeleitet würden.

Der Kommandant des Schiffes, Marine-Major Ulas Cesur, sagte Journalisten an Bord, dass nach der Lokalisierung des Wracks in rund 500 Metern mit den Bergungsarbeiten begonnen werde. Mit einem ferngesteuerten Unterwasserfahrzeug sollen demnach detaillierte Such- und Untersuchungsmaßnahmen rund um das Wrack und auf dessen Oberfläche unternommen werden.

dpa/lfb

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Die Bergungsarbeiten werden innerhalb der nächsten Woche weitere Informationen über das Unglück liefern.

    Likely · Within weeks

  • Die Angeklagten werden im Gerichtsverfahren wegen fahrlässiger Tötung verurteilt werden.

    Possible · Within months

Open Questions

  • Was war die genaue Ursache des Wassereinbruchs?
  • Warum kentern das Schiff so schnell nach dem Auslaufen?
  • Welche Sicherheitsvorkehrungen wurden vor der Fahrt getroffen?
  • Wie lange wird der Taucheinsatz dauern?

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This article was originally published by Die Welt.

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