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Der Krieg zwischen der Ukraine und Russland dauert seit der russischen Invasion im Februar 2022 an. Beide Seiten führen gegenseitige Angriffe durch, wobei die Ukraine zunehmend Drohnenschläge auf russisches Territorium ausführt, um die Kriegsfähigkeit Russlands zu schwächen. Russland reagiert mit Angriffen auf ukrainische Infrastruktur, insbesondere im Schwarzmeerraum. Internationale Akteure wie die USA sind über Geheimdienstkontakte und diplomatische Kanäle involviert.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Moskau mit einer Intensivierung der Drohnenschläge im russischen Hinterland gedroht. „Die Aufgabe lautet: täglich 1000 Drohnen für Langstreckenangriffe gegen Russland. Derzeit führen wir durchschnittlich über 300 solcher Langstreckenangriffe aus – das muss mehr werden“, sagte Selenskyj in seiner in Kiew verbreiteten abendlichen Videobotschaft. Die Ukraine müsse den Einsatz von Waffen zur Abwehr russischer Angriffe maximieren, betonte er.
Mit den Angriffen etwa auf Ölraffinerien, Logistikzentren und militärische Ziele hat Kiew die Kosten für Moskaus Krieg in die Höhe getrieben. Kremlchef Wladimir Putin hatte wirtschaftliche Schäden zwar eingeräumt, sie aber als nicht kritisch heruntergespielt. Putin wiederum drohte der Ukraine mit Attacken, die weitaus mehr Zerstörungen anrichteten als umgekehrt.
Dagegen sagte Selenskyj, dass Kiew auf Moskaus „Terroreskalation“ antworten werde. Zugleich müsse die Ukraine die Produktion von Abfangraketen speziell gegen Russlands Drohnen deutlich beschleunigen, sagte er. Der ukrainische Staatschef hatte immer wieder erklärt, dass es praktisch Ziel Kiews sei, Moskau verhandlungsreif zu schießen.
„Sie haben bereits weniger Benzin, weniger Exporte und weniger Logistikkapazitäten“, sagte Selenskyj zu den Ergebnissen der seit Wochen andauernden Attacken in Russland. Das alles helfe, Russlands Kriegspotenzial zu verringern. „Es wird noch mehr solcher Verluste für sie geben, wenn Russland nicht bereit ist, vernünftig über ein Ende dieses Krieges zu verhandeln.“
Schon jetzt habe die Ukraine Russlands auch für die Schwarzmeerflotte wichtigen Hafen in Noworossijsk lahmgelegt. „Wir werden mit Sicherheit Wege finden, auch ihre anderen Häfen zu blockieren“, sagte Selenskyj. Dagegen greift Russland die für die Ukraine lebenswichtigen Schwarzmeerhäfen in der Region Odessa an, wo ebenfalls kaum noch Schiffsverkehr möglich ist. Kiews Angebot einer Waffenruhe im Seekrieg hatte Moskau zuletzt abgelehnt.
Selenskyj sagte auch, dass ihn die US-Seite über die Gespräche von CIA-Chef John Ratcliffe diese Woche in Moskau informiert habe. Die Ukraine habe mit der US-Seite bereits vor dem Besuch gesprochen. Nun dankte Selenskyj „für den notwendigen Ton der Gespräche mit Russland“. Details nannte er nicht.
Das „Wall Street Journal“ und das Magazin „Politico“ berichteten unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen, dass der CIA-Chef bei seinem Besuch am Dienstag in Moskau vor einem Angriff auf Nato-Verbündete gewarnt haben soll. US-Präsident Donald Trump lehnte es ab, Medienberichte über den Zweck der Reise von Ratcliffe zu kommentieren. „Sie werden nicht angreifen“, sagte er lediglich über die Russen.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Ukraine wird die Anzahl der täglichen Langstreckendrohnenangriffe auf Russland in den kommenden Wochen erhöhen.
Likely · Within weeks
Die Ukraine wird ihre Produktion von Abfangraketen gegen russische Drohnen beschleunigen.
Likely · Within weeks
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