
Wegen Bauarbeiten am Weißen Haus konnte die Besatzung von Marine One die Flugsicherung nicht rechtzeitig informieren.
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Das Weiße Haus wird seit Monaten umgestaltet, was auch den Hubschrauberlandeplatz betrifft.
Die Behörde stellt demnach fest, dass die Besatzung des Helikopters nicht in der Lage war, die Flugsicherung im vorgeschriebenen Zeitraum von drei Minuten vor dem Start zu informieren. Die Probleme seien mit den Bauarbeiten am Weißen Haus zu erklären, wegen derer der Hubschrauberlandeplatz zeitweilig verlegt werden musste. US-Präsident Donald Trump befand sich während des Flugs selbst an Bord des Helikopters.
Der US-Präsident lässt seinen Amtssitz seit Monaten aufwendig umgestalten und ausbauen. Die Pläne sind politisch und juristisch hochumstritten. Kritiker werfen Trump vor, das Gebäude ohne Rücksicht auf seine Historie zu verändern, um sich selbst ein Denkmal zu setzen. Vorgesehen ist unter anderem auch the ein neuer Helikopterlandeplatz.
Der Hubschrauber und das Flugzeug näherten sich deshalb laut Bericht bis auf etwa 1500 Meter seitlich und etwa 213 Meter vertikal an. Vorgeschrieben sind laut der US-Flugaufsichtsbehörde FAA mindestens 300 Meter vertikal und je nach Flugphase mehrere Kilometer horizontal. Der Sicherheitsabstand wurde demnach von Trumps Helikopter deutlich unterschritten. Ein weiteres Flugzeug in der näheren Umgebung sei sicherheitshalber umgeleitet worden, heißt es weiter.
Bedenken scheinen den Verantwortlichen schon Tage vor dem Vorfall gekommen zu sein. Bereits am 30. Juli hätten sich die Besatzung der »Marine One« und Vertreter der Flugsicherung getroffen, nachdem Kommunikationsprobleme aufgefallen waren. Wie es nun heißt, soll der Vorfall noch weiter untersucht werden.
FAA-Chef Bryan Bedford erklärte in dieser Woche, dass bereits Konsequenzen gezogen worden seien. So habe die Behörde nach dem Vorfall eine Antenne verlegt und »Verfahren« geändert. Nach bisherigen Tests seien keine weiteren Probleme bemerkt worden.
Die Sicherheit im Luftraum um Washington sorgt seit Jahren für Schlagzeilen. Im Januar vergangenen Jahres kollidierte ein Regionaljet von American Airlines mit einem Armeehubschrauber nahe dem Flughafen der Hauptstadt. 67 Menschen kamen dabei ums Leben. Es handelte sich um den schwersten Flugunfall in den USA seit 2001. Nach dem Unfall erließ die FAA weitreichende Beschränkungen für Helikopterflüge.
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Weitere Untersuchungen zu dem Vorfall werden durchgeführt.
Very likely · Within weeks

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