
Nach der verheerenden Sturzflut im Distrikt Rasuwa hat sich ein neuer See gebildet, der die Gefahr eines erneuten Hochwassers birgt.
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Die Region leidet unter der Monsunzeit, die bereits zuvor massive Regenfälle und Erdrutsche verursacht hat. Die betroffene Bevölkerung ist weitgehend auf Selbstversorgung angewiesen.
Während nach der verheerenden Sturzflut im Himalaja noch mehr als 1300 Menschen vermisst werden, warnen Nepals Behörden bereits vor der nächsten. Laut Informationen der nepalesischen Katastrophenbehörde NDRRMA hat sich an der Stelle, an der die Überschwemmung in Nepal stattfand, ein See gebildet, der droht, über die Ufer zu treten. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.
In sozialen Medien postete die nepalesische Katastrophenbehörde Satellitenbilder, die den See zeigen sollen.
»Da somit die Gefahr eines erneuten großen Hochwassers besteht, wird allen Betroffenen in den tieferen Ufergebieten dringend empfohlen, Vorsicht walten zu lassen und sich äußerst wachsam zu verhalten«, warnte NDRRMA auf X.
Eine Sturzflut hatte am Mittwoch den Distrikt Rasuwa im Norden Nepals überrollt und massive Schäden angerichtet. Besonders betroffen sind drei Orte nahe der Grenze zu China. Bilder zeigten, wie Häuser, Straßen, Brücken sowie ganze Wasserkraftwerke von den Wassermassen zerstört oder schwer beschädigt wurden.
Die Katastrophe gefährdet schon jetzt nach Angaben der Welthungerhilfe in vielen Fällen die Existenzen der Menschen in der abgelegenen Himalaja-Region Nepals. »Viele Familien in der Region leben als Selbstversorger: Wenn das Haus weg ist und die Ernte, dann ist die gesamte Existenz gefährdet. Diese Menschen haben kein anderes Einkommen außer dem, was sie anbauen«, sagte die Programmleiterin der Welthungerhilfe in Nepal, Tabea Seiz, der Nachrichtenagentur dpa.
Problematisch ist demnach auch, dass die Katastrophe mitten in die Monsunzeit fiel: Erst vergangene Woche hatten massive Regenfälle und Erdrutsche Menschenleben gefordert und landwirtschaftliche Flächen zerstört. Am ehesten betroffen seien diejenigen Menschen, die ihre Häuser direkt am Fluss gebaut hätten, sowie ältere Menschen.
In all dem Elend sieht Seiz aber auch etwas Positives: »Die Regierung hat sehr schnell reagiert und sich sofort mit Hilfsorganisationen koordiniert.« Außerdem vernetzten sich viele Menschen über die sozialen Medien. »Nepal ist ein Land mit einem sehr engen sozialen Zusammenhalt, das sieht man hier ganz deutlich.«
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Evakuierung der tiefer gelegenen Ufergebiete
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Nach einem Dammbruch in Tibet fürchten Behörden in Nepal neue Sturzfluten. Rettungsarbeiten wurden aufgrund der Sicherheitslage und drohender Niederschläge unterbrochen. Hunderte Menschen, darunter acht Deutsche, gelten weiterhin als vermisst.

Ratko Mladić, ehemaliger General der bosnischen Serbenarmee und verantwortlich für die Belagerung von Sarajewo sowie das Massaker von Srebrenica, ist im Gefängnis verstorben.

Ein Gletscherabbruch am Berg Langtang Lirung löste eine massive Schlammlawine aus, die Flüsse in Nepal flutete. Bisher wurden 496 Tote gemeldet, rund 1000 Menschen gelten als vermisst. Rettungsarbeiten gestalten sich aufgrund zerstörter Infrastruktur schwierig.

Die IMO meldet 68 maritime Zwischenfälle im Persischen Golf in sechs Monaten. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus sank von 95 auf etwa 15 Durchfahrten pro Tag. Rund 6000 Seeleute und 500 Schiffe sitzen aufgrund der instabilen Sicherheitslage fest.

Ein Gletscherabbruch im Himalaja löste eine verheerende Sturzflut in Nepal und Tibet aus. Mindestens 165 Menschen starben, über 1300 werden vermisst, darunter Hunderte Touristen aus zahlreichen Ländern. Rettungskräfte kämpfen mit schwierigem Gelände.
Die Zahl der Todesopfer nach einer schweren Flutkatastrophe im Himalaja ist auf 469 gestiegen. Nach einem Gletscherabbruch werden in Nepal und Tibet noch fast 1000 Menschen vermisst, darunter über 500 Ausländer, darunter acht Deutsche.