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BackSpanischer Geheimdienst CNI warnte vor Massenankunft in Ceuta
Spanischer Geheimdienst CNI warnte vor Massenankunft in Ceuta
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Tagesschau Ausland43 minutes agoWorld1 min readGermany

Spanischer Geheimdienst CNI warnte vor Massenankunft in Ceuta

Quick Look

  • Einen Tag vor der beispiellosen Massenankunft von bis zu 80.000 Migranten in Ceuta Ende Juli hatte der spanische Geheimdienst CNI die Behörden vor einem möglichen "Überfall über Land und Meer" gewarnt.
  • Die Warnungen bezogen sich auf Aufrufe in Sozialen Netzwerken mit insgesamt etwa 180.000 Followern und wurden auch an marokkanische Behörden weitergeleitet.
  • Tausende Migranten halten sich weiterhin in der spanischen Exklave auf.

AI-generated summary

Why It Matters

Ceuta ist eine spanische Exklave an der nordafrikanischen Küste, die regelmäßig Ziel von Migrantenversuchen aus Marokko ist. Die Massenankunft Ende Juli war laut Behördenangaben beispiellos in ihrer Größe.

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Einen Tag vor der beispiellosen Massenankunft von Migranten Ende Juli in Ceuta hatte der spanische Geheimdienst CNI die Behörden vor einem möglichen "Überfall über Land und Meer" auf die Nordafrika-Exklave gewarnt. Das geht aus geheimen Unterlagen hervor, die von der Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez in Madrid nun freigegeben wurden.

Demnach informierte der CNI am 29. Juli sowohl die Regierungsvertretung in Ceuta als auch die Polizeieinheit Guardia Civil über Aufrufe in Sozialen Netzwerken, am folgenden Tag die Grenze zu überqueren. Nach diesen Warnungen hatten zwei entsprechende Gruppen zusammen etwa 180.000 Follower. In einer weiteren Mitteilung des CNI war von geplanten Versuchen die Rede, schwimmend nach Ceuta zu gelangen und auch den Grenzzaun zu überwinden. Der CNI informierte - den jetzt freigegebenen Unterlagen zufolge - auch die marokkanischen Behörden.

Tausende Migranten halten sich noch in Ceuta auf

Am 30. und 31. Juli kamen nach Regierungsangaben bis zu 80.000 Migranten von Marokko aus nach Ceuta. Die meisten kehrten anschließend nach Marokko zurück. Tausende halten sich jedoch weiterhin in der spanischen Exklave auf. Die Regierung gab rund 40 Dokumente aus der Zeit zwischen dem 1. Juli und dem 1. August frei.

Sánchez will damit nach eigenen Angaben belegen, dass die Regierung vor der Massenankunft nicht vor einer solchen Dimension gewarnt worden sei. Eine Stellungnahme zu den neuen Veröffentlichungen gab es weder von der Regierung noch von der Opposition. Der Aufruf in Sozialen Netzwerken sei zwar bekannt gewesen, er "bildete aber in keiner Weise einen Indikator für das Ausmaß, die Art oder die Wahrscheinlichkeit dessen, was danach geschah, und konnte auch nicht so interpretiert werden".

Der CNI habe selbst nur "per Nachricht und kurzem Telefonat" darüber informiert, aber keine "größere Warnung" zum Beispiel an das Verteidigungsministerium geschickt.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Die spanische Regierung wird weitere Dokumente freigeben, um ihre Vorbereitung auf die Massenankunft zu belegen.

    Possible · Within weeks

Open Questions

  • Warum wurden die CNI-Warnungen nicht an das Verteidigungsministerium weitergeleitet?
  • Welche konkreten Maßnahmen wurden nach den Warnungen ergriffen?
  • Wie viele der in Ceuta verbliebenen Migranten werden voraussichtlich abgeschoben?

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This article was originally published by Tagesschau Ausland.

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