Die Stadt Bonn prüft aufgrund einer Haushaltskrise weitere Einsparungen, die auch das Schauspiel betreffen könnten; Generalintendant Helmich widerspricht.
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Die Stadt Bonn muss ihren Haushalt konsolidieren, da bisherige Maßnahmen nicht ausreichen. Dies führt zu Kürzungen in den Bereichen Personal, ÖPNV, Kita-Finanzierung und Kultur.
In Bonn steht wegen Sparmaßnahmen die Schauspielsparte des Theaters auf dem Prüfstand. Das geht aus einer Mitteilung des Verwaltungsvorstands der Stadt nach einer Haushaltsklausur am Freitag hervor.
Darin heißt es, der bisher erreichte zweistellige Millionenbetrag zur Konsolidierung des Bonner Haushalts reiche bei weitem nicht aus. Daher würden weitere Einsparvorschläge geprüft, zu denen auch das Schauspiel gehören soll.
Der Generalintendant des Theaters Bonn, Bernhard Helmich, stellte sich in einer ersten Reaktion öffentlich vehement dagegen. Vor der Premiere von Mozarts Oper «Die Zauberflöte» sagte er am Samstagabend laut Mitteilung: «Mit mir als Intendant wird es eine Schließung des Schauspiels nicht geben.»
Helmichs Vertrag wurde erst vor wenigen Tagen bis 2030 verlängert, auch auf der Grundlage, dass gemäß der Zukunftsagenda Bonner Bühnen der Erhalt aller Sparten des Theaters beschlossen worden sei, wie er betonte. Er verwies darauf, dass sich das Theater bereits ums Sparen bemühe.
Die Stadt Bonn hat am Freitag weitere Maßnahmen beschlossen, um einen genehmigungsfähigen Haushalt zu erreichen. Davon betroffen sind 400 Personalstellen, die bis 2031 eingespart werden sollen.
Einschnitte gibt es auch beim öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), bei der Kita-Finanzierung und bei Förderprogrammen im Klimaplan. Zudem will man auf die kostenlose Grippeschutzimpfung für städtische Beschäftigte verzichten und die Imagekampagne «Bonn macht happy» fallen lassen.
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Prüfung weiterer Einsparvorschläge für das Schauspiel.
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