
AI-generated summary
In den letzten Monaten gab es ähnliche Vorfälle an Stromleitungen in der Region, darunter Brandanschläge im Januar und März 2024, die zu Stromausfällen führten.
Am Umspannwerk in Turnow-Preilack in Brandenburg sind Sprengvorrichtungen gefunden worden. Dort wird der Strom, der im Kohlekraftwerk Jänschwalde erzeugt wird, überregional und regional verteilt. Die Polizei teilte mit, es sei heute gegen 8.00 Uhr eine mögliche Sachbeschädigung an einer Leitung festgestellt worden.
Auf die Frage, ob es sich um einen mutmaßlichen Anschlag handelt, sagte eine Polizeisprecherin: "Das müssen die Ermittlungen zeigen." Die hat das Landeskriminalamt (LKA) Brandenburg übernommen. Es gebe keine Auswirkungen auf die Bevölkerung, betonte die Polizei.
Woidke spricht von "Anschlagsversuch"
Ministerpräsident Dietmar Woidke sprach inzwischen von einem "Anschlagsversuch". Die "besorgniserregend hohe Frequenz" derartiger Vorfälle zeige, "dass wir unsere Infrastrukturen entschlossen schützen müssen", erklärte der SPD-Politiker.
Im Januar hatten mutmaßlich linksextreme Täter Starkstromleitungen nahe einem Kraftwerk im Südwesten Berlins angezündet und kurzgeschlossen. Rund 45.000 Haushalte und mehr als 2.200 Geschäfte und Firmen sowie Krankenhäuser und Pflegeheime waren tagelang ohne Strom. Im März 2024 hatte eine Gruppe Feuer an einen großen Strommast gelegt, der auch für die Versorgung der Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin nötig war. Ob es Zusammenhänge mit dem aktuellen Vorfall gibt, ist unklar.
Kamen selbstgebaute Raketen zum Einsatz?
Vor Ort wurde das Umspannwerk nahe der Landesgrenze zu Sachsen großräumig abgesperrt, Entschärfer waren nach Angaben der Polizei angerückt. Zunächst war von Seiten der Ermittler von einer "unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtung" die Rede. Später sprach die Polizei von kleinen, selbstgebastelten Sprengvorrichtungen.
Inzwischen verdichten sich die Berichte, wonach es sich um eine Art Silvesterraketen gehandelt habe. "Nach bisherigen Erkenntnissen erfolgte die versuchte Sachbeschädigung durch selbstgebaute Flugkörper, die handelsüblichen Silvesterraketen ähneln“, teilte der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz mit. Vor Ort seien weitere, noch nicht gestartete Flugkörper gefunden.
Zuvor hatte die Märkische Allgemeine von einem Foto berichtet, das mit Sprengstoff bestückte Raketen zeige. Eine Sprecherin des Landeskriminalamts widersprach allerdings und sagte: "Wir reden hier nicht von Raketen".
Stromversorgung nicht beeinträchtigt
Auch das Energieunternehmen LEAG, das das Kraftwerk betreibt, geht von einem Anschlagsversuch aus. Am Morgen sei ein Anschlag auf das Umspannwerk verübt worden, "über welches der im Kraftwerk Jänschwalde erzeugte Strom in das Übertragungsnetz von 50Hertz eingespeist wird", teilte ein Sprecher mit. "In der Folge kam es zu einem technischen Ausfall von Block B im Kraftwerk." Ein Zusammenhang werde geprüft.
Wie der Netzbetreiber 50Hertz mitteilte, war die allgemeine Stromversorgung zu keiner Zeit beeinträchtigt.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Ermittlungen des LKA Brandenburg werden fortgesetzt und könnten zu Festnahmen führen.
Likely · Within weeks
Es wird eine Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen an kritischen Energieinfrastrukturen in Brandenburg erfolgen.
Very likely · Within days

Unbekannte haben einen Angriff mit selbstgebauten Flugkörpern auf ein Umspannwerk am Kohlekraftwerk Jänschwalde verübt, wodurch Leitungen beschädigt und ein Kurzschluss ausgelöst wurden. Der Stromausfall war kurzzeitig, die allgemeine Versorgung blieb unberührt. Politiker verurteilen den Anschlag auf kritische Infrastruktur und warnen vor wachsenden hybriden Bedrohungen.
An einem Umspannwerk in Turnow-Preilack in Brandenburg wurden Sprengvorrichtungen gefunden, die darauf abzielten, leitfähiges Material in Hochspannungsleitungen einzubringen, um einen Kurzschluss und Stromausfall zu verursachen. Mindestens eine Detonation ereignete sich, es gab jedoch keine Auswirkungen auf die Bevölkerung. Innenminister Redmann sprach von einem Sabotageakt, Ministerpräsident Woidke verurteilte den Anschlagsversuch. Der Netzbetreiber 50Hertz bestätigte eine kurzzeitige Leitungsunterbrechung, alle Leitungen sind wieder in Betrieb.

Die Polizei entschärfte selbst gebastelte Sprengvorrichtungen am Umspannwerk Turnow-Preilack in Brandenburg. Der Betreiber Leag spricht von einem Anschlag, der zu einem technischen Ausfall des Kraftwerks Jänschwalde führte. Brandenburgs Ministerpräsident Woidke verurteilte den Anschlagsversuch und verwies auf ähnliche Vorfälle im Januar und März 2024, bei denen linksextreme Gruppen Strominfrastruktur angriffen.
Der 45-jährige Tuningexperte Jean Pierre Kraemer gab in einem YouTube-Video bekannt, dass er alle seine Unternehmen schließen wird, nachdem Vorwürfe gegen ihn wegen Gewalt gegen seine Frau Julia Meck öffentlich geworden waren. Er entschuldigte sich bei ihr und seinen Mitarbeitern und erklärte, er könne nicht mehr weitermachen.

An einem Umspannwerk in Turnow-Preilack nahe dem Kraftwerk Jänschwalde hat die Polizei selbstgebaute Sprengvorrichtungen aus Silvesterraketen entdeckt. Nach dem Vorfall, der zu einem technischen Ausfall in einem Kraftwerksblock führte, ermittelt das LKA Brandenburg.
Nach dem Fund von Sprengvorrichtungen an einer Stromleitung nahe dem Kraftwerk Jänschwalde meldete der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz eine kurzzeitige Leitungsunterbrechung. Alle Leitungen seien mittlerweile wieder in Betrieb, die allgemeine Stromversorgung sei nicht beeinträchtigt. Die Polizei ermittelt wegen möglicher Sachbeschädigung und bittet die Bevölkerung um Aufmerksamkeit.