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Das Umspannwerk in Turnow-Preilack leitet den Strom vom Kraftwerk Jänschwalde in das Übertragungsnetz von 50Hertz. Das Kraftwerk Jänschwalde wurde zwischen 1976 und 1989 als letzter Kraftwerksneubau der DDR errichtet.
An einem Umspannwerk in Turnow-Preilack in Brandenburg unweit des Kraftwerks Jänschwalde sind Sprengvorrichtungen gefunden worden. Die Polizei teilte mit, am Dienstag gegen 8.00 Uhr sei eine mögliche Sachbeschädigung an einer Leitung festgestellt worden.
"Spuren werden gesichert", sagte eine Polizeisprecherin. "Entschärfer sind vor Ort." Es gebe jedoch keine Auswirkungen auf die Bevölkerung. Das Landeskriminalamt Brandenburg (LKA) habe die Ermittlungen übernommen.
Es habe mindestens eine Detonation gegeben, sagte eine Sprecherin des Brandenburger Polizeipräsidiums in Potsdam. Es seien mehrere sogenannte unkonventionelle Brand- und Sprengvorrichtungen entdeckt worden, die aber nicht alle explodiert seien.
Innenminister Jan Redmann (CDU) sprach am Nachmittag von einem "Sabotageakt". "Das Ziel war, leitfähiges Material in die Hochspannungsleitungen einzubringen, um einen Kurzschluss zu provozieren und so einen Versorgungsausfall herbeizuführen", sagte Redmann.
Dies sei in zwei Fällen gelungen, in weiteren Fällen sei dies aber nicht gelungen. "Auf dem Gelände wurde eine zweistellige Anzahl an Vorrichtungen gefunden, die das Ziel hatten, leitfähiges Material in Hochspannungsleitungen einzubringen. Der Vorfall ist vergleichsweise glimpflich verlaufen, im Vergleich zu dem, was hätte passieren können", erklärte Redmann weiter. Man nehme den Vorfall "sehr, sehr ernst".
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke verurteilte den "Anschlagsversuch". "Die besorgniserregend hohe Frequenz derartiger Vorfälle zeigt, dass wir unsere Infrastrukturen entschlossen schützen müssen", erklärte der SPD‑Politiker. Die Einsatzkräfte vor Ort sowie die Beschäftigten von Umspannwerk und Kraftwerk hätten durch "ihr rasches und besonnenes Handeln Schlimmeres verhindert".
Die "Märkische Allgemeine" hatte zuvor berichtet, dass Einsatzkräfte mehrere Vorrichtungen für mit Sprengstoff bestückte Raketen gefunden hätten. Das LKA widersprach dem Bericht. "Wir reden hier nicht von Raketen", erklärte die Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.
Ob ein Schaden entstanden sei, sei Teil der Ermittlungen. Für die Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden. Laut Netzbetreiber 50Hertz sei die Tat am Dienstagmorgen verübt worden. Das mutmaßliche Ziel sei offenbar ein großflächiger Stromausfall am Block E des Kohlekraftwerks gewesen.
Der Netzbetreiber 50Hertz teilte gegenüber der "Märkischen Allgemeinen" mit: "Bislang unbekannte Täter haben heute Morgen vermeintlich Sachbeschädigungen an mehreren Leitungen im Übertragungsnetz von 50Hertz begangen." Es habe eine "kurzzeitige Leitungsunterbrechung" gegeben. Mittlerweile seien aber alle Leitungen wieder in Betrieb, die allgemeine Stromversorgung sei derzeit nicht beeinträchtigt. Der Netzbetreiber arbeite laut der Sprecherin "eng mit den zuständigen Sicherheitsbehörden zusammen".
Das Energieunternehmen Leag, das das Kraftwerk Jänischwalde betreibt, geht von einem Anschlag aus. Ein Sprecher teilte mit: Am Morgen sei ein Anschlag auf das Umspannwerk in Turnow-Preilack verübt worden, "über welches der im Kraftwerk Jänschwalde erzeugte Strom in das Übertragungsnetz von 50 Hertz eingespeist wird". Und weiter: "In der Folge kam es zu einem technischen Ausfall von Block B im Kraftwerk."
Nach Informationen von WELT schaltete sich der Block infolge einer Sicherheitsmaßnahme selbstständig ab. Bislang ist Block B nicht wieder in Betrieb.
"Nach bisherigen Erkenntnissen erfolgte die versuchte Sachbeschädigung durch selbstgebaute Flugkörper, die handelsüblichen Silvesterraketen ähneln", teilte der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz später mit. "Vor Ort wurden weitere noch nicht gestartete Flugkörper gefunden."
In dem Umspannwerk Preilack im Landkreis Spree-Neiße unweit der Landesgrenze zu Sachsen wird der Strom, der im Kraftwerk Jänschwalde erzeugt wird, überregional und regional verteilt. Nach Angaben der Leag wurde das Kraftwerk Jänschwalde in den Jahren 1976 bis 1989 als letzter Kraftwerksneubau der DDR errichtet.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Ermittlungen des LKA werden fortgeführt und könnten zu Festnahmen führen.
Likely · Within weeks
Die Sicherheitsmaßnahmen bei kritischen Energieinfrastrukturen in Brandenburg werden verstärkt.
Very likely · Within months
Unbekannte haben im Landkreis Göttingen einen mit hochwertiger Servertechnik beladenen Sattelauflieger gestohlen. Der Auflieger wurde am Sonntagabend in Herzberg am Harz entwendet und später leer in der Nähe eines Recyclingbetriebs gefunden. Die Polizei schätzt den Schaden im Millionenbereich und sucht Zeugen.

Unbekannte haben einen Angriff mit selbstgebauten Flugkörpern auf ein Umspannwerk am Kohlekraftwerk Jänschwalde verübt, wodurch Leitungen beschädigt und ein Kurzschluss ausgelöst wurden. Der Stromausfall war kurzzeitig, die allgemeine Versorgung blieb unberührt. Politiker verurteilen den Anschlag auf kritische Infrastruktur und warnen vor wachsenden hybriden Bedrohungen.

Die Polizei entschärfte selbst gebastelte Sprengvorrichtungen am Umspannwerk Turnow-Preilack in Brandenburg. Der Betreiber Leag spricht von einem Anschlag, der zu einem technischen Ausfall des Kraftwerks Jänschwalde führte. Brandenburgs Ministerpräsident Woidke verurteilte den Anschlagsversuch und verwies auf ähnliche Vorfälle im Januar und März 2024, bei denen linksextreme Gruppen Strominfrastruktur angriffen.

An einem Umspannwerk in Turnow-Preilack in Brandenburg wurden Sprengvorrichtungen gefunden. Die Polizei spricht von einem Anschlagsversuch, die Stromversorgung sei jedoch nicht beeinträchtigt. Ministerpräsident Woidke betont die Notwendigkeit des Infrastrukturschutzes.
Der 45-jährige Tuningexperte Jean Pierre Kraemer gab in einem YouTube-Video bekannt, dass er alle seine Unternehmen schließen wird, nachdem Vorwürfe gegen ihn wegen Gewalt gegen seine Frau Julia Meck öffentlich geworden waren. Er entschuldigte sich bei ihr und seinen Mitarbeitern und erklärte, er könne nicht mehr weitermachen.

An einem Umspannwerk in Turnow-Preilack nahe dem Kraftwerk Jänschwalde hat die Polizei selbstgebaute Sprengvorrichtungen aus Silvesterraketen entdeckt. Nach dem Vorfall, der zu einem technischen Ausfall in einem Kraftwerksblock führte, ermittelt das LKA Brandenburg.