AI-generated summary
In den vergangenen Monaten gab es weitere Vorfälle an der Strominfrastruktur, darunter das Zünden von Starkstromleitungen nahe einem Kraftwerk im Südwesten Berlins durch mutmaßlich linksextreme Täter im Januar.
Die Kölner Staatsanwaltschaft stuft den Vorfall an einem Umspannwerk in Nordrhein-Westfalen als Anschlag ein und ermittelt wegen verfassungsfeindlicher Sabotage. Zudem werde ein Zusammenhang mit einem ähnlichen Vorfall in Brandenburg vom Dienstag geprüft, teilten die Behörden am Mittwoch in Köln mit.
Man nehme den Vorfall „äußerst ernst“, da durch die Abschaltung von Kraftwerksblöcken die lebenswichtige Versorgung der Bevölkerung bedroht gewesen sei, sagte der Kölner Staatsanwalt Ulrich Bremer. Man ermittle wegen des Anfangsverdachts der verfassungsfeindlichen Sabotage und der Störung öffentlicher Betriebe. „Wir stufen die Tat als Anschlag auf die kritische Infrastruktur ein“, sagte Michael Esser vom Polizeipräsidium Köln. „Natürlich prüfen wir auch die Zusammenhänge zu den jüngsten Taten in Brandenburg.“
Nach Angaben der Polizei hatten Unbekannte am Dienstagabend gegen 20.00 Uhr in einem Umspannwerk im Ortsteil Rheydt einen Kurzschluss verursacht. Dazu sei vermutlich ein Draht über eine Hochspannungsleitung geworfen und an einem Zaun befestigt worden, was zu einer Erdung führte. „Der Draht, der vermutlich darüber gezogen worden ist, ist verglüht und hat auch den Zaun beschädigt“, erläuterte Esser. In der Folge wurden die Kraftwerke in Niederaußem und Neurath technisch abgeschaltet. Die Energieversorgung sei jedoch sicher und die Netze stabil geblieben, sagte Esser. Es habe keine nennenswerten Stromausfälle gegeben.
Im Zuge der Ermittlungen in NRW fanden die Beamten in einem angrenzenden Maisfeld sechs Abschussvorrichtungen. „Es ist davon auszugehen, dass die Vorrichtungen so gebaut waren, dass pyrotechnische Gegenstände vermutlich einen Draht in die Höhe transportieren konnten“, erklärte Esser.
In Brandenburg am Kraftwerk Jänschwalde hatte es am Dienstagmorgen einen ähnlichen Anschlag gegeben. Nach ersten Ermittlungen gebe es in beiden Fällen vergleichbare Hinweise, sagte Kriminaldirektor Esser. So seien in beiden Fällen offenbar pyrotechnische Gegenstände gefunden worden. Da es denkbar sei, dass sie bereits vor längerer Zeit unbemerkt auf das Feld gebracht worden seien, hoffe man nun auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Den Ermittlern zufolge sollen Abschussvorrichtungen auch auf mögliche DNA-Spuren hin ausgewertet werden. Zum jetzigen Zeitpunkt gebe es keine konkreten Täterhinweise, so Esser.
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) fand deutliche Worte für den Angriff auf die Oberleitungen. „Wer da ran geht, greift unser Land an“, sagte er. Reul zufolge könne es sich bei der Tat um „fremdstaatliche Sabotage“ oder das Werk von Linksextremisten handeln. Beides sei nicht auszuschließen, sagte Reul am Mittwoch in Düsseldorf. „Jetzt muss ermittelt werden“, betonte er. „Das war Absicht, das war eine Straftat“, sagte Reul weiter.
Die Polizei war dem Sprecher zufolge am Dienstagabend gegen 20.00 Uhr wegen einer technischen Störung zu dem Umspannwerk gerufen worden. Durch einen Kurzschluss seien mehrere Leitungen ausgefallen. Zu einem Ausfall der allgemeinen Stromversorgung kam es nach bisherigen Erkenntnissen nicht.
Das Werk gehört zum Energieversorger Amprion, der den Vorfall bestätigte. „Im Umfeld der Amprion-Umspannanlage Rommerskirchen im Rheinland ist es am Dienstagabend zu einem Vorfall gekommen, der Auswirkungen auf den Betrieb von Kraftwerkszuleitungen hatte“, hieß es am frühen Morgen. In der Folge sei es zu Anlagenausfällen bei der RWE Power gekommen.
Das Unternehmen mit Sitz in Dortmund betonte: „Die allgemeine Stromversorgung war zu keinem Zeitpunkt davon betroffen und die Systemstabilität immer gewährleistet.“ Experten von Amprion arbeiteten mit den zuständigen Sicherheitsbehörden daran, den Sachverhalt schnellstmöglich aufzuklären und die Auswirkungen zu bewerten.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Ermittlungen werden sich auf die Prüfung von DNA-Spuren an den gefundenen Abschussvorrichtungen konzentrieren.
Likely · Within weeks
Es wird weiter nach einem möglichen Zusammenhang zwischen den Vorfällen in NRW und Brandenburg ermittelt.
Very likely · Within weeks
Das Strafverfahren gegen den TV-Star Jean Pierre Kraemer wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung wurde nach Rücknahme durch seine Frau wieder aufgenommen, nachdem diese durch einen Anwalt Strafantrag gestellt und Anzeige wegen Drohungen erstattet hat. Kraemer hatte die Vorwürfe teilweise eingeräumt und seine Unternehmen geschlossen, wodurch rund 80 Mitarbeiter betroffen sind.
Nach einer Explosion in Augsburg und einem erneuten Bombenalarm am Hauptbahnhof warnt die Deutsche Bahn intern vor einer "Aktionswoche gegen den deutschen Staat" vom 7. bis 13. September, die von linksextremen Gruppen wie "Switch Off" angekündigt wird und Angriffe auf die Bahninfrastruktur nicht ausschließt.
In Barth (Landkreis Vorpommern-Rügen) ist eine achtjährige Radfahrerin am Nachmittag von einem Transporter erfasst und schwer verletzt worden. Das Mädchen fuhr auf einem Radweg an der L21, als ein 42 Jahre alter Mann beim Rechtsabbiegen sie übersah und seitlich mit seinem Fahrzeug erfasste. Sie wurde medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.

Bei einer Detonation in der Bahnhofsstraße in Augsburg wurden eine 17-jährige Frau und ein 18-jähriger Mann verletzt. Die Polizei geht von einer Handgranate aus, sperrte den Bereich weit ab und untersuchte den Bahnhofstunnel auf weiteren Sprengstoff. Der Nahverkehr war erheblich beeinträchtigt.

NRW-Innenminister Herbert Reul äußerte den Verdacht auf vorsätzliche Sabotage nach einem Kurzschluss in einem Umspannwerk in Bergheim bei Köln. Er nannte fremdstaatlich gelenkte Sabotage und Linksextremismus als mögliche Ursachen.
Unbekannte Täter haben am Dienstagabend einen Anschlag auf ein Umspannwerk in Bergheim bei Köln verübt, indem sie einen Draht gegen Stromleitungen schleuderten, um einen Kurzschluss auszulösen. Dabei gingen zeitweise fünf Kraftwerksblöcke vom Netz. Die Ermittlungen laufen wegen des Verdachts der verfassungsfeindlichen Sabotage, wobei sowohl fremdstaatlich gelenkte Sabotage als auch Linksextremismus als mögliche Motive geprüft werden. Parallelen zu einem ähnlichen Vorfall in Brandenburg werden untersucht.