
Angesichts von 1,9 Millionen leerstehenden Wohnungen in strukturschwachen Regionen plädiert der DStGB für eine bessere Anbindung und Attraktivitätssteigerung des ländlichen Raums.
Angesichts großer Wohnungsnot in deutschen Ballungsräumen fordert der Städte- und Gemeindebund, die 1,9 Millionen leerstehenden Wohnungen in ländlichen Regionen durch bessere Infrastruktur und Anbindung attraktiver zu machen.
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In Deutschland fehlen nach Angaben des Deutschen Städte- und Gemeindebunds mehr als 800.000 Wohnungen, während im ländlichen Raum Wohnungen leer stehen.
Angesichts der Wohnungsnot und steigender Mieten in vielen Städten fordern die Kommunen, ländliche Räume attraktiver zu machen.
"Während in den Ballungsräumen Wohnraum fehlt, stehen in den ländlichen, vielfach strukturschwachen Regionen 1,9 Millionen Wohnungen leer", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, André Berghegger, dem Kölner Stadt-Anzeiger. Mehr als 700.000 Wohnungen seien innerhalb der nächsten drei Monate bezugsfertig.
Wohnungsnot braucht Gesamtkonzept als Lösung
Derzeit fehlten in Deutschland mehr als 800.000 Wohnungen, und der Neubau stagniere auf niedrigem Niveau, erklärte Berghegger. Er forderte Bund und Länder auf, dem Problem nicht nur durch Mietpreisbremsen oder Wohnungsbauoffensiven zu begegnen, sondern ein umfassendes Gesamtkonzept auf den Weg zu bringen. "Es muss gelingen, die ländlichen Räume durch neue Verkehrswege, wie etwa neue oder reaktivierte Bahntrassen, besser an die Ballungsräume anzubinden und als Wohn- und Lebensräume insgesamt attraktiver zu machen", sagte er.
Gute Gesundheitsversorgung, erreichbare Nahversorgungsangebote wie Einkaufsmöglichkeiten, der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und ein besseres Kultur- und Freizeitangebot könnten dazu beitragen, strukturschwache Regionen für die Menschen attraktiver zu machen.
Für derlei Maßnahmen könnten Mittel aus dem Sondervermögen für Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden, sagte Berghegger. Ein solcher nachhaltiger Umbau wäre "ein echter Beitrag zu gleichwertigen Lebensverhältnissen in ganz Deutschland".

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Federal President Frank-Walter Steinmeier warned of a threat to democracy on German Unity Day. In Bremen he complained about a deep crisis of trust and called for a determined fight against extremism and political demagoguery.
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