Steigende Eigenanteile in Pflegeheimen belasten Senioren und Sozialkassen
Quick Look
- Die Eigenanteile für Pflegeheimbewohner steigen weiter an und erreichten im Juli 2026 durchschnittlich 3364 Euro monatlich.
- Da viele Senioren die Kosten nicht decken können, greift vermehrt staatliche 'Hilfe zur Pflege', was den Druck auf Sozialämter und Angehörige erhöht.
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Why It Matters
Die Finanzierung der Langzeitpflege in Deutschland basiert auf einem Mix aus Eigenanteilen und staatlicher Unterstützung bei Bedürftigkeit.
Frankfurt. Pflegeheime werden künftig für noch mehr Seniorinnen und Senioren zur finanziellen Belastungsprobe. Im Juli 2026 lag der Eigenanteil bundesweit bei durchschnittlich 3364 Euro monatlich. Nach den Forderungen des CDU-Wirtschaftsrats soll er im Rahmen der Pflegereform noch weiter angehoben werden.
Weil die eigenen finanziellen Mittel nicht ausreichen, erhielt 2023 in NRW ein Drittel bis die Hälfte der Pflegeheimbewohner „Hilfe zur Pflege“ vom Sozialamt. Die Ausgaben der Sozialämter in diesem Bereich steigen immer weiter an. Die Behörden versuchen dann, die Kinder der Pflegebedürftigen in die Pflicht zu nehmen.
Open Questions
- Wie hoch soll der Eigenanteil nach den Plänen des CDU-Wirtschaftsrats genau steigen?
- Welche konkreten Entlastungen sind für Angehörige geplant?







