
Kostenlose und kostenpflichtige E-Mail-Anbieter im Test von Stiftung Warentest: Was taugen Posteo, GMX, T-Online und Co.?
AI-generated summary
Stiftung Warentest untersucht regelmäßig digitale Dienstleistungen und Verbraucherprodukte auf Qualität, Sicherheit und Datenschutz.
Die Stiftung Warentest hat 18 E-Mail-Anbieter untersucht. Die Bandbreite ist groß: Einige sind gratis, andere kostenpflichtig. Aber lohnt es sich, fürs E-Mail-Postfach zu bezahlen?
Berlin. Spätestens wenn der Gratis-Speicherplatz des E-Mail-Postfachs erschöpft ist, müssen sich Nutzer überlegen, was sie nun tun. Sie können etwa alte E-Mails mit großen Anhängen löschen, in einen kostenpflichtigen Tarif wechseln oder sich einen Anbieter suchen, der frei Haus mehr Speicherplatz bietet.
Die Bandbreite an Angeboten jedenfalls ist groß, wie ein Vergleich der Stiftung Warentest zeigt (Ausgabe 9/26). Sie reicht von Konzernen wie Microsoft (Outlook), Apple (iCloud +) und Google (Gmail) über deutsche Marktgrößen wie GMX, T-Online oder Web.de bis hin zu kleineren Anbietern, die den Datenschutz in den Fokus rücken, etwa Posteo, Mailbox und Tuta aus Deutschland sowie Proton aus der Schweiz.
8 Gratis-Anbieter sowie 10 kostenpflichtige Angebote im Test
Insgesamt haben die Warentester 18 E-Mail-Anbieter verglichen: 8 Gratis-Anbieter sowie 10 kostenpflichtige Angebote. Für letztere müssen Nutzer zwischen knapp einem und fünf Euro pro Monat bezahlen.
Im Test erhielten 4 kostenpflichtige Anbieter insgesamt ein „Gut“, die übrigen 6 ein „Befriedigend“. Die 8 geprüften kostenlosen Angebote erhielten alle insgesamt ein „Befriedigend“.
Die ersten drei Plätze bei den kostenpflichtigen Angeboten
Im Detail sahen die Ergebnisse bei den kostenpflichtigen Anbietern auf den ersten drei Plätzen so aus:
Ganz vorn lag Posteo mit der Gesamtnote 1,7.
Platz zwei ging an Mailbox (Tarif Light) mit der Gesamtnote 1,8.
Web.de (Tarif MailPlus) erreichte mit der Gesamtnote 2,4 den dritten Platz.
Die ersten beiden Angebote von Posteo und Mailbox kosten jeweils ein Euro pro Monat, jenes von Web.de schlägt mit knapp vier Euro pro Monat zu Buche.
Die ersten drei Plätze bei den Gratis-Anbietern
Und hier das Ranking bei den Gratis-Angeboten für die vordersten Plätze:
Platz eins für GMX (Tarif Freemail) mit der Gesamtnote 2,6.
Platz zwei für T-Online (Tarif Freemail) mit der Gesamtnote 2,7.
Platz drei für Web.de (Tarif Freemail) mit der Gesamtnote 2,8.
Gratis versus kostenpflichtig - eine Frage des Speichers...
Die kostenpflichtigen Angebote versprechen mehr Speicher, mehr Leistung, besseren Support oder auch ein besseres Nutzungserlebnis. Aber lohnt es sich wirklich, fürs E-Mai-Postfach regelmäßig Geld auszugeben?
Geht es um den Speicherplatz im Postfach, gab es deutliche Unterschiede im Test. Bei den kostenpflichtigen Angeboten bekommen Nutzer demnach zwischen 2 Gigabyte (GB) und 100 GB Speicherkapazitäten im Postfach - während es bei den Gratis-Anbietern nur zwischen 1 GB und 15 GB sind.
... aber auch eine Frage der Privatsphäre
Die Stiftung Warentest untersuchte aber noch mehr Aspekte, etwa die Privatsphäre sowie mögliche Mängel in den AGB und Datenschutzerklärungen.
Fazit: Wenn Nutzern Privatsphäre wichtig ist, empfiehlt die Stiftung Warentest die beiden kostenpflichtigen Anbieter Posteo und Mailbox, die auch im Gesamtranking die ersten beiden Plätze erreichten.

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