Zehntausende Haushalte in Indiana seit neun Tagen ohne Strom; Überschwemmungen in Ohio
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Ein schweres Unwetter am 11. August führte zu massiven Stromausfällen in Indiana und Überschwemmungen in Ohio.
Nach einem schweren Unwetter sind Zehntausende Menschen im US-Bundesstaat Indiana seit neun Tagen von der Stromversorgung abgeschnitten. Viele Bewohner im Nordwesten des Bundesstaats müssen verdorbene Lebensmittel wegwerfen, suchen Lademöglichkeiten für ihre Handys und sind auf kostenlose Mahlzeiten und Hilfsgüter angewiesen.
Nach Angaben des Energieversorgers Northern Indiana Public Service Co. waren am Donnerstagmorgen noch rund 68.000 Kunden ohne Strom. In einigen Orten soll die Versorgung erst am Dienstag wieder vollständig hergestellt sein. Seit dem Sturm vom 11. August konnten den Angaben zufolge rund 306.500 Haushalte und Betriebe wieder an das Netz angeschlossen werden.
Die anhaltenden Ausfälle sorgen zunehmend für gesundheitliche Probleme. Beim Betrieb von Generatoren drohen bei schlechter Belüftung Kohlenmonoxidvergiftungen. Auch Menschen, die auf medizinische Geräte angewiesen sind, sind betroffen. Schulen in mehreren Orten bleiben vorerst geschlossen.
Im 400 Kilometer entfernten Columbus im Bundesstaat Ohio kam es indes nach heftigen Regenfällen zu Überschwemmungen. Einsatzkräfte retteten mehrere Menschen aus überfluteten Fahrzeugen. Ein zwölfjähriger Junge wurde gerettet, nachdem er mit seinem Fahrrad von einer Brücke gespült worden war.
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Vollständige Wiederherstellung der Stromversorgung bis Dienstag.
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