
AI-generated summary
Die Wahl eines neuen UN-Generalsekretärs erfolgt nach der Amtszeit von Antonio Guterres. Bisher wurde in über acht Jahrzehnten seit Gründung der Vereinten Nationen noch nie eine Frau an die Spitze der UN gewählt. Rebeca Grynspan, ehemalige Vizepräsidentin von Costa Rica und Generalsekretärin der UNCTAD, vermittelte 2022 das Getreideabkommen zwischen der Ukraine und Russland.
Die gute Nachricht: Nach der fünften Probeabstimmung lichtet sich das Bewerberfeld. Unter den sieben Kandidatinnen und Kandidaten bleibt nur noch eine übrig mit realistischen Chancen auf die Nachfolge von Antonio Guterres: Es ist die frühere Vizepräsidentin von Costa Rica, Rebeca Grynspan.
Bis zu ihrer Kandidatur war die 70-jährige Generalsekretärin der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung - UNCTAD. In dieser Funktion vermittelte sie 2022 das Getreideabkommen zwischen der Ukraine und Russland.
Die schlechte Nachricht für Grynspan: Bei der fünften Probeabstimmung unter den 15 Mitgliedsstaaten gab es für sie sechs Gegenstimmen, drei mehr als zuvor.
Vermutlich Suche nach neuer Person
Keine positive Dynamik also für Grynspan, weshalb immer wahrscheinlicher wird, dass sich die fünf Veto-Mächte in den nächsten Wochen doch wieder auf die Suche nach einer ganz neuen Person machen, die bisher gar nicht kandidiert hat.
Das von der früheren Präsidentin der UN-Generalversammlung, Annalena Baerbock, organisierte transparente Auswahlverfahren mit Bewerbergesprächen und Townhall-Debatte wäre dann gescheitert.
Ob es tatsächlich soweit kommt, entscheidet sich voraussichtlich am 16. Oktober. Dann wird im UN-Sicherheitsrat erstmals mit farbigen Wahlzetteln abgestimmt. Dadurch wird sichtbar, wie viele Veto-Mächte Grynspan weiter ablehnen.
Senkt nur eine Veto-Macht den Daumen, könnte sie zumindest weiter hoffen. Sind zwei oder mehr Veto-Mächte gegen sie, müsste die Suche nach einer Guterres-Nachfolge von vorne beginnen.
Um sich im Sicherheitsrat durchzusetzen, müssen mindestens 9 der 15 Mitgliedsstaaten zustimmen. Und wichtiger noch: Keine der fünf Veto-Mächte darf ablehnen. Nur wem dies gelingt, darf sich zum Schluss von allen 193 Mitgliedsstaaten in der Generalversammlung zum neuen UN-Generalsekretär küren lassen.
Bislang hat die Generalversammlung stets den Personalvorschlag des Sicherheitsrates abgesegnet. Allerdings wurde in mehr als acht Jahrzehnten seit Gründung der Vereinten Nationen noch nie eine Frau an die Spitze der UN gewählt.
AI outlook — possibilities, not facts
Die UN-Sicherheitsrat wird am 16. Oktober erstmals mit farbigen Wahlzetteln abstimmen, um die Positionen der Veto-Mächte gegenüber Rebeca Grynspan sichtbar zu machen.
Very likely · Within days
Sollten zwei oder mehr Veto-Mächte gegen Rebeca Grynspan stimmen, wird die Suche nach einem neuen UN-Generalsekretär von vorne beginnen.
Likely · Within weeks

During British Prime Minister Andy Burnham's visit to Berlin, Germany and Great Britain agree on a deeper partnership to defend against hybrid threats such as cyber attacks and sabotage, put the 2025 Friendship Treaty into force and exchange ratification documents.

A 44-year-old Palestinian farmer was shot dead by Israeli settlers in the West Bank after he allegedly threw a stone at a settler. Violence during the olive harvest has already claimed at least 30 Palestinian settler deaths this year and is increasingly hampering farmers' access to their fields.

As Kyiv is bombed, John Coale, Donald Trump's former lawyer, is said to be pushing forward stalled negotiations between Washington and Moscow, seeking a Belarus-style economic deal, against Ukraine's wishes.
During a visit to Greece, US Secretary of State Marco Rubio called on Europe to awaken from its "long slumber" and strengthen defense and industrial production to protect the West from decline.
On the third anniversary of the Hamas terrorist attack on Israel, a few hundred people demonstrated in Berlin for Palestine and against the war in the Gaza Strip. The mostly young participants gathered on Oranienplatz in Kreuzberg, then marched through the district and shouted slogans such as "Viva, viva Palestine" and "There is only one solution. Intifada Revolution". The police ended the demonstration because of repeated violations of regulations and threats to public safety after attacks on officers occurred. More than ten people were arrested, including for using banned Hamas symbols. Also present was a small group with Israeli flags and Swedish activist Greta Thunberg.
On the third anniversary of the Hamas attack on Israel, several hundred people gathered in Berlin for a pro-Palestinian demonstration attended by Greta Thunberg. According to the police, there were arrests in Kreuzberg because of banned Hamas symbols. Counter-protesters showed Israeli flags.